Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1576843
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IAP 
VIAR. 
1899- 
4901. 
Hets gott nit Erschaffen 
Detens Nitt Nunen und pafen 
äVers Vrägesüd detens die eogter Inftt pflegen 
ets we lis man es gar n er eyen. 
Ob die Iäitialeln dem Künstler, oder dem Stammblattgeber ange- 
hören, ist wo nic t zu ermitteln. 
1899. Jacobus Primavera, Stcmpelschneider, war in der zweiten 
U" PRIMÄL llialifigzrigeäuifö"ilizlählilläeülirtggiiläh iliilsalllillänsllilleildtilä: 
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den ganzen Zunamen bei. Auch in den Niederlanden arbeitete dieser 
Künstler. 
1900- Joseph Anton Rhomberg, Historienmaler, geb. zu Dornbirn 
1786, gest. zu München lßäiä, ist bereits unter {III 
I. N0. 1180 eingeführt, un wir verweisen zunäc st 
auf jenen Artikel. Das gegebene Zeichen findet man 
auf Gemälden und Lithographien, doch auch mit gerader 
Stellung des zweiten Schenkels des A. Eine solche Lithographie von 
1818 stellt eine oberländische Bauernfamilie vor einem Heiligenbilde 
betend vor, fol. 
1901. Johann Anton Bainboux, Historienmaler und Zeichner, geb. 
zu Trier 1790, stand zu Paris unter David's 
Leitung, kehrte aber 1815 nach dem Sturze 
78  Napoleons nach Deutschland zurück, und 
' besuchte noch ein Jahr lang die Akademie 
L  l '18.3,l in München,_wo er sich der französischen 
' Manier gänzlich entledigte. Von München 
aus ging Ramboux nach Rom, wo er eine Reihe von Jahren verblieb, 
und mehrere Gemälde in Oel ausführte. Er arbeitete auch grosse 
Cartons aus, und eine Reihe von colorirten Zeichnungen mit Com- 
positionen nach Dantels Divina Comedia, welche sich im Museum zu 
Frankfurt a. M. befinden. In seiner früheren Zeit fügte der Künätler 
auf Zeichniin en und Bildnissen in Oel das Monogramm bei, t eis 
mit, theils ohäe Jahrzahl. Die Initialen mit der Jahrzahl 1Q31 findet 
man auf einem Gemälde, welches Griechen vorstellt, wie sie auf den 
Sänger der Homerischen Rhapsodieii horchen. Homer selbst erscheint 
in der Luft von seinen Helden umgeben. Dieses Gemälde ging 1831 
zu München in den Privatbesitz über. Das Hauptwerk dieses Meisters 
ist aber die Sammlung von 300 Aquarellen nach altitalienischen Ge- 
mälden, welche sich an den Wänden heiliger Statten in Subiaco, San 
Gimignano, Arezzo, Viterbo, Oagli, Florenz, Siena, Rom, Ravenna u. s. w. 
befinden. Diese Sammlung wurde vom Könige von Preussen und der 
rheinischen Ritterschaft für das Akademiegebaude in Düsseldorf ange- 
kauft. Es liegt eine Beschreibung der Blätter vor  Museum Ramboux. 
Nachbildung zur Vergegenwärtigung der chrtstlzchcn Malerei in 
Italien von der frühesten zu er kunstrezchsten Efoche bei der 
k. Kunstacademie in Düsseldorf Geordnet, aufgestelt und erörtert 
durch Professor Mosler. Düsseldorf 1851. Es existirt auch ein 
riesenhafter Folioband mit lithographirten Umrissen, welcher leider 
einen unvollständigen Begriff vom Museum Ramboux gibt. Statt der 
buntfarbigen Compositionen haben wir es meistens nur mit Köpfen in 
der Originalgrösse auf graugrünlichem Tongrund zu thun. Die Zeich- 
nung zeigt neben schwarzen weisse Linien, und ausserdem ein grelles 
Gelb zur Vergegenwärtigung des Goldes. Dieses Werk erschien von 
1852 an in fünf Abtheilungen: Umrisse zur Veranschaulichung alt-
        

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