Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1576799
IAM. 
1878- 
4882. 
789 
und auch Jakob Petit iii_ Paris, über welchen wir unter I  handeln, 
fügte in neuester Zeit seinen schönen Porzellanwaaren die beiden Chur- 
schwerter als Zeichen bei, aber nicht mit lauterein Grunde. 
1878. Giovanni Andrea Maglioll, auch Magiolli, Majoli und 
Maliolus genannt, Zeichner und Kupferstecher, 
  welcher um 1580-1610 in Rom thätig war, hat 
 l  meisterhafte Blätter hinterlassen, welche Seeunge- 
ÄAM heuer und andere phantastische Bildungen ent- 
  (L halten. Das erste Zeichen werden Diejenigen, 
welche den Meister nicht aus Erfahrung kennen, wohl für AM nehmen, 
und es kommt auch eine Variation vor, in welcher diese Buchstaben 
deugich hervor, nämlich so, wie das Monogramm I. N0. 899 veran- 
schaulicht. Unter dieser Nummer haben wir die Blätter beschrieben, 
um den Artikel nicht zu unterbrechen. Hier ist demnach nur ein 
Rückweis gegeben, zugleich mit den Monogrammen I AM und I A Ma, 
welche im ersten Bande N0. 918 ebenfalls vorkommen, da das I nicht 
so deutlich angezeigt ist, um nicht auch A M lesen zu können. Das 
obige Facsimile wird in Verbindung mit dem Artikel I. No. 899 über 
das Werk dieses Meisters den nöthigen Aufschluss gewähren. 
1879. Johannes Andreas Maglioli, _der vorhergehende Meister, 
,I_ M könnte durch diese Initialen den Namen angedeutet 
'A' haben. Man findet sie auf zwei gestochenen Blättern 
mit grottesken Darstellungen, welche vier Köpfe bilden, die so zu- 
sammengestellt sind, dass sie gedreht werden müssen, um die natür- 
liche Stellung zu finden. H. 5 Z. 6 L. Br. 3 Z. 10 L. Diese Blätter 
sind gut gestochen, und des Maglioli nicht unwürdig. Auf einem Blatte 
ist auch der Name 1mm. Andon, welcher umsomehr für Maglioli spricht, 
weil er auch Joannes Andreas M. zeichnete. 
1880. Giovanni Antonio Müri, Medailleur _in _B.om, fertigte um 
A M 1612-1623 schöne Medaillen mit Bildnisscn vonuPapsten, 
L  ' besonders solche auf Papst Paul V. Er fugte ofters die 
Initialen statt des Namens bei. Eine schöne Medaille mit dem Bild- 
nisse Paul V. von 1616 stellt auf dem Revers die _Weihe des Altars 
der h], AglleS vor, und ein gegossenen Medaillen mit demselben Bild- 
nisse von 1617 zeigt auf der Rückseite das Portal des vatikanischen 
Palastes. Eine weitere Medaille mit dem Bildnisse dieses Papstes und 
mit der Pforte der Paulinischen Capelle ist von 1619, und wie die 
genannten Gepräge I. A. M. gezeichnet. Ein Medaillen mit der Paulini- 
sehen Pforte trägt den Namen, ebenso ein zweiter Medaillen auf den 
Bau der Brücke über den Garigliano. I. A. M. gezeichnet ist wieder 
die Medaille mit dem Bildnisse des Papstes Urban VIII. und der Ver- 
klärung Christi: Facit Mirabilia Magna Salus. Zu den letzten Ar- 
beiten des Künstlers gehört die Bronzemedaille auf die Heiligsprechung 
des Ignaz von Loyola mit dem Bildnisse des Papstes Gregor XV. und 
der Legende: Quinque Bealis. 
1881. J. A. Malm, Goldschmied und Stempelschneider in Stock- 
I A M holm, trat 1820 als Künstler auf. Er zeichnete Gepräge 
' '  I. A. M., wie Schliokeysen versichert. 
1882. Johann und Jeremlas Amman, Kupferstecher von Schan- 
haiisen, hinterliessen eine bedeutende Anzahl von Bild- 
Mm f nissen, und man kann nicht immer sagen, welcher J. Amman 
i 0' gemeint ist, da der Vorname nur durch den Buchstabe I. 
IAm-TC- angedeutet ist. Jeremias ist wohl der Vater, und auf ihn
        

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