Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1576506
760 
IACIA 
IAGOB. 
1818- 
4822. 
auf, so ist angegeben, dass Palma vecchio 1500, gegen 1500, und 1540 
geboren sei. Andere Catalogesetzen seineuBlüthezeit um 1520-1550, 
und jener des Georg von_D1llis in München lasst _ihn sonderbarer Weise 
1588 sterben. Zani weisthdem Palma vecchio die Zeit von 1491-l516 
an, er ist aber mit dem alteren Datum (ebenfalls im Irrthnm. Einen 
sicherern Anhaltspunkt gewahrt uns das Gemalde mit der obigen Schrift, 
welche in fünf Zeilen in einem kleinen Cartouche steht. Dieses Ge- 
mälde stellt die hl. Jungfrau mit dem Kinde, St. Petrus und St. Jacobus 
mit dem Donator vor, und befindet sich in der Sammlungdes Mr. F. Reiset. 
Man kann es als eines der frühesten Werke des Meisters betrachten, 
sowohl hinsichtlich der Zeichnung, als der Ausführung. Aus_der Jahr- 
zahl 1505 können wir schliessen, dass Palina zwischen 1476 und 1482 
geboren wurde. Damit stimmt auch die Angabe Vasarfs, wenn er ihn 
zum Zeitgenossen und Freund des Lorenzo Lotto macht. _Der Irrthum, 
dass man dem Palma sen. eine so spate Geburtszeit anwies, floss aus 
der Inschrift des letzten Werkes von Tiziaii in der Akademie zu Venedig, 
welche lautet: Quod Tztzanus Incltoatam Relzquzt (1576)  Palma 
Reoerenler {lllisolvzt  Deoque Diwavtt Opus. Jener Palnia, welcher 
das Werk Tiziaiüs vollendet hat, ist nicht Palma il vecchio, sondern 
dessen Urneffe, der Sohn des Antonio Palma, welcher ein geringer 
Maler war. Dieser Antonio war Neiledes alten Palma, und dessen 
Sohn Jacopo Palma il Giovane hat Tizian's Bild vollendet. 
1818. Ja0lnt0 Gimignoni, Maler und Radirer ggäristoiggioii-iosi), 
Jvwin- wer" dßli- l-ÜEZEÄHIEHäfäiliriifiialilär um 1.33; solchläsl 1.23331? 
es sich hier, B. No. 2_i. Dieses Blatt stellt die allegorische Figur der 
Geschichte vor, wie sie niederschreibt, was ihr die Zeit dictirt. Auf 
der Fahnä rlles ogen äcläwebenden Genius steht: HISTOBIE DI PISTOIA. 
H. 7 Z.  r.  
- 0- PAR- INVE- Con- MET' Steht am" am" 
1819- IAC Radirung mit der 
Grablegung Christi, über welche wir im zweiten Bande No. 498 ge- 
handelt haben, und wir verweisen auf Jenen Artikel, wo unter No. 2 
das Blatt beschrieben ist. 
182D. Jakob Kempenor, Blumenmaler, scheint zu Anfang des 
G 17. Jahrhunderts in Cöln gelebt zu haben. 
Jacolb emlm Im Jahre l604 verlegte Johann Bussemacher 
JQCOÖO Kem e daselbst eiiie von Johann Theodor de Bry 
 P  gestochene Folge von sechs Blättern mit 
Jacobus Kempe pmb Blumentöpfen, fol. Auf diesen Blättern steht 
theils der vollständige Name, theils die Abbreviatur. Die Ylasen sind 
von schmalen Einfassungen umgeben, _und_haben lateinisc e Unter- 
schriften. Die Copien von der Gegenseite sind ohne Einfassung. Auf 
No. 2 stteht: Jacob Cempe, und ein anderes Blatt hat die Adresse: 
L Cl  
e liäl CäCOB am F 1582 AVC 16 Stehf, ff eig" 
'   ' ' Lan scatin er 
Ambraser Sammlung zu Wien. Dieses Gemälde stellt ein von Wasser 
umgebenes Schloss vor, und unter den vielen Figuren bemerkt man 
eine gekronte Frau mit zwei Knaben an der Hand. Yor dem Wirths- 
hause tanzen Bauern._ Man erkennt 1_n diesem Gemalde einen hol- 
ländischen Meister, wir konnen aber die Abbreviatur nicht deuten. 
1822. Jakob van l-Iuohtenbui-g, auch Hugtenburch genannt, schrieb 
H ht auf Landschaften mit Figuren den gegebenen 
Jacob "a" m; m" Namen ein. DieserMeister 1ebteum1667inRom.
        

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