Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1577833
IDP-IDS. 
2238-2243. 
893 
2238- Johann Daniel Preissler, Zeichner und Maler, ist oben 
unter dem Monogramm N0. 2235 eingeführt, und wir 
J 2 (M, verweisen zunächst auf jenen Artikel. Man findet so- 
    wohl das Monogramm, als die Initialen auf Zeichnungen 
des 1737 in Nürnbergverstorbenen Künstlers. 
2239. Johann van der Perre, Maler, war der Sohn des Nikolaus 
J d P van der Perre aus Antwerpen  welcher 11570 oder 1571 
' ' ' f: mit seiner Familie nach Leipzig kam, und da um 1595 
starb. Er hatte als Portraitmaler Ruf. Sein Sohn malte um 1611-1615 
ebenfalls Bildnisse, darunter jene des Churfürsten und anderer hohen 
Personen. Auch historische Bilder kommen vor, und einige sollen 
J. d. P. {I bezeichnet seyn. Vgl. Naumanws Archiv III. S. 93. 
2240. Johann Daniel Ther Portten, Kuäaferstelcher, arbeiäete um 
1610 in Lei zig, un wec se te mit er Be- 
L D' Form Saul? zeichnung, so dass wir schon unter D. P. II. 
No.1314 über ihn gehandelt haben. Er bediente sich auch eines Mo- 
nogramms, welches aus P mit querdurchreichendem I besteht. Unter 
den Initialen I D TP kommen wir weiter auf ihn zurück, und wir ver- 
weisen auf jenen Artikel, wo das Werk mit Kupferstichen angegeben 
ist, auf welchen die Abbreviatur vorkommt. Die Abbreviatur steht 
nur auf einem Blatte jener Folge, welche wir II. N0. 1314 angezeigt 
haben. Es ist das Titelblatt des Werkes, und stellt einen Jesuiten vor, 
wie er dem Bischofe das Buch überreicht.  
2241. Unbekannter Medaillen oder Münzmeister, welcher in der 
I D R zweiten Hälfte des 16. Jahrhundests thätig war. Die Buch- 
 ' staben I DB stehen auf einer undatirten Medaille mit den 
Bildnissen des Churfürsten Friedrich IV. von der Pfalz und seiner 
Gemahlin Elisabeth. Ersterer starb 1610. 
2242. 1008i Uornelisz Drooch 81001;, gewöhnlich Droogsloot ge- 
nannt, einer der fruchtbarsten holländischen Maler des 
7.23 17. Jahrhunderts, bediente sich auch des Zeichens II. 
' N0. 254, und wir verweisen zunächst auf jenen Artikel. 
Seine Werke sind sehr zahlreich, und noch gegenwärtig 
Z ist Utrecht voll davon. Auf verschiedenen Gemälden 
kommt das Monogramm vor, gewöhnlich mit der Jahr- 
zahl. Auf dem Bilde einer Dorfkirchweih ist 1655 beigefügt. Droog- 
sloot starb in Utrecht, doch bald nach 1655. Auf einer Radirung des 
Meisters, welche II. No. 254 beschrieben ist, steht die Jahrzal1610. 
Houbracken hielt diesen J. G. Drooch Sloot mit Nikolaus Droog- 
sloot für Eine Person, und daher kommt es, dass man in Dortrccht 
oder Gornichem ihn geboren werden lässt. Aus ersterer Stadt stammt 
nämlich Nikolaus Droogsloot, wurde aber erst 1650 geboren, und ist 
demnach viel jünger als Joost Cornelisz Droogsloot. Er malte in der- 
selben Weise, wie Joost Cornelisz., seine Bilder sind aber von gerin- 
gerem Werthe. N. Droogsloot starb 1703. 
2243. John Droeshout, Knpferstecher, war zu Anfang Qes 17- 
J D Jahrhunderts in London thätig. Er stach für _Buchha.n(_ller, 
' T' und daher findet man nur Titelblätter und Bildnlssejon lhhl. 
Jenes des Jeffery Hudson ist J. Dr. gezeichnet, 8. dUnfäezexgntääl 1st 
das sehr seltene Bildniss des Arztes Robertus Flud , a ias e u- 
ctibus. Oval, kl. fßl- 
        

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