Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1576774
IAK- 
WIAL. 
1869- 
4873. 
787 
Johann Adam Hanf, Stempelschneider in Baireuth, war an der 
Münze des Markgrafen Friedrich von Brandenburg beschäftigt. Er 
zeichnete Münzstempel und Medaillen I. A. H. Starb 1'776. 
1869- Alexander Kokular, Historien- und Portraitmaler, geb. zu 
Warschau 1793, machte seine Studien in Deutschland und 
Italien, und fand nach seiner Rückkehr in Polen mit seinen 
Werken Beifall. Er malte Scenen aus der Geschichte seines 
- Vaterlandes, und auch Bildnisse. Zur Bezeichnung be- 
diente er sich zuweilen des gegebenen Monogramms, welches jenem 
des J. A. Klein gleicht. Kokular starb 1846 als Professor an der 
Kunstschule in Warschau. 
1870. Johann Adam Klein, Maler und Radirer von Nürnberg, 
{w im seit Jahren in München, ist im ersten 
4763 I  wg Bande N0. 774 eingeführt, und wir 
' liefern daher hier nur den Rückweis, 
561i", 1.76 f , ßlQY" da man sich auch unter JA If Auf- 
schluss erholen könnte. Klein ist als Mann von 70 Jahren noch 
immer thätig. In kurzer Zeit wird ein ausführliches Verzeichniss 
seiner Blätter erscheinen, welches den Kunstfreunden erwünscht seyn 
kann, da die Radirungen dieses Künstlers viele Liebhaber finden, und 
die Abdrucksgattungen nicht jedem bekannt sind. 
1871. Unbekannter Goldschmied, welcher in Nürnberg thätig war. 
x ' Diese Initialen fand Börner auf einem mit 
4709 x Sicherheit gestochenen Blatte, welches ein 
' flammendes Herz vorstellt. Oben sind zwei 
x IiAxßk Ringe mit Bändern durchzogen, und im Herz 
ist die von Laubwerk umgebene Zahl 3 weiss auf schwarzem Grunde. 
H.1Z.9L. Br.iZ.7L. 
Platten dieser Art wurden in der Lade der Gold- und Silber- 
schmiede zu Nürnberg hinterlegt, und sie galten als Probe im Graviren. 
Zu Anfang unseres Jahrhunderts wurden sie einem Kupferschmiede 
überlassen. 
1872. Unbekannter Kupferstecher, welcher in der ersten Hälfte 
I A K des 17. Jahrhunderts in Oöln lebte. Die Initialen kommen 
' ' ' am Ende der Dedication des Bildnisses des 1642 verstorbenen 
kölnischen Weihbischofs G. P. Stravius vor. Er ist im Brustbilde in 
gvalsvoräestellt,  8. Merllo VäTlIllllI-hfä: unter den Iäiitialgn I. A. K. 
en tec er, sie önnten sie a er auc au eine an ere erson be- 
ziehen. Wenn allenfalls eiu Maler das Bildniss des Bischofs dedicirt 
hat, so könnte man an Abraham Küper denken, welcher 1637 in Cöln 
das Meisterrecht erlangte. Vgl. Merlo, die altkölnischen Meister S. 216. 
1873. Jean Antoine Laurent, Historien- und Genremaler, geb. zu 
J o l cBaecarat (Meurthe) um 1'775, gehört zu denjenigen fran- 
 Zöslschen Mßlefni Welche der ernsten republikanischen Rich- 
tung David's gegenüber .d1e Geschichte und das Leben von einer freund- 
lichen und romantischen Seite auiiässteu, und die damals sogenannte 
Anekdotenmalerei pilegten.  Laurent malte nämlich kleine Bilder mit 
Scenen aus den höhereiäKriäseiä der Gesellschaft, des Mittelalters und 
der Renaissiincezeit, un vo en ete sie mit grossem Fleisse wie er es 
als früherer Miniaturmaler gewohnt war. Die Zahl seiner, Werke ist 
gross, und man findet deren in Öffentlichen Gallerien. Auf solchen 
Gemälden kommen die gegebenen Buchstaben vor, äigfh der Stellung
        

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