Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1575859
HVL -HVM. 
1650- 
4653. 
695 
nachweisen, und ausserdem kommen noch einige Kupferstiche mit dem 
Namen H. van Luyck ewc. vor, wie auf jenem mit der Fusswaschung 
des Herrn, nach Crispin van den Broeck von Heinrich Collaert, dtc. 
Auf einem Blatte mit der Anbetung der Könige nach demselben Meister 
steht H. V. L. ewcucL, fol. Malpä nennt auch einen Kupferstich mit 
dem Abendmahl des Herrn nach C. van den Broeck mit H. V. L. , will" 
es aber dem Hans van Lochom zuschreiben, worin ihm Le Blanc folgt 
und Ch. Kramm nicht widerspricht, obgleich es sich um einen Verlags- 
artikel des H. v. Luyck handelt. 
1650. Jan van Lin, genannt Stilheid, S011 Gemälde HVL be- 
zeichnet haben, so dass man also annehmen müsste, 
1-1 V L der Künstler, habe durch H den Namen Hans ange- 
deutet. Man iindet ihn aber nicht ausgeschrieben, 
somit bleibt es nur eine Vermuthung, und es ist sogar möglich, dass 
ein anderer Meister darunter zu verstehen ist. In der k. k. Gallerie 
zu Wien ist ein Gemälde mit einem Reitergefecht und der Schrift: 
H. V. Lin Sc. 1664. Der Verfasser des Cataloges liest Sa, auf einem 
Schlachtbilde in der Gallerie zu Schwerin steht aber: H. V. Lin- see 
1658. In diesem Beisatze liegt eine Bedeutung, welche wir nicht er- 
fassen. Es könnten aber zwei H. V. Lin zeichnende Künstler gelebt 
haben, doch ist darunter nicht Heinrich van Lin oder Lint zu ver- 
stehen, welcher römische Ansichten in der Weise des F. van Bloemen 
und auch Landschaften, Jagden u. s. w. gemalt hat. Ch. Kramm fand 
in einem Notariats-Instrument von 1668 einen Herman van Lin als 
kunstreichen Maler und Bürger von Utrecht erwähnt. Dieser Meister 
könnte ebenfalls H VL und H. V. Lin gezeichnet haben. 
1551. Hans van Loohom war der Zeitgenosse des Hans van Luyek, 
H V L und man schrieb ihm daher H VL bezeichnete Blätter zu, 
' ' ' welche oben N0. 1649 dem letzteren vindicirt werden. Von 
H. van Lochom ist das sorgfältig gestochene Blatt mit Johannes dem 
Täufer in der Wüste, welcher an einem Baume steht. Am Fusse des 
letzteren bemerkt man das Lamm, und die Initialen H. V. L. deuten 
den Stecher an. Ueberdiess sind aber auch noch die grösseren Buch- 
staben A CF beigefügt, indem die Spekulation das Blatt dem Annibale 
Carracci unterstellen wollte. Es trägt im späteren Drucke auch die 
Adresse: F. de Wit ea-a, fol. 
1652. Jan van Luyck, Kuplferstgrcher 113d Kunsthändler in Amster- 
dam, ist o en o. 164 ein eführt und wir ver- 
H' V' L' excudß weisen nur auf jenen Artikel, da wir dle Kupfer- 
H VL 94W- stiche mit den Initialen bereits genannt haben. 
1553. Heinrich Vgn  Genrei) und Pferdämaler, gIeIb. zu Nürn- 
I  erg , lS ereits im ünst er- exicon ein- 
HVMyLLV-ÄU geführt, und zur Ergänzung tragen wir nur den 
M1)"  1822. Titel seines Beisewerkes nach: Malerische An- 
sichten aus dem Orient, gesammelt auf der Reise Sr. Hoheit des 
Herrn Herzogs Maximilian in Bayern nach Nubien, Aßgypten, 
Palästina, Syrien. und Malta im Jahre 1838. München 1839. 
In 10 Heften mit Lithographien von Mayr und F. Kaiser, gr. qu. fol. 
Eine weitere Folge bilden die Genrebilder aus dem Orient, gesammelt 
auf der Reise Sr. K. H. des Herrn Herzogs Maximilian in Bayern, 
gezeichnet von H. v. Mayr, _mit erktärendem Text von S. Fischer. 
Stuttgart 1846. In acht Lieferungen, gr. fol. H. v. Mayr malte 
auch viele Bilder in Oel, besonders Pferdestücke mit Thieren edler 
Ragen. Auf solchen Gemälden kommen die Initialen H vM vor, und
        

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