Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1578206
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IFT 
WIFV. 
2365-2371. 
2355. Johannes Francisous Travanus, Stempelschneider in Rom, 
I F T war um 1655_1674 thätig, und zeichnete auch G. F. T., 
' ' ' E d. i. Giovanni Francesco Travano. Die ersten Initialen 
I- F- T- F" findet man auf einer Medailßed mitRdem Brdldnisse ges 
Herzogs Cosmus III. von Florenz 1666. Au em evers ieses sc ö- 
nen Bronzestückes ist ein segelndes Schiff mit Jupiter. Eine schöne 
Bronzemedaille mit dem Bildnisse des Herzogs Ferdinand II. von Tos- 
cana im Harnisch 1665 ist I. F. T. F. gezeichnet. _Auf der Rückseite 
ist ein Rosenzweig mit drei Blumen: (fratza. "Obma. Ultzo. Queszta. 
Auf verschiedenen anderen Medaillen dieses Kunstlers steht der Name. 
2366. Anton Fröhlich, Bildhanerngeb. zu Tölz ms, gest. 184i, 
machte seine Studien in Munchen unter Iieitung des alten 
Schwanthaler, und liess sich dann als ausubender Künstler 
in Tölz nieder. Von ihm sind die Figuren in Holz auf 
I dem Calvarienberge daselbst, und auch iii Kirchen der 
F Umgebung findet man Holzsculpturen von ihm. Ausserdem 
fertigte er kleinere Cruciiixe und Basreliefs in Holz und Marmor. 
Auf solchen Bildwerken kommt das Monograirim vor, gewohnlich mit 
der Jahrzahl. Mit 1819 findet man es auf einem Basrelief mit dem 
guten Hirten in Marmor. Auch Qemalde finden sich vor, welche aber 
nur als Versuche zu betrachten sind.  Frohlieh war ein talentvoller 
Künstler, der oherbayerische Markt lolz bot_ihm aber geringe An- 
regung. Der Buchstabe T im Monogramme bezieht sich auf denselben. 
2367. Unbekannter Blumenmaler, welcher in der zweiten Hälfte 
J F V des 17. Jahrhundertsnthatig war. Er malte Blumen in 
' ' ' Aquarell, und führte sie sehr zart aus. Auf einer Aquarelle 
1667- mit drei rothgestreiften Nelken fanden wir die Initialen 
I. F. V. 1667. Die Künstler gehörte wahrscheinlich der Familie Val- 
ckenburg in Nürnberg an. 
2368. Johann Friedrich Volckart, Kuptterstecher, geb. zu Nürn- 
berg 1750, gest. 1812, hinterliess mehrere Blatter mit 
1' F' V' Sa Prospekten von Städten, Schlössern und Ruinen, darun- 
ter solche nach Zeichnungen von Koppel, 8. 
2369. J. F. van Helläoltllt, Bildhauerirvgali; umväHg-ifig iln Cölä 
  III O Z U11 
1' F' V'   llllrdn üiildtgizr dthsdeifcina deiiriliircliäneder genannten 
Stadt. Auf kleinen Basreliefs mit biblischen Vorstellungen in Alabaster 
stehen im unteren Rande die Buchstaben I. F. V. H. oder I. V.H. 
Mehreres s. Merlo.     
2370. Jacopo Franco, Maler und Radirer von Venedig, ist bereits 
V F an mehreren Stellen eingeführt, und wir nennen daher 
1' F' ' ' nur ein radirtes Blatt mit diesen Initialen. Es stellt 
die Geburt Christi mit der Anbetung der Hirten und einer Engelglorie 
vor. Rechts unten: I. F.  d. h. Jacobus Franco Venetus Feczt. 
 
2371. Joremlas Falck, Kupferstechervon Danzig, tritt oben unter 
I F S den Initialen J.F. No. 2314 mit einem berichtigenden 
- ' v' ' Artikel auf, und wir haben auch die Meister genannt, 
nach welchen Falck gestochen hat. Der Künstler arbeitete in ver- 
schiedenen Städten, und deutete dieses gewohnlich mit dem Namen 
an. Längere Zeit verlebte er in Stockholm, und somit sind die lni- 
tialen J, Falck von Stockholm zu lesen. Man findet sie auf Bild- 
nissen und anderen Blättern. Vgl. auch J. F.
        

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