Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1576923
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1928- 
4933. 
1928. Johann Andreas Berner, Kunstkenner und Radirer von 
ß Nürnberg, ist im ersten Bande No.1641 eingeführt, und indem 
j. wir auf jenen Artikel verweisen, tragen wir nur nach, dass 
dieser höchst ehrenwerthe und kunstgelehrte Mann 1861 gestorben ist. 
Man findet auch radirte Blätter mit den Cursiven J. B. 
1929. Johann Georg Bergmüller, Maler und Radirer(1688-1762), 
ß 3 ist oben No. 27 bereits eingeführt, da. er sich auch 
,  eines aus GJB bestehenden Zeichens bediente. Die 
gegebenen Zeichen findet man auf Radirungen dieses Meisters, es ist 
aber das erstere von jenen des Joseph Bergler und des Joh. Andreas 
Börner zu unterscheiden. 
1930. Joseph Brecheisen, Miniatur- und Emailmaler von Wien, 
arbeitete längere Zeit in Berlin und wurde 1757 nach Co- 
jö ß penhagen berufen, wo er bis 1763 verblieb. Um 1765 lebte 
1 der Künstler wieder in Wien, und da verschwindet seine Spur. 
Brecheisen radirte ungefähr 20 Blätter, auf welchen theils der 
Name, theils das Monogramm mit den Jahrzahlen 1752, 1754 und 
1758 und dem Beisatze: Berlin, Copenltagen, Wien, vorkommt. Diese 
geistreich behandelten Blätter enthalten Studien von charakteristischen 
Köpfen und Figuren, theils nach Rembrandt, dann auch Landschaften 
mit Figuren nach L. van Uden, S. Rosa, F. Ermels u. A. Auf einer 
Landschaft nach Dietrich steht Br. sc. Dann radirte er auch die 
Opferung der Iphigenia nach Bernhard Rode. Alle diese Radirungen 
kommen in mehr oder weniger vollendeten Abdrücken, in Gegendrücken 
u. s. w. vor, 12. 8. 4. kl. fol. Sie gehören zu den Seltenheiten. 
1931. Johann Ignaz Bendl, Maler und Radirer, ist im ersten Bande 
f f N0. 1627 unter B eingeführt, da im Monogramm der 
(äß ß Buchstabe J nicht ganz entschieden hervortritt. Wir 
1 s)! verweisen daher auf jenen Artikel, und kommen auch 
unter den Gursiven J B auf diesen Künstler zurück. 
1932. Johann Bensheimer oder ein unbekannter Kupferstecher, 
welcher um 1666 thätig war. Das gegebene Zeichen Endet auf 
.2 einem gutgestochenen Blatte mit der Aufschrift: Eigentliche und 
wahrhafte Abbildung des jetzigen Judiscltezz grossen Propheten Na- 
than Leoi, alt 32 Jahr. Der Prophet Levi steht mit dem Buche in 
den Händen, und trägt einen spitzen breitkrampigen Hut. Unten sind 
vier deutsche Verse, und im Chronostichon ist die Jahrzah] 1666 ent- 
halten. H. 101], Z. Br. 6 Z. 
Wir wissen von diesem Blatte durch die gefällige Mittheilnng des 
Herrn Pfarrer Mundt in Kaesemark bei Danzig. Wenn das Blatt in 
letzterer Stadt erschien, so könnte es von Johann Bensheimer gestochen 
sein, da dieser Künstler zu jener Zeit in Danzig lebte. 
1933- Johannes Bosboom, Architekturmaler, geb. im Haag den 
18. Februar 1817, stand unter Leitung des Malers 
üßwgnmh van Hove, entwickelte aber in ein paar Jahren ein so 
glückliches Talent, dass er weiter nichts mehr bedurfte, als Vorbilder 
nach der Natur aufzusuchen. Er bereiste 1835 den Rhein, verweilte 
einige Zeit in Cöln und Coblenz, durchzog dann Belgien, wo ihn be- 
sonders Amsterdam fesselte, und 1838 sah er auch Paris und Rouen. 
Auf diesen Reisen machte er reiche Studien nach den alten Denkmalen 
der Baukunst, deren _er von innen und aussen zeichnete. Bosboom 
erwarb sich durch Seine auf das reichste ausgeschmückten Interioren 
von Domen und anderen Kirchen grossen Ruf, da auch die sinnreiche
        

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