Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1577659
2177. 
875 
3) Der Einzug Christi in Jerusalem. Mit I. D. 
4) Christus im Tempel bei den Wechslern. Mit I. D. 
Diese beiden Blättchen waren in der Sammlung des Peter Viseher 
in Basel. 
5) St. Sebastian, St. Anton und St. Rochus. St. Sebastian ist in 
der Mitte nackt an den Baumstamm gebunden, mit dem rechten Arm 
über dem Kopfe. Der Eremit hält links mit" der linken Hand ein 
offenes Buch, und mit der rechten Kreuzstock und Glocke. Rechts 
reicht St. Bochus mit dem Hunde zwischen einem kleinen Engel die 
Hand: Dieses Blatt blieb unvollendet. Die Beine des Engels und der 
Hund sind nur im Umrisse gegeben. H. 9 Z. 3 L. Br. 6 Z. 
Bartsch N0. 10 beschreibt dieses sehr seltene Blatt ungenügend, 
und Robert-Dumesnil N0. 20 kennt die Existenz desselben nur nach 
Bartsch. Im Cabinet Delbecq war ein Exemplar. Weigel werthet es 
auf 20 Thaler. 
 6) Drei sich bäumende Pferde in einem Rund von circa 6Z. Das 
eine ist halb von der Seite gesehen, die anderen zeigen den Rücken. 
Auf dem rechts stehenden Pferde sitzt ein nackter Mann, und ein an- 
derer umfasst den Hals des Pferdes links. Unten links ist ein Hunds- 
kopf in Profil, rechts der Obertheil eines von hinten gesehenen Hun- 
des. Dieses äusserst seltene Blatt erwähnt Robert-Dumesnil nur in der 
Vorrede, hatte es aber nie gesehen. Im Cabinct zu Berlin ist ein 
Exemplar. 
Im Weiteren verweisen wir auf Bartsch VII. p. 496 fil, welcher 45 Blätter 
beschreibt. Bobert-Dumesnil I. p. 1 ff. vermehrt das Verzeichniss auf 
62 Blätter, und es war daher wenig hinzuzufügen. Ausser den oben 
genannten Blättern kommt das Täfelchen mit den Initialen nur auf. 
einigen Blättern der Apokalypse, dann auf jenem mit der heil. Jung- 
frau auf dem Halbmonde B. No. 7, und der Sibylle mit dem Engel 
B. 37 vor. Folgende Blätter mit I D beschreibt Brulliot als Supple- 
ment zu Bartsch. 
1) St. Sebastian in halber Figur an der Säule von v-ier Soldaten 
umgeben. Links unten ist das Täfelchen mit den verkehrten Buch- 
staben. H. 6 Z. 9 L. Br. 4 Z. 2 L. 
2) Der heil. Hieronymus vor dem Cruzilixe knieend. Am Baume 
sind die Tafelchen. H. 6 Z. 1 L. Br. 4 Z. 3 L. 
3) St. Petrus und der Heiland, jeder in einem Rund. Der heil. 
Petrus steht links mit dem_ Schlüssel auf einem Hügel, der Heiland 
rechts legt die Hand auf die von zwei Engeln gehaltene Weltkugel. 
Die Täfelchen mit I D sind rechts unten. Breite der Platte 3Z. '7L. 
H. 2 Z. 1 L. Durchmesser der Runde 1 Z. 8 L. 
4) Ein heiliger Mönch vor einem sitzenden Greis auf dem Thron- 
sessel von zwei Figuren umgeben. Rechts an den Stufen des Thrones 
I D. Durchmesser 1 Z. 10 L. 
2177. Unbekannter Kupferstecher, welcher in des ersten Hälfte 
  des 16. Jahrhunderts thätig war. Er copirte Blätter von 
L3 39 Heinrich Aldegrever, und ist mit Jean Duvet nicht zu ver- 
wechseln. 
1) Mars stehend mit dem Bogen in der linken Hand, undxmit der 
Kriegsfackel in der andern. Oben an der Säule ist ein Täfelchen 
mit dem Namen MARS, und links am Piedestale der Säule steht I D 
1530. Gegenseitige Copie, B. N0. 82. H. 2 Z. 11 L. Br. 2 Z.
        

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