Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1578074
Nr. 2303- 
42304. 
917 
N. a) Ein sitzendes Kind, b) ein Löwe, I F 1520. 
O. Drei männliche bekränzte Büsten. 
P. Ein Satyr mit einem Kinde. 
g. Ein Krieger, welcher den Drachen erlegt. 
 Ein Krieger mit dem Bogen. 
S. a) Zwei Fischer mit dem Netze, b) zwei Igel. 
T. Ein nacktes Weib mit dem Kinde auf dem Wagen. 
V. a) Nereide auf einem Delphin, b) ein Knabe auf dem Delphin 
reitend, c) ein Mann und eine Frau mit Kindern. 
27) Ein grösseres iigurirtes Alphabet, im Durchmesser 1 Z. 9 L. 
Diese und andere schön wie von Lützelbnrgeüs Hand geschnittene 
Blätter, sowie ein kleines Alphabet mit Kindern im Durchmesser von 
10 L. findet man in Basler Drucken von A. Petri u. A., wie im neuen 
Testamente deutsch. Basel, A. Petri im Merzen 1523, fol. 
D. Zwei musicirende Kinder. 
I. Ein Bauer und zwei Knaben, wovon der vordere eine Butte trägt. 
S. In einem viereckigen Rahmen mit landschaftlichem Grunde be- 
merkt man rechts im offenen Grabe den Tod, welcher mittelst 
einer Schaufel zwei Schädel heranswirft. Auf dem Grabscheid 
steht: IDEM, wodurch wohl angedeutet wird, dass der Schädel 
mit der Krone in der Erde ebenso der Verwesung preisgegeben, 
als jener des Armen, welcher nur eine Kappe zur Bedeckung 
hat Links vom Initial geht ein nackter Mann aus dem Grabe 
hervor, und in der Ferne gewahrt man einen Theil der Stadt 
mit dem Thore. H. und Br. l Z. 8 L. Dieses I F gezeichnete 
Blatt gibt Dibdin, Bibliomania or Book-Madness   London 
1842, VI. p. 467 in Copie. Er sagt nicht, in welchem Buche 
dieser Initial vorkomme. Auch F. Douce, Dance of Death p. 219, 
macht auf diesen Buchstaben aufmerksam, gibt aber das Buch 
ebenfalls nicht an. R. Weigel schweigt davon, und daher findet 
sich der Buchstabe S nicht im neuen Testamente von 1523. Er 
kommt wahrscheinlich in einem englischen Druckwerke vor, wenn 
nicht in einem französischen, da auch in Lyon ein Meister I F 
auftritt, wie aus der folgenden Nummer zu ersehen. 
29) Ein grösserer Initial A mit zwei sitzenden Knaben, die einen 
am Bande festgehaltenen Vogel fliegen lassen. 'Mit den Buchstaben 
I F. Dieser Buchstabe steht am Anfange der Dedicationsschrift des 
Werkes von Claudio Corte: [l Caoalerizzo. Lyon 1573, 4. 
2303. Unbekannter Formschneider oder Zeichner, welcher um 
I F 1 F 1560, wenn nicht schon früher, in Lyon thatig war. Wir 
1 haben schon im vorhergehenden Artikell, in jenem des Hans 
Frank, bemerkt, dass in Druckwerken aus Offizinen in Paris und 
Lyon Holzschnitte mit I F vorkommen, wie in der Biblia picturis illu- 
strata. Parisiis, P. Regnault 1540. Kleine Blätter sind in: Le 
Nouneau Testament. Lyon 1561, 12. Die meisten Holzschnitte die- 
ses Werkes sind ohne Zeichen, jene mit der Enthauptung des Tärlfers 
Johannes, und dann mit dem schreibenden Evangelisten Lukas tragen 
aber die Initialen I F. An die Holzschnitte des Meisters I F, welchen 
wir oben Hans Frank genannt haben, erinnern diese Blätter nicht, 
und somit verbleibt es bei einem unbekannten französischen Meister 
des 16. Jahrhunderts. 
2304. Johann Fischer, Formschneider von Strassburg, soll nach 
IF Papillon für eine 1606 daselbst erschienene Bibel Blätter mit 
man I F geliefert haben. Wir kennen dieses Werk nicht aus Auto- 
psie, wissen aber, dass ein I F für folgendes Werk gearbeitet hat:
        

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