Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1576946
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4941. 
1937. John Brltton, Architekt und Schriftsteller in London, ist 
durch zahlreiche VWerke bekannt, deren wir schon im Künstler- 
Eß Lexicon erwähnt haben. Das gegebene Monogramm mit dem 
Vorsatze: Skd by, findet man auf Holzschnitten in F. A. Paley's Illu- 
strations of baptismal fonts. London 1044. Der Verfasser benutzte 
wohl Skizzen von John Britton. 
1938. Unbekannter Maler, dessen Lebenszeit die beigefügte Jahr- 
zahl bestimmt. r Er malte Blumenstücke, welche aber trocken 
und ohne die gehörige Farbenfrische sind. Ob der Künst- 
ler in Holland oder in irgend einem deutschen Winkel 
(6 gelebt habe, können wir nicht bestimmen, Gemälde mit 
7 Ü. diesem Monogramme, auch ohne Jahrzahl, kommen aber 
vor. Wir würden auf Johann Bogdane rathen, dieser Meister hat aber 
1660 noch nicht gearbeitet. Und dann sind seine Werke von grösserer 
Frische. 
1939. John Barnard Esq. of Berkely Square brachte in der zwei- 
ten Hälfte des 18. Jahrhunderts eine reiche Samm- 
 lung von Zeichnungen und Kupferstichen be- 
rühmter Meister aus allen Perioden zusammen, 
und dehnte sie auch auf alte Druckwerke und 
"'11 Bücher mit Kupferstichen und Holzschnitten aus. 
Er druckte einen Stempel auf, welcher die ersten der gegebenen Buch- 
staben enthält. Ein Theil der Zeichnungen italienischer Meister ist 
in Kupfer gestochen, und auch auf diesen Blättern wurde der Stempel 
beigefügt. Die Sammlung des J. Barnard unterlag 1798 der Auktion, 
und somit "sind diese Schätze überallhin zerstreut. Es liegt ein Catalog 
vor: Catalogue af the super and entire collection of Prints und 
Books of Prints, of John Barnard dcc. London 1798. 8. 
Barnard's Gemälde wurden schon 1787 in Greenwood versteigert, 
und darunter befand sich das Bild des Apollo und Marsyas, welches in 
der neuesten Zeit Mr. Morris als ein Werk des Leonardo da Vinci in 
der Welt herumschleppte. 
Das zweite Zeichen deutet den Namen eines anderen Sammlers an. 
Man findet es ebenfalls auf Kupferstichen und Handzeichnungen bei- 
gefügt. Daun kommen Blätter mit den unverbundenen Cursiven J B 
vor. Letztere gleichen in der Form" jenen des J. Barnard, doch stam- 
men die Blätter und Zeichnungen nicht aus dessen Sammlung. Die 
Namen der Sammler konnten wir nicht erfahren. Sie lebten im vori- 
gen Jahrhundert. 
1940- Jakob Bruggink, Landschaftsmaler, geb. zu Amsterdam den 
13. Dezember 1801, widmete sich in seiner Jugend 
dem Handelsstande und hatte nur in seinen Neben- 
 stunden zum Zeichnen Zeit. Später besuchte er die 
Akademie in Amsterdam, wo ihn J. W. Pieneman in 
der Malerei unterwies. Im Jahre 1831 wurde er in Gröningen als 
Zeichenlehrer an der Kunstschule angestellt, und seit dieser Zeit übt 
er daselbst seine Kunst. Das Monogramm findet man auf Zeichnungen 
in Aquarell und Tusch und auch auf Landschaften in Oel. 
1941. Johann Andreas Graf! oder Grav, Architekturmaler und Ra- 
-,1 direr von Nürnberg, zeichnete so undeutlich, dass 
ff; aß ß x man eher HB, als IAG lesen möchte. Und 
 ' l doch wollte der Künstler diese Buchstaben an- 
(K) Tag .f deuten, welche aber im Monogramme wenn nicht 
für H B , doch für J B genommen werden können. Wir haben über
        

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