Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1576104
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HY 
1750-1736. 
1730. Jan Voorhout, Historienmaler, geb. zu Uithoorn bei Am- 
sterdam 1647, erwarb sich durch seine Bilder aus der 
 heiligen Urkunde, und aus den alten classischen Schrift- 
 stellern grossen Ruf, wie wir schon im Künstler-Iiexicon 
angegeben haben. Auf Gemälden kommt das erste Zeichen vor, welches 
in dieser Form H Y gelesen wird; der Künstler dachte sich aber I VH. 
Das andere Monogramm findet man auf Zeichnungen historischen 
und allegorischen Inhalts. Sie sind mit der Feder umrissen und 
ausgetuscht. 
1731. William Harvey, Zeichner und Maler in London, behauptet 
Hxnäbll N0. 529 bereits eine Stelle, und dort sind mehrere Werke 
f "genannt, in welchen Illustrationen von Harvey "vorkommen. 
f) Auf Holzschnitten findet man das gegebene Zeichen, welches 
aber auch verkehrt eingeschnitten erscheint, so dass yH zu lesen ist. 
Auf anderen Blättern stehen die Buchstaben W.H. Y., und ein aus 
WH Y gebildetes Monogramm. Wir kommen also auf diesen Meister 
zrrück. Die Holzschnitte mit dem gegebenen Zeichen stellen Thiere 
in der k. Menagerie vor, und sind von Branston und Wright ausgeführt. 
Auf anderen Blättern steht auch ein aus T1 gebildetes Zeichen, jenes 
des I. Thomson. 
1732. Hyacinth Galandrucci aus Palermo, geb. 1646, gest.hi707, 
 ,  lieferte dem Jacques Blondeau eine Zeic nung 
119"" Cyand" Panomh; zum Stiche. Sie stellt die halbe Figur der 
17'149" Or- heil. Magdalena, und einen Engel mit der 
Büchse vor. Der abgekürzte Name steht rechts unten, und im Rande 
die Adresse des Dominicus de Rubeis, qu. fol. 
1733. Hieronymus Wiprx Qopirtc einen Kupferstjqh des Giulio 
Hw- W- SWIP- Eifslsoääpiltgllräälls 391123226 Ziiläiälffä" 12933 43 
81,. Br.6Z.8L. ' 
1734. Unbekannter Kupferstecher, welcher zur Zeit des Lukas 
    van Leyden lebte. Er stach nach der Zeichnung dieses Meisters 
   eine nicht sehr erbauliche Vorstellung mit einem alten Manne, 
i welchem die auf seinen Knieen sitzende nackte Schöne Geld 
aus der Börse nimmt. Wir haben dieses Blatt unter II N N0. 1284 
genau beschrieben, das lklonogramm könnte aber in gerader Stell- 
ung auch fürH Z genommen werden, und desswegen geben wir den 
Rückweis. 
1735- 113118 Zinger, Maler aus Hessen, war in Antwerpen thätig, 
 und wurde daselbst 1543 in die St. Lukas-Bruderschaft 
H0. aufgenommen. Er malte Landschaften in Oel und Aqua- 
rell, sowie Tapeten. Auf Zeichnungen, und vielleicht auch auf Ge- 
mälden kommt das Monogramm vor, und wechselt auch mit den Ini- 
tialen. Heller gibt in seinem Monogrammen-Iiexicon S. 191 nur an, 
dass sich ein um 1530-1570 lebender deutscher Maler dieses Zeichens 
bedient habe. 
Wenn indessen die Bunhstaben H Z auf Bildnissen und historischen 
Vorstellungen aus der Zelt um 1570 vorkommen, so gehören sie dem 
Hans Zehender von Basel an.
        

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