Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1576184
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Nr. 1749-1753. 
1'149. Unbekannter ltadlrer, welcher in Amsterdam gelebt zu haben 
I scheint. Von ihm sind die Blätter folgenden Werkes: Livre d'Archi- 
 ' Iecture d'Autels et de chiminees Dedie a Monseigneur  Duc 
de Richelieu. De Pinvention et dessin de J. Barbet, graue ä l'eau- 
forle. Pur I. M.DC.XLI. a Paris. Et se oend ä Amsterdam chez 
Frederik de Widl  kl. fol. Auf dem letzten Blatte ist die Adresse 
von C. Danckerts, und somit könnten die Blätter bei ihm gedruckt 
worden seyn. Es scheint sich um eine Copie nach Abraham Bosse 
zu handeln. Letzterer stach nämlich nach J. Barbet ein Livre d'autels. 
1750. Unbekannter Formschnelder, welcher in der ersten Hälfte 
I, i i des 16. Jahrhunderts in Venedig gelebt zu haben scheint, 
Y Holzschnitte mit seinem Zeichen findet man in P. Omdn 
Metamorphosis, cum luculentissimis Baphaelis Regii enarratio- 
nibus.  Venetiis 1517, fol. Auf den vielen Illustrationen dieses 
Werkes kommen die Buchstaben  I0. G. und L. vor. Der Meister 
I0. G. ist Giovanni Guadagnino (Vavassori), und daher könnte auch .i. 
auf ihn sich beziehen. Ein Theil dieser Holzschnitte kommt aber 
schon in einer früheren Ausgabe der Metamorphosen vor: Accipe 
Studiose Lector P. Ovidii Metamor hosin cum luculentissimis 
Raphaelis Regii enarrationibus: quibets plurima adscripla sunt: 
ue in ezemplaribus anlea impressis non inveniuntur etc. Veneliis, 
ä. de Rusconibus 1509, fol. Die 80 Holzschnitte in qu. 8. sind von 
den Meistern FV, .21, 106., ia, n und N. Viele kleine und auch 
einige grössere Holzschnitte mit I und .i. sind auch in folgendem 
Werke: Vita de lt" sancti Padri hysloriala. Nouamente con malte 
additione stampata: et in lingua Toschana diligentemenle correcla. 
Venetia A. et B. di Bindani,'1536, fol. Diese Holzschnitte kommen 
vielleicht schon in einer früheren Auflage, oder in einer Bibel vor. 
1751. Giovaniil Boncunslgllo ll Marescalco von Vicenza, einer 
der Hanptmeister der alten lombardisch-venezianischen Schule, 
1- ist unter h I. N0. 1613 eingeführt, und wir müssen daher auf 
jenen Artikel verweisen. Der Buchstabe i, sowie ib. und ihm, kommt 
auf hletallschnitten der Biblia Malermi von 1494 vor. 
1752. Unbekannter Kupferstecher, welcher in der ersten Hälfte 
1; des 17. Jahrhunderts in Nürnberg thätig war. Man findet 
 nach Börner ein mittelmässiges Blatt, in welchem der in 
Nürnberg als Geistlicher angestellte Christoph Wolhamer in 
seinem 61. Jahre anno 1646 abgebildet ist. Er steht im Ovale hinter 
dem Tische, und die lateinische Umschrift gibt den Namen und 
Charakter des Mannes. Oben am Oval ist dessen Wappen, links die 
Religion, rechts die Hoffnung vorgestellt. Unten rechts und links 
sind Engel. An dem Tische bemerkt man das Zeichen. Die zweite 
Figur soll wohl ein Nagel seyn, allein man kann keinen Künstler 
J. Nagel aus jener Zeit nachweisen. H. 7 Z. 10 L. Br. 5 Z. 7 L. 
1753. Unbekannter Fornischnelder, welcher um 1590 in Dillingen 
I gelebt haben _konnte._ _Dieser Buchstabe Endet sich auf einer ver- 
' kleinerten originalseitigen Copie des Düreüschen Holzschnittes, 
welcher den Heiland vorstellt, wie er der Magdalena als Gärtner er. 
scheint. Dieser Holzschnitt kommt mit anderen Blättern in folgendem 
Werke des Adam Walasser vor: Leben Christi und illariae. Dillingen 
1593, 8. In diesem Buche sind auch noch andere Copien nach A. Dürer, 
aber ohne Zeichen. Die Holzschnitte mit anderen Compositionen sind 
sehr schlecht.
        

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