Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1575874
HVR 
HVS. 
16561 
1660. 
697 
beziehen. Von diesem Meister ist keine Landschaft bekannt. Nur 
Schlachten und andere militärische Aktionen gehen unter seinem Namen. 
Im Catalog Silvestre werden alle diese Radirungen mit Hunden dem 
Paul van Hecke zugeschrieben, sowie das oben erwähnte Blatt. Ein 
Künstler dieses Namens ist aber nicht historisch nachgewiesen. 
1656. Hans von der Putt, Medailleur, war Schüler des jüngeren 
H V P H. Reiz, und leistete für seine Zeit Vorzügliches. Er hinter- 
 '  liess Bildnissmedaillen, aufwelchen die Initialen seines Namens 
vorkommen, wie auf dem Medaillon mit dem Bildnisse des Erzbischofs 
Christian Wilhelm von Magdeburg und Halberstadt von 1623. Dann 
findet man auch viele emblematische Stücke mit H. IÄP. H. v. d. Pntt 
oder Pütt arbeitete von 1618-1649, und begab sich später nach Cassel, 
wo er 1652 starb. 
1657. Heinrich Roos oder ein unbekannter Maler, welcher im 
17. Jahrhundert thätig war, hat dadurch seinen Namen 
angedeutet. Nach Brulliot I. N0. 2491 Endet man dieses 
Zeichen auf Gemälden in der Gallerie zu Cassel, welche 
in der Weise des Heinrich Roos behandelt sind. Brulliot 
erhielt seine Notiz von dem früheren Gallerie-Inspektor 
Robert in Gasse], und er wird das Zeichen wohl genau gegeben haben. 
Wäre der das H bildende Querstrich gerade fortgeführt und nicht ge- 
brochen, so dass man HVR lesen muss, so könnte das Iiionogramm 
auf H. Roos gedeutet werden. Er befand sich um 1657 in Cassel, und 
malte mit seinem Sohne Theodor eine grossc Anzahl von Bildnissen, 
besonders von Mitgliedern des landgräflichen Hofes. Auch Jahrmärkte 
mit vielen kleinen Figuren stammen aus der Zeit seines Aufenthaltes 
in Cassel. Wenn auf solchen Gemälden das Zeichen vorkommt, so 
kann man füglich an H. Roos denken. 
1658. Unbekannter Kupferstecher, welcher im 17. Jahrhundert 
H V R thätig war. Nach Brulliot II. No.1264 findet man die Buch- 
'   staben H. V. B. auf Blättern mit Goldschmiede-Ornamenten. 
1659. Heinrich van Steenwyck sen., geb. zu Steenwyck gegen 
i 1550, ist als Architekturmaler bekannt. Er malte innere 
5 Ansichten von Domen und Kirchen, Hallen oder andere 
V dunkle Räume bei Fackelbcleuchtung u. s. w. Die Staffage 
 von Figuren ist gewöhnlich von dem alten Breughel und 
S von Theodor van Thulden. Auf Gemälden dieses Meisters 
findet man das gegebene Monogramm, aber auch mit anderer 
Jahrzahl. Der Künstler starb zu Frankfurt a. M. 1604. 
1560. Hans Ulrich Stampfer oder ein unbekannter Goldschmied. 
welcher in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts 
WM] St; thätig war. Man Endet einige Musterblättffür 
, , Goldschmiede mit diesen Zeichen, worunter-man 
den Hans Ulrich Stampfer verstehen könnte. Er war Goldschmied, 
Medailleur, und könnte somit auch den Grabstichel geführt haben. 
Die Blätter fallen vor 1580, dem Todesjallr des H. U. Stampfer. 
1) Ein von Laubwerk gebildetes Rund, in welchem ein Löwenkopf 
erscheint. In den Ecken der Platte sind vier andere Runde, wovon 
das eine links eine Eule zeigt, und von den Buchstaben Elf. W W. W. 
A.F T. umgeben ist. In der Mitte unten auf weissem Grunde das 
Zeichen. H. 3 Z. 1 L. Br. 2 Z. 4 L. 
2) Ein aus Ornamenten gebildetes Oval mit dem Kopfe eines Weibes 
V0n vorn gesehen. Links unten das Zeichen. H. 3Z. 3L. Br- 2Z.4L.
        

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