Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1578255
2390-2394. 
935 
2390. Jakob Guckeisen, Kunstschreiner und Radirer von Cöln, 
welcher gegen 1596 in Strassburg das Bürgerrecht erhielt, 
EG bediente sich auch eines aus GI bestehenden Monogram- 
o mes, welches wir II. N0. 3101 gegeben haben. Wir knüpfen 
daher an jenen Artikel an, und machen auf das Werk 
ll - G - aufmerksam, in welchem die Initialen mit dem Monogramme 
des Veit Eck vorkommen: Etlicher Archilectonischer Portalen, Epi- 
tafien, Caminen und Schweiffen. Allen Steinmetzen ond Schreinern 
auch andern dieser liebendh an lag gebracht durch Veit Ecken der 
Statt Slraszburg bestallten. Vnd Jacob Guckeisen beide Schreiner 
und Burger daselbst. 1596. Getrnckt zu Cöllen durch Johann 
Bassemacher, fol. Dieses seltene Werk enthält 24 radirte Blätter 
mit dem Titel in ovaler Einfassung mit Beiwerken. Links unten auf 
diesem ist das aus VE bestehende Monogramm des Veit Eck, und 
rechts stehen die ersten Initialen.  
Ein zweites Werk von J. Guckeisen und V. Eck enthält 25 Blät- 
ter mit Verzierungen für Schreiner. Auf dem Titelblatte ist ein Por- 
tikus vorgestellt, in dessen Fronten: Schweyf Bach, steht. Unten ist 
die Adresse: Coloniae snmplibns ac formulis Jani Bnssmacheri. 
Anno salntis 1599, kl.fol. Dieses Werk ist dem Architekten Johann 
Schoch von Strassburg dedicirt, und von grosser Seltenheit. 
Guckeisen radirte auch Ansichten von Nürnberg in Kupfer, und 
auch auf diesen Blättern kommen die Initialen I. G. vor. Wir kennen 
eine Ansicht der neuen Brücke der Stadt, mit der Abbildung der Me- 
daillen, welche bei dieser Gelegenheit geprägt wurden, fol. Andere 
Ansichten haben die Jahrzahl 15.98, fol. 
2391. JohIaInnes Glälber, Ililistorignmaler, dstand in! Diensten] l des 
erzogs eorg  von rieg un zierte esse Sc s 
1' G' 156L sowie die Kirche mit schönen Gemälden, ü? welche? 
man die Schule des lLläikas Cranachherkennen wollte. Man findet Ge- 
mälde mit .G. we c e jener Ric tung angehören und sie könnten 
daher von J. Gräber herrühren. Ein Bild dieser Art war in der Ga- 
lerie voä Stalzdahlum, vlrglöczäiesßxäi; tlärstehemung des hl. Geistes vor- 
stellt. rö er war um  ä 1g. 
2392. Joseph Grünling, Kunsthändler in "Wien, welcher 1845 
als Privatier starb, hatte eine sehr_ bedeutende Sammlung von 
Zeichnungen alt? und igeiierer Mäiäerä und auch ein]? grossle 
Samm ung von up ers 1c en un a irungen we c e noc 
zu seinen Lebzeiten durch die Auktion nach allen Ilichtungen der 
Windrose gingen. Auf vorzüglichen oder seltenen Abdrücken alter 
Meister liatte er beinen Stempel mit I. G. eingedrückt, auch grösser, 
als wir o en gege 611- 
2393. Jeremlas täladcailäalg, ääilldhauer zu Cöln, hatte gier ersten 
Hälfte es  a r underts als Künstler u  Merlo 
I- G. 1624- äennlti läesläindersd die Sculpturen in der Jesuitian-Kirelhe 
zu Cöln und ie o e e zu en zwölf Aposteln nach we chen ie 
Statuen hlerselben Kirche in Holz ausgeführt wurden. Diese Modelle 
kamen 1837 12 föln zuä Aäiktion, und Merlo bemerkt, dass sie I. G. 
1624- un 16 gezelc ne seien. 
2394. Unbekannter Majolicamaler, welcher im 17. Jahrhundert 
I G zu Venedig thätig war. In der Sammlung Correr zu Venedig 
' ' ist ein limt einer Landschaft verzierter Teller, auf welchem 
die Initialen vor ommen-
        

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