Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1577543
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ICM. 
2133- 
2135. 
nen den Einzug dieses Königs in Paris, und seinen Zug nach der 
Kirche Notre-Dame. Diese Blätter sind nach Zeichnungen des Jacques 
Blanchard vielleicht von J. le Clerc selbst gestochen. Man zählt ihn 
zu den Schülern des J. Cousin, und als solcher soll er auch in Holz 
geschnitten haben. Das obige Zeichen und die Initialen I. L. C. kom- 
men auf Holzschnitten vor, und das Monogramm wird sich jedenfalls 
auf le Clerc beziehen. Diese Holzschnitte bilden eine Folge von zehn 
Blättern mit der Weltschöpfung, dem Heiland in der Glorie und eini- 
gen Darstellungen aus dem Leben Jesu. Das erste und das letzte Blatt 
hat die Adresse: Parisiis, apud Joannenz le Clerc, in oico Fremen- 
tello, sub Stelle aurea. Acht andere gut ausgeführte Holzschnitte 
mit ländlichen Scenen kommen unter dem Titel vor: Histoire fort 
plaisatzte de la m'a pastorale et la fin dlicelle. Unten auf dem ersten 
Blatte steht: A Parts, par Jehan le Clerc, rue Frementel ä PEstoiIe 
d'0r-. Auec prtuilege du Boy pour die: uns. Man schreibt dem 
J. le Clerc auch 14 Blätter mit der Genealogie des Rats de France 
1595, und die Holzschnitte des Werkes von Jean Cousin zu: Licre 
de Povrtraitture de [Vlaistre Jean Cousin Peintre et Geometrien Tres- 
ezcellent.  A Paris chez Jean le Clerc 1608, qu. fol. Eine neue 
Ausgabe hat den Titel: La vraye Science de la Pourtraicture de- 
scrile et demont-ree. Pur Maistre Jean Cousin   A Paris, chez 
Guillaume Le Be 1656, qu. fol. Man kann den Jean le Clerc jeden- 
falls zu den Künstlern zählen. Er nennt sich selbst Murchand et 
Tailleur (Plstoire. Bei ihm erschienen auch Copien der hl. Einsiedler 
nach den Zeichnungen von Martin de Vos: Solitudo sive Vitae Pa- 
trum Eremicolarum, aenets laminis emudebat Joannes le Clerc 
Partsiis, 24 Blätter; dann Sylvae sacme sioe Monumente sanctioris 
philosophiae, quam severa Anachoretarum disciplina oitae religio 
docuit. Earcudebat Joannes le Clerc, 30 Blätter. 
Dieser Jean le Clerc ist nicht mit dem Maler und Radirer dieses 
Namens zu verwechseln, welcher um 1594-1633 in Nancy thätig war, 
und von Robert-Dumcsnil V. p. 78 eingeführt ist. Vgl. auch I L C. 
und I L CF. Unter dieser Rubrik geben wir Snpplemente zu diesem 
Artikel. 
2133. Unbekannter Zeichner, welcher in der ersten Hälfte des 
r 17. Jahrhunderts thätig war. Man findet einen allegori- 
W auv. sehen Kupferstich, welcher in der Mitte einen Tisch zeigt, 
und ein Kind, welches auf dem aufgelegten Buche steht. Dieses Kind 
trägt schwere Ketten an den Füssen, welche ihm der rechts stehende 
geflügelte Dämon angelegt hat. Im Grunde bemerkt man andere Dä- 
wnen in Flammen. Links unten steht das gegebene Zeichen mit dem 
orte Inuentor, und dann ein aus SL bestehendes Mouogramm des 
Kupferstechers. H. 7 Z. 3 L. Br. Ei Z. 7 L.- 
2134. Unbekannter Kupferstecher, welcher um 1620 thätig war. 
   Man findet ein Blatt, welches den Heiland vorstellt, wie er 
I x dem hl. Iguaz von Loyola erscheint. Vor den Initialen 
steht ebenfalls verkehrt die Jahrzahl1620. Brulliot II. N0. 1389 fand 
diesen Kupferstich einem Mutius Cäsar beigelegt; ein Künstler dieses 
Namens ist aber unbekannt. 
2135. Johann Uhristoph Müller, Stempelschneider in Stuttgart um 
I G M 1670-1695, producirte mehrere Medaillen, welche zu den 
'  ' schönsten Arbeiten seiner Zeit gehören, und I. C M. ge- 
zeichnet sind. Zuerst nennen wir den mcdaillenförmigen Thaler mit 
dem Bildnisse des Herzogs Wilhelm Ludwig von Würtemberg, und
        

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