Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1576857
IAR- 
1902. 
1906. 
795 
christlicher Kunst in Italien vom Jahre 1200-1600. Nach Durch- 
zeichnungen und mit Erläuterungen des Herausgebers J. A. Rambuzv, 
Conservator des Städtischen Museums in Köln. Iföln 1852 lfI, gnfol. 
Bamboux ist seit 1844 Couservator dieses Museums. Eine Beurtheilung 
seines Werkes s. Naumanrüs Archiv V. S. 12 ß". 
19112. J. A. Roth, Stempelschneider, stand wahrscheinlich in Diensten 
I. A_ BH des_Landgrafen Ludwig VIII. _von Heesenrpayxgsgadg; E1- 
fertigte 1743 einen Medaillen mit dem Bildnisse dieses Land- 
grafen und dem ruhenden Löwen auf der Rückseite. 
 Jarenus von 80851; nennt die neuere Kunstgeschichte einen 
Maler, welcher in Westphalen wohl nicht 
einheimisch war, da sein Name keinen west- 
phälischen Klang hat. Ihn führte nament- 
lich Passavant (Kunstblatt_1833: No.13) ein, 
 und seit dieser Zeit {igurirt dieser Jarenus 
von Soest gleichsam als Haupt der westphälischen Schule von 1450 
bis 1500. Der gegebene Name kommt indessen nur auf einem einzigen 
Gemälde vor, welches Graf Pembrocke in Wilton-House besitzt, und 
die Grablegung Christi vorstellt. In der Gallerie des k. Museums in 
Berlin ist ein grosses Altarwerk, welches unter verschiedenen Nummern 
aufgehängt ist, und Scenen aus der Passion auf Goldgrund vorstellt. 
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bestimmt, sondern es ist nur vermuthetg, dass Jgirenns zu'isc(l)1en 1450 
und 1500 in Westphalen geblüht habe. Vielleicht findet sich noch 
ein Gemälde mit dem Heimathscheine des Jarenus. 
1904- Johann Arnold Smit, Marinemaler, gehört zu den wenig 
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zeichnete aber in der gegebenen Weise. llVir fanden diese? 
auf einem Gemälde mit der stürmischen See, auf welcher Schiffe mit 
der holländischen Flagge treiben. 
Dann finden wir auch einen Andreas Smit erwähnt, welcher um 
1650 in Rom lebte, und später nach Spanien sich begab. Man schreibt 
ihm ebenfalls Mariiieu zu, besonders bei stürmischer See. Im Museum 
zu Berlin ist ein solches Bild A. Smit bezeichnet, und der Gatalog 
schreibt es dem Andries Smit zu. Dieser Meister ist mit Arnold Smit 
wohl Eine Person. Letzterer zeichnete auch Am. Smit. 
1905. Johann Anton Schröder, Münzmeister in Hannover von 
I A S 1751-1764, und dann In Neuhaus bei Paderborn bis 1777, 
  ' liess Stempel I. A. S. zeichnen. 
Johann A. Sohmldhammer, Stempelschneider in Bayreuth nni 1765, 
soll ebenfalls diese Initialen beigefügt haben. 
1905. Jobst Amman von Zürich wechselte mit seinem Zeichen 
I, öfter, und daher begegnet er uns an mehreren Stellen, 
 der Hauptartikel ist aber unter dem Monogramm I A 
 i, N0. 1768 zu suchen. Hier handelt es sich um ein 
I; g l. grosses Formschnittwerk in 14 Blättern, je sieben in 
  '  ein) einer Reihe, welche zusammengefügt einen Fries_von 
  70 Z. Länge und 28 Z. Höhe bilden. Er stellt einen 
Brautzug auf dem St. Marknsplatz in Venedig vor, 
welcher aber wahrscheinlich von J. Amman nicht gezeichnet ist. Die 
Zeichnung hat einen italienischen Charakter, und erinnert an Tintoretto.
        

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