Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1577257
IBGM 
IBM. 
2023- 
835 
stehen die obigen Buchstaben  und auch der ganze Name. Ueber 
Fischer von Erlach haben_wir im liünstler-Lexicon IV. 346 11'. aus- 
führlich gehandelt, und wir verweisen im Uebrigen auf Jenen Artikel. 
2023. Unbekannter Kupfcrstecher, welcher um die Mitte des 
18. Jahrhunderts in Paris thätig war. Man ündet dieses 
ydykf;    Zeichen auf einem Blatte mit der Büste Voltaire's in Oval 
auf einem Piedestale. _An diesem steht; Marie Frangois Arrouet 
de Voltaire Nä ä Paris en 1694._ Dieses Blatt gehort zu einer 
grossen Portraitsammlung, welche Odienvre in Paris unternahm. Der 
Zeichner oder Maler fügte die Buchstaben T. L. bei, 8. 
2024. Johannes Baptista Guglielbmada, Stempelsohneider in Rom 
I B G um 1660-1690, hinterliess viele Geprage, und darunter 
1' B' G' F Esind solche mit den Initialen des Namens, ohne und 
- - -  mit F.   
Johann Baptist Goss, Stempelschneider in St. Petersburg 1768-1793, 
zeichnete ebenfalls I. B. G. 
2025. Jean Baptist Glomy, Kunstliebhabenund Schriftsteller, 
scheint durch diese Cursiven seinen Namen ange- 
13" '91 JCWL deutet zu haben. Man tindet sie unter einem radirten 
1750. Bildnisse des Rembrandt, i_n Genie nach dem Blatte 
des letzteren, in welchem er sich an der Seite seiner Brau vorstellte. 
Der Copist hat diese weggelassen, und das Bild in ein Oval einge- 
schlossen. Da dieses Blatt zum Catalog der Werke Rembrandts von 
Helle und Glomy dient, und letzterer als Dilettant auch in Kupfer 
radirte, so kann man die Gopie mit aller Wahrscheinlichkeit für Glomy's 
Arbeit erklären. 
In diesem Falle gehört ihm sicher auch das von Brulliot II. N0. 1349 
erwähnte Blatt nach F. Boucher an. Es stellt zwei halbe Figuren von 
Türken vor. Rechts unten stehen die ähnlichen Buchstaben, aber mit 
der Abkürzung Sc. Links unten liest man: F. Boucher delineaoit, 8. 
w steht auf einer Medaille mit dem Bild- 
2025- 1- B- GVLIEM- 1'- nisse des Cardinals Oamillo Massimi. 
Sie ist von Joh. Baptista Guglielmada, welcher auch I. B. G. zeichnete. 
2027. Unbekannter Goldschmied und Kupforsteolier, welcher gegen 
t) Ende des 15. Jahrhunderts in Deutschland thätig war. Man findet 
1' T) ein Blatt mit diesen Buchstaben, welches Muster zu drei ver- 
zierten Dolchscheiden enthält. Die mittlere. ist mit der Spitze aufwärts 
gerichtet, die beiden anderen rechts und links reichen abwarts. Jede 
Scheide ist an der Spitze mit den Buchstaben ihl) bezeichnet, und es 
könnte auch das Blatt zerschnitten werden. H. ä Z. 1 L. Br. 2 Z. 10 L. 
2028. Johann Benjamin Hecht wurde 1732 Wardein an der Münze 
 Z llerfeld und bekleidete von 1739-1763 die Stelle 
i  F ;b1inese Münziiieisters. Nach Schlickeysen zeichnete er 
  - - I. B. H. 
Der Stempelschneider, welcher die Medaille mit dem Bildnisse des 
Arztes Johann Ludwig Regemann I. B. H. F. zeichnete, ist uns unbekannt. 
20 _ n Ba tist Mn ckens Mal d R irrer ist im 
' 29 Joergildh Bände No.y1907 dingefigrtlrnund awlir {erweisen 
auf jenen Artikel. Brulliot I. N0. 911 nennt den Trager 
l F. dieses Monogramms J. B. Mol, welcher nur aus der Ver- 
 wechslung mit Gio. Battista Mola in's Daseyll gerufen 
 wurde. Die Blätter mit den gegebenen Zeichen sind 
I. N0. 1907 beschrieben. s?
        

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