Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1576289
788 
1768. 
Schrift: Si evpis o! celebri stet um fama loco perflgiles habea: 
ocolos animvmque sagacem. Mit I. A. und dem Zeichen des Form- 
schneiders L M. H. u. Br. 4 Z. 2 L. 
30) Eine ähnliche Vignette, mit dem eingeschnittenen Namen des 
S. Feyerabend, und den Initialen I. A. H, 4 Z. 3 L. Br. 3 Z. 9 L. 
31) Eine solche Vignette mit der getheilten Jahrzahl 15 89 zu 
den Seiten. Unten: Impressum Francofi ad Moen. impensis Sigis. 
Fegerabendzji. Mit. I. A. H. 5 Z. i L. Br. 4 Z. 9 L. 
32) Das Wappen des Johann Aegolph von Knöringen, Canonieus 
in Mainz. Becker S. 171 No. 80. 
Dieses Wappen diente zum Bibliothekzeichen des Ganonicus für 
Foliobände. Wir besitzen es in der Aldiner Ausgabe der lateinischen 
gelärsetäung des Aristoteles: Venetüs sezto calendarum Aprili: 
. . III . 
Kupferstiche und Radirungen. 
33) Efßgies regum Francomm omnium ad vinum, quantum 
ßeri poluit, ewpressae. Caelatoribus Virgilio Solis et Juslo Amman 
Tigurino. Norimbergae 1576, 4. 
Becker S. 175 N0. 81 gibt nach Bartsch N0. 10 an, dass von 
V. Solis 20 Blätter seien. Dieser Künstler lieferte 36, aber nur 22 
haben dessen Zeichen. Von J. Amman sind inclusive der Titelvignette 
27 Blätter radirt, aber nur vier tragen die Initialen.  
34) Martin Schenk, in voller Rüstung in einer Landschaft stehend, 
ihm zur Seite der Page, welcher das Pferd hält, fol. 
Dieses Blatt ist sehr selten. Wir finden es im Catalog Petzold 
VII. N0. 23 erwähnt. 
35) Claus Narr, in einer von Figuren umgebenen Arkade, mit der 
Fama auf dem Friese. Oben die Jahrzahl 1574, fol. 
Dieses und das obige Blatt, welche Becker beide nicht kennt, 
fanden wir nur in einem Cataloge erwähnt. 
36) Adam und Eva im Paradiese. Grosses und schönes Blatt in 
ovaler Form. 
Es wird im Catalog Birkenstock und im Gatalog Petzold N0. 21 
erwähnt. Becker S. 194 N0. 9 nennt nach dem Catalog Sternberg II. 
N0. 1231 ß- eine Vorstellung mit Adam und Eva im Paradiese in ovaler 
Form, und sagt, dass dieselbe von keinem Kunstschriftsteller erwähnt 
werde. Es dürfte sich daher um zwei Darstellungen dieses Gegen- 
standes handeln. Leider ündet man nicht in jedem Cataloge die ge- 
hörigen Merkmale angegeben. Wenn es sich nur um ein einziges Blatt 
handelt, so gehört es in den unten erwähnten Catalogns gloriae Mundi. 
37) Speculum Justificalionis. Grosse allegorische Darstellungen, 
unten mit dem Namen: Jusms Amman Norimberg, gr. fol. 
Diese Allegorie ist im Catalog Primbs N0. 209 angegeben. 
38) Eine Hirschjagd. Rechts flieht der von drei Hunden verfolgte 
Hirsch ins Wasser, und links kommt ein Reiter mit dem Schwerte 
heran. H. 2 Z. 4 L. Br. 4 Z. 9 L. 
39) [B.No. 12] Die radirten Blätter mit Schlachten zu Land und 
zu Wasser, Feldlager-n, Truppenmärschen 8m. Bartsch gibt 15 Radir- 
ungen an, und sagt, dass sie zu irgend einem Buche gehören. Diese 
Buch ist Leonhard Fronspergeüs Kriegsbuch in drei Theilen von 1564, 
1566, 1571, 1573, 1678 und 1596. Becker S. 29 N0. 4 beschreibt es 
in seinen Theilen, zahlt aber die Radirungen unter den Holzschnitten 
auf. Das Werk hat nicht 15 Blätter, wie Bartsch angibt, sondern mit 
den unter den betrefenden Monogrammen erwähnten Reserveplatten und
        

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