Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1576210
i764-j-1768. 
731 
1764. J. Bonillat, Porzellannfaler, war in der zweiten Hälfte des 
j vorigen Jahrhunderts an der Manufaktur in Sevres thätig. Er 
zierte Gefässe mit Blumen und Landschaften und fügte den 
Buchstaben J als Zeichen bei. ' 
1765. Uarl Ludwi Junker fertigte als eifri er Kunstliebhaber 
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17,  wurden, nämlich die Büsten des Heilandes und der hl. Maria. 
Auf diesen Blättchen stehen die Buchstaben J und J del. und D be- 
zieht sich auf Dunker 16. Auch Blätter mit seinem Namen kommen 
vor. Junker war Pfarrer in Ruppershofen, und starb 1797. 
1766- Inigo Thompson, Formschneidär in Longon, äand imfKünstler- 
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kommt, nämlich in den Religious Emblems. London 18065), 181110114. 
Ausserdem bediente sich Thompson noch eines aus IT este en en 
Zeichens, welches wir aber unter T I bringen. Obiges Zeichen soll 
wohl ebenfalls IT bedeuten. 
1767- Unbekannter Bildhauer, welcher in Ansbach thätig war. 
In der St. Gumberts-Kirche daselbst ist ein Grabmal 
m mit einem Hochrelief in Stein, an welchem das ge- 
gebene Zeichen eingemeisselt ist. Die Grabschrift 
(20211. lautet: Amt; Domini 1502 Suntag nach Saut Veitz 
tag oersc ied er Er 1er an oert herr von haldemanstett. Slettrer 
genant. Dem Got genedig sey. Art. Auf diesem Steine ist der Ritter 
von Haldemanstett mit allen Details seines Costüms vorgestellt. Im 
Chore der Gnmberts-Kirche sind die Grabmäler der Schwanritter in 
lebensgrossen Gestalten in erhabener Arbeit. Der Verfertiger des 
Stekiesbvoln äEOZBWar ein äüclliltiger Künstler, es frägt sich aber, ob er 
in ns ac as ürgerrec t atte.  
1763- Jobst Amman, Maler, Zeichner, Formschneider, Kupfer- 
stecher und Radirer 
ÖGSQAÄÄR),  Xäpßä  gelrzuZürich im Juni 
    1539, gest. zu Nürn- 
e- j berg d. 15. März 1591 
g "w! '  war einer der frucht: 
barsten Künstler seiner Zeit. Als Kupferstecher und Radirer hat er 
circa 360 Blätter geliefert, Bartsch IX. pag. 35 ff. beschreibt aber 
nur 23 Blätter. Beinahe unübersehbar ist die Menge der von ihm selbst 
und Anderen gefertigten Holzsclhäitte, Bartsch fasst daher in seinen 
27 Nummern nur einen geringen eil zusammen. Der genannte Schrift- 
steller und seine Nachfolger sprechen ihlrn bekanntlich die Technik des 
Formschnittes ab man kann aber löc stens annehmen dass er nur 
eine massige Anzlahl von Blättern geschnitten habe, da die Stöcke, 
auf welche er die Zeichnungen machte. eine Last bildeten. Aminan 
hat aber sicher das Schneidemesser selbst geführt, denn das erste 
Zeichen mit dem beigefügten Messerchen auf einem Holzschnitte in 
Fronspergefs Kriegsbnch belweist jedenfalls, dass er selbst: Jobst 
Amman sculpsit andeuten wo lte. Wofür das Messer, wenn ein Anderer 
das Bild geschnitten hat? Er hatte indessen viele Gchülfen, um die 
Hunderte von Holzstöcken zu feätigexi, welche nach seineä Zeijzhxtingen 
vorhanden waren. Sotzmann un Passavant wollen aber em  mman 
nur die Zeichnungen zuerkennen, als wenn nicht ein Maler ebenfalls 
das Schneidemesser hätte führen können, was allerdings bei Passavant 
nicht der Fall war.
        

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