Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1576710
IAG. r. 1857-1861. 781 
nehmen, dass die Conceptio  eihm herrühren dürfte. Es fragt 
sich aber, ob das Bild von Jost Amman selbst gemalt ist, oder von 
dem Meister mit dem zweiten Zeichen. Da indessen ein Kupferstich 
an  nachgeahmt ist, so könnte das zweite, als jenes eines Steehere, 
ngir seyn. 
laigää 101323 älndrcasEiißbhaitLFMalär iu Nürnberg, war um 
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m Doppelmair zu sehr rühmte. Diese Malereien sind allslendd (irvfuddg 
gegangen, man findet aber noch Zeichnungen von seiner Hand, 
welche eben keinen grossen Künstler verrathen. Auf den meisten ist 
das Monogramm mit dem Namen verbunden. 
1858. Jacobus G010 soll das Bildniss des Königs Oarl XII. von 
1- A- G- e. ins-Isar äiääämiäätilifkääi?tififälääit  
Brulliot II. No. 1405 bezweifelt aber, ob dadurch der genannte Künstler, 
welchen er irrig Jan Gole nennt, seinen Namen augegeutet habe. Er 
bediente sich zwar gewöhnlich eines aus J G bestehenden Monogrammes, 
es wird ihm aber auch das Bildniss des Königs von Schweden angehören. 
1859- Jßhilnll August Grosmann, Zeichner und Kupferstecher, 
Yfl-Q- W ßöjw- i?T312Ztäiigfiiiäägiliiiitllliit3133653 lt? glitt? 
händler. Die Cursiveu findet man auf Blättern in Almanachen. Starb 
um 1798. 
1860- Jobst Alnman soll nach Bartsch der Träger dieses Zeichens 
seyilil, welches ager itirsprügglichgveder aulg einem Holzschlnitte, 
noc au einem up erstic evor ommt. er genannte So r'ft- 
steiler macht im Peintre-graveur IX. p. 353 No. 1 auf eine Folge vlon 
42 radirten Blättern mit Darstellungen aus der Apokalypse aufmerk- 
sam, wovon acht mit dem Monogramme G. P. bezeichnet sind, welches 
nach Bartsch Gerhard P. von Gröningen bedeuten soll. Auf dem ersten 
Blatte mit Johannes vor dem Manne mit dem Schwerte fand Bartsch 
das gegebene Monogrammnnd die Jahrzahl 1565 mit der Fjeder ein- 
gezeichnet, was ihn auf die Idee brachte, dass J._Ai_nman die Blätter 
nach dem Meister G. P. radirt habe. Allein derJenige, welcher das 
_M0n0gramm_einze1chnete, war mit J. Amnian yollkommen im Irrthum. 
Jedenfalls sind die Blätter aus dein Verzeichnisse der Radirungen des 
J. Amman zu streichen. Bartsch gibt das Zeichen im zehnten Bande, 
Table des Monogrammes pag. 10 No. 172 mit N. B. darüber. Heller 
fügte es in der Geschichte der Bolzschneidekunst S. 198 in derselben 
Form bei, obgleich Bartsch nur ein Notabene andeuten wollte. O. Becker 
macht in der Vorrede zu seinein Werke über Jobst Animan VIII. in 
der Note darauf aufmerksam,_mit der Bemerkung, dass ihm die Be- 
deutung der Buchstaben GP nicht bekannt sei. Ware das Zeichen wirk- 
lich einradirt, und käme es auch auf anderen Blättern vor, so könnte 
man Pictor und Gradirer lesen. Der Buchstabe G kommt im Mono- 
gramme Amman's v0r,' und kann nur Gradirer bedeuten, da in jener 
Zeit gewöhnlich "gradirt" statt radirt gesagt wurde. Die erwähnten 
Blätter mit apokalyptischen_Vorstellungeu haben wir im Artikel des 
Crispin Paludanus von Gröningen lII. No. 231 beschrieben. 
 Jacques Graiithomme, Kupferstecher und Verleger, war um 
Ja Gr "t 8x6 1580 in Paris thätig. Wir haben seiner unter dem 
' a ' Monogramme IGHT erwähnt, und werden unter der 
Abbreviatur J. Grät und .J. Grantho auf ihn zurückkommen. Hier 
handelt es sichqim das Bildniss des Herzogs von Lothringen, nach J . Babel.
        

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