Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1578170
IFM-IFR. 
2353- 
927 
bildung und Beschreibung des Soldaten Lebens nach der neuesten 
francösischen Kriegs-Manier etc. 24 Blätter mit Dedikation an den 
Prinzen Georg Wilhelm von Brandenburg 1700, qu. 8. 
2353. Unbekannter Formschneider, welcher zu Anfang des 16. Jahr- 
 hunderte gelebt zu haben scheint. Er schnitt eine Folge 
von 20 Blättern mit Darstellungen aus der Leidensgeschichte 
 des Herrn. Auf einigen Blättern, wie auf jenem mit Christus 
am Oelberge, stehen die gegebenen Buchstaben mit geringer 
Abweichung. Ein anderes Blatt hat das Zeichen der Schlange, dessen 
sich Lukas Cranach bediente. Die Platten kamen nach Paris, wo eine 
Einfassung von Zierleisten hinzugefügt wurde. Diese Bordürevsticht 
von den älteren Bildern, welche an die letzte Zeit des 15. Jahrhunderts 
erinnern, vollkommen ab, und sie kann erst um 1560 gefertigt worden 
seyn. Das letzte Blatt der französischen Ausgabe hat die Adresse: 
A Paris, par Denis Fontenoy, rue Monlorgzteil, ä la Corne präs 
PEchiquier. Dieses Werk ist sehr selten, besonders vor den Bordüren. 
In Paris befindet sich ein Exemplar mit den Einfassungen. 
2354- Johann Friedrich Müller, Stempelschneider, geb. zu Bai- 
I F M reuth 1734, war in Ansbach thätig, 1758-1769. Nach 
   Schlickeysen zeichnete er I. F. M. 
2355. Johann Franz Neidinger, Medaillenr, war gegen Ende des 
I F N 17. Jahrhunderts in Italien thätig. Wir finden eine Medaille 
 '  mit dem Bildnisse der Dogaressa Elisabetha Querini von 1694 
erwähnt. 
2356. Johann Friedrich Ö Feral, Münzmeister in Leipzig um 
I F ö F 1763-1764, zeichnete Stempel in der gegebenen Weise. 
' ' ' Vgl. Schlickeysen. 
2357. Johannes Fridericus Bonzagna von Parma hinterliess sehr 
I F P_ schöne Medaillen, welche in die Zeit von 1545-1580 
' ' kfallen. Er war Bildhauer und Goldschmied, und 
I.   modellirte daher die Bildnisse selbst nach dem Leben. 
Auf etlichen Medaillen stehen die Buchstaben F. P., und daher kommt 
der Künstler schon II. N0. 2344 vor. Dann zeichnete er auch F. FARM, 
FE. DE PARM. und FEB. PARM., d. h. Federicus Parmensis oder 
Federico de Parma. Die Initialen I. F. P. stehen auf einer Bronze- 
medaille mit dem geharnischt-en Bildnisse des Ottavio Farnese, zweiten 
Herzogs von Parma und Piacenza, und der Gruppe des Apollo und 
Marsyas: CVM DIIS IVOIV CONTENDENDVM. Dasselbe Bildniss 
kommt auch mit einem anderen Revers vor, welcher die Pallas mit 
der Viktoria vorstellt. Beide Stücke sind ohne Jahrzahl. Auf dem 
zweiten Revers steht unten PARM. 
Die Medaille mit]. F. FARM, ebenfalls in Bronze ausgeprägt, gibt 
das geharnischte Brustbild des Herzogs Pietro Ludovico (P. Loysius) 
Farnese, des ersten Herzogs von Parma und Piacenza, und eine be- 
festigte Stadt auf dem Revers: AD. C1 VITAT. DITIONISQ. TVTEL. 
MVNIM. EXTRVCTVM. Dieses schöne Schaustück wurde zwischen 
1545 und 1547 geprägt. 
2353. Joseph Ferdinand de Roux, Kunstliebhaber in Wien, radirte 
1818 eine Folge von 12 Blättern nach J. A. Klein. 
JJL-x Sie stellen Landschaften mit Pferden vor, und sind 
theils mit dem Namen, theils mit den gegebenen Cursiven bezeichnet. 
Auch die Buchstaben R-a: kommen darauf vor.
        

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