Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1576680
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IAF- 
rlAG. 
185a- 
4855. 
entführt. Links am Steine I. A. F., qu. 8. Dieses Blatt ist in 
Weise des G. Pecham kräftig radirt, und wird wohl ebenfalls 
J. Arnoldt herrühren. 
der 
VOD 
1853. Jacobi, Stempelsehneider in Lüttich von 1762-1792, zeich- 
IA F nete Gepräge IA. F. Er schnitt Stempel zu Denkmünzen, und 
  machte sich auch als Siegelschneider einen rühmlichen Namen. 
1854- Jakob Andreas Friedrich, Kupferstecher von Nürnberg, ver- 
IA PH lebte die längste Zeit seines Lebens in Augsburg, und 
  "ßc" starb daselbst 175i. Er stach Bildnisse, und radirte 
auch verschiedene Blätter für den Buchhandel. Solche findet man in 
folgendem Werke: Höchste Welt- und Kriegshäupter, welche den 
friedbrüchigen Türkischen Hochmuth  gedemüthiget  Augsburg 
und Dillingen 1718, fol. Auf den meisten Blättern steht der Name, 
auf jenem mit der Paz- Triumphans kommen aber die Initialen vor. 
Auch Bildnisse nach J. Steudl, Bergmüller, Nilson, Hirschmann, 
Steiner u. A. sind J. A. F. gezeichnet, es ist aber zu unterscheiden, 
0b sie von unserm Künstler, oder von seinem gleichnamigen Sohne, 
dem würtembergischen Hofkupferstecher J. A. Friedrich herrühren. 
Jenes des Erbprinzen Oarl Theodor von Sulzbach nach J. Steudl ist 
von dem älteren Künstler dieses Namens. 
1855. Jobst Amman ist unter dem Monogramm I A N0.17G8 ein- 
geführt, und wir verweisen zunächst auf jenen 
G 736i w Artikel, an welchen sich dieser anschliesst. 
f] i, , G, Zueist machenhwirdauäeingn HOIZSCIIÄIÜI aäuf- 
5 3 A- mer sam, we c er er eic nung nac zu en 
S 83a 1A Erstlingen des Künstlers "gehören muss, da 
G , 0 ,ä er die Jahrzahl 1560 tragt, und demnach 
aus einer Zeit stammt, in welcher J. Aiiiman 21 Jahre zählte. Der 
fragliche, mit dem ersten Zeichen versehene Holzschnitt stellt eine 
Bauernhochzeit vor, oder vielmehr die um den Tisch versammelten 
Gääte. Das llllonogrimm ist (am Tiächfässe angebracht, rechts] unten 
sie t man a er noc ein an eres eic eii, welches aus IlE esteht, 
dem auch noch ein Stemmeisen, ein Klöppel und ein Schild mit drei 
Sternen beigefügt sind. Ueber dem Schilde steht die Jahrzahl 1560, 
das von dem Formschneider RE oder BH E beigefügte Datum. Höhe 
9_ Z. 6 L. Br. l_3 Z. _8  Es fragt sich nun, ob die Zeichnung zu 
diesem Holzschnitte wirklich dem J. Amman angehöre, und man kann 
es dnlfht wghl] veirlneineiwhlobgleichh in derselben noch jene geistreiche 
un reie e an ung e t, wec e in en etwas späteren Blättern 
des Meisters zur Anschanun kommt. Der unten abgerundete Schild 
mit der Jahrzahl und den dräi Sternen scheint nicht äin Appendix des 
Formschneiders HE zu seyn, obgleich er mit dessen Werkzeugen 
gleichsam im Zusammenhang steht. Auf einer Radirunglin L. Fron- 
spergefs Kriegsbuch I. Bl. 210, welche den Ausfall aus einer Festung 
gegen ein türkisches Belagerungs-Corps vorstellt, steht auf einem 
Kasten ein ähnlicher Schild, aber mit den Initialen I A. In der 
Gemaldesammlung des unlängst verstorbenen Privatier H. W. Schmidt 
in München war (1362) ein_Gemälde mit demselben Zeichen, wie auf 
dem Hvlzsßhnltfe, dann mit _einem Schilde und der Jahrzahl 1560, 
wie aus dem folgenden Facsimile zu ersehen ist. Dieses Gemälde enthält 
ebenfalls eine Gesellschaft von Bauern im Freien, ahmt aber auf einem 
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aber nicht für J. Amman erkennen, es müsste denn seyä, dass er
        

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