Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1575890
HVS. 
1662- 
P1663. 
699 
5) [B. N0. 35] Christus vom Teufel versucht. 
Die vierten Abdrücke veranstaltete Frauenholz in Nürnberg. Er 
nahm die Adresse von Carlo Losi 1773 weg. Später ging die Platte 
in den Besitz des Buchhändlers Heubel in Hamburg über. 
6) [B.No. 70] Pan und Syrinx. 
Hinsichtlich der letzten Abdrücke findet dasselbe Verhältniss statt, 
wie N0. 5. 
7) [B.No.'71] Salmacis und Hermaphrodit. 
Die letzten Abdrücke wie N0. ä. 
8) [B.N0. 34] Johannes der Täufer in der Wüste. 
Die letzten Abdrücke wie N0. 5. 
9) [B. N0.112-115] Die vier Landschaften in die Höhe. 
Die Plattenzustände, wie folgt: 
' "I. Mit Swaneveltis Adresse. 
II. Mit der Adresse: H. Bommrl ex. au coq. ' 
III Mit der Adresse: A Paris chez Vanheck cum privilegio 
Regis. Sehr kräftig retouchirt. 
IV. Die Adresse Vanheck's ausgeklopft, und gering. 
1562. Heinrich Versohuring, geb. zu Gorcum 1627, gest. 1690, 
HXS-lfßa malte_Landschaften mit Ruinen und anderen_ Gebäuden, 
Fontarnen, aus welchen Pferde und andere Thiere saufen, 
Jahrmarkte, Raubcranfalle, Schlachten, Plünderungen, Sol- 
 datenmärsche u. s. w., lauter Compositionen, in welchen 
66 italienische Studien zu Grunde liegen. Auf solchen Ge- 
7 0- mälden kommt das eine oder das andere der kleineren 
Monogramme vor, doch auch grösser, als wie oben gegeben. Das 
dritte Zeichen fand Brulliot 1. No. 2519 auf Gemälden in der Weise 
des Verschuring, sie halten aber den Vergleich mit den lebendig auf- 
gäfaissten ääldefäiädiälsleärggääters nilciht aäs, so dass es zweifelhaft ist, 
O lGSe m3. V urmg GITII 1'811. 
Bartsch I. p. 123 beschreibt vier radirte Blätter von der Hand 
dieses Meisters, und darunter zwei Radirungen mit Hunden, auf welchen 
das erste Zeichen vorkommt, B. N0. 3 u. 4. Das Blatt No. i, das 
Reitergefecht, hat Basan breit nachradirt: H. Verschuring [I 1678, 
qu. fol. Auf einem Kupferstlche von J. J. de W1t steht das zweite 
Zeichen. Dieses Blatt stellt einen Reiter vor, welcher neben dem 
Pferde mit einer Frau spricht, qu. fol. J. de Wit hatte ein Gemälde 
vor sich, und soäit fand oi dasl Mrinogramm darauf vor. Auf Zeich- 
nungen des Verse uring ste en (ie nitia en HVSfe. 
Eine Verwechslung mit Herman van Swanevelt kann nicht leicht 
stattfinden, da dieser eine entgegengesetzte Richtung befolgte. 
1663- Unbekannter Zeichner oder Maler, welcher um 1625 in Paris 
lebte. Das gegebene Zeichen fand E. Harzen auf einer 
Zeichnung in Calloüs Manier, mit dem Beisatze: a paris 
1625 l 24 October. Dieses Blatt stelltBänkelsänger vor, 
mit der Feder umrissen und ausgetuscht. Unser Mono- 
grammist ist wahrscheinlich ein holländischer Meister, welcher in Paris 
Studien machte, nur nicht H. Verschuring. Wir kennen eine Feder- 
zeichnung mit der Ansicht einer Stadt am Wasser, in welchem ZWßi 
Inseln mit Festungen sich erheben. Diese Zeichnung stammt aus der 
Zeit von 1610-1615, und könnte von demselben Meister herrühren.
        

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