Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1576644
774 
IADG. 
1843- 
4844. 
späteren Drucke ist links unten ein Täfelchen mit der Schrift: Raph. 
Urb. pinzit 1516, und auf einem anderen Täfelchen stehen die Buch- 
staben A. V., um das Blatt dem Agostino Veneziano zu unterschieben. 
Vorzüglicher ist der Stich derselben Composition mit dem Namen: 
I0. Georgius sculpsit, und dem Caduceus. Links ist ebenfalls das 
Täfelchen mit RafaePs Namen und der Jahrzahl 1516. Georgius hat 
das Blatt des Meisters mit dem Schlangenstabe copirt. 
35) Der hl. Hieronymus N0. 9, die Spinnerin No. 31, und der 
Bauer mit der Wiege N0. 32, alle drei Vorstellungen auf einem Blatte, 
jede mit dem Caduceus. Dieses Blatt ist merkwürdig, man kann es 
aber nicht für gleichzeitig halten. 
Holzschnitte. 
36) Der grosse Prospekt von Venedig 1500. 
Ueber dieses Werk haben wir oben im Contexte gehandelt, und 
wir verweisen auf jene Stelle. 
37) Die Bezwingung der Leidenschaften, und der Triumph der 
Tugend, in zwei grossen allegorischen Compositionen. 
Ueber diese Blätter haben wir ebenfalls im Contexte gehandelt, 
und wir verweisen darauf. Die Zeichnungen werden von Jakob de 
Barhary herrühren, die Gegner der Eigenhändigkeit von Malerform- 
schnitten werden aber immer sagen, dass sie der Künstler nicht selbst 
ausgeschnitten habe. Wir möchten daher den Jacobus von Strassburg 
als Formschneider annehmen. 
1843. Unbekannter gormäcämlelgexgdweleheä Ü: der lzweiten Igalfte 
es  a r un erts ge e t zu aben sc eint. 
1A" D' C' FECIT' Bartsch XII. p. 83 N0. 34 beschreibt einen 
Holzschnitt in Helldunkel von zwei Platten, welcher den in einer Nische 
stehenden hl. Lorenz mit Palme und Rost vorstellt. Links unten am 
Pfeiler steht: MAB. D. AVG. PINXIT, und rechts IA. D. C. FECIT. 
H.10Z.4L. Br.'7Z.2L. 
Bartsch erklärt die Abbreviatur links auf Maria (P) de Santagostino, 
worüber alle Nachrichten fehlen. Die Familie Santagostino lebte im 
17. Jahrhundert. 
1844. Jacques Androuet du Geroeau, Architekt und Radirer, hinter- 
IAD C liess Werke über Architektur und Ornamentik, welche zur 
' Kenntniss der artistischen Bestrebungen der Renaissance 
von höchstem Belang sind, da die Schlösser und Paläste aus jener Zeit 
theils demolirt, theils umgebaut sind. Er machte Studien nach den 
alten römischen Monumenten in Frankreich und Italien, und eines 
seiner ersten Werke enthält Tempel und Prachtgebäude in 20 Blättern 
unter dem Titel: Jacobus Androuetius Du Cerceau. Lectoribus. S. 
Veteri consueludine institutoque nostro nmms subinde  Aureliae 
1551, rund 4. Ein paar Jahre früher erschienen 26 Blätter mit Ab- 
bildungen von Triumphbogen, mit dem Titel auf dem ersten Blatte: 
Jacobus Androcetius Du Cerceau. Lectoribus. S. En oobis cunditis 
lectoribus  Aureliae 1549, fOl. Ueber römische Bauwerke der 
antiken Zeit gibt folgendes Werk Aufschluss: Liore des edifäces 
antiques Romains  Par Jaques Androuet du Cerceau. Mit 98 
radirten Tafeln von 1584, fol. Ein kostbares Werk zur Kenntniss 
der Bauwerke Frankreichs aus der Zeit des Jean Bullant, Pierre Lescot, 
Philiberf- Dßlürmß, Jean Golklßll und des Sebastian Serlio ist jenes: 
Des plus eccellens baslimens de France. Darin sind viele Plane 
zu Bauwerken dieser gefeierten Architekten erhalten, und die Nach- 
bildungen beurkunden auch den damaligen Geschmack in der Decoration.
        

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