Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1575751
I-IVD 
HVDN. 
1630-1635. 
685 
staben B E. Letztere beziehen sich auf den Buchdrucker H. de Bene- 
dictis. Dieses Buch ist zwar in Italien gedruckt, aber wahrscheinlich 
auf Rechnung eines deutschen Verlegers. 
1630. Christian Ludwig von liagedorn, Direktor dei- churfürst- 
liehen Akademie in Dresden, geh. zu Hamburg 1717, 
NDÄWÄVD gestorben 1780, radirte 53 Blätter mit Landschaften 
und Charakterköpfen. Er war Dilettant, handhabte aber die Nadel mit 
vielem Geist. Er veranstaltete Folgen von sechs und zwölf Blättern, 
zuletzt gab er aber ein Titelblatt hiezu: Landschaften und Köpfe, und 
die weitere Folge ist betitelt: Neue Versuche, Landschaften und Köpfe, 
1765. Das Format seiner Radirungen ist verschieden, 12, 8, qu. 8 
und qu. 4. 
1631. Hieronymus Deckinger, Maler von Ulm, ist oben N0. 810 
v; eingeführt, und wir haben auch das Gedenkblatt auf Kasper 
V Schwenkfeld mit diesem Zeichen beschrieben. Im Uebrigen ver- 
FED gleiche jenen Artikel. 
1632. Hieronymus Verdussen, Buchhändler in Antwerpen, be- 
i diente sich einer Verlags -Vignette, welche von I. C. I., d. h. 
Christoph Jegher in Holz geschnitten ist. Sie stellt einen 
(am Löwen vor, welcher einen Schild mit dem gegebenen Zeichen 
v halt. Verdussen war in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts 
thätig. 
1633. Dirk von Hoogstraaten oder Hooehstrat, der muthmassliche 
Träger dieses Zeichens, ist schon unter D VH II. N o. 1437 
H VG Ä ßeingeiührt, unldfwir haben anvldienäsrdSteäle eingigefläilzter 
von i m nam at emac  an n et iese uc sta en 
H' V' D' B' auf Kupferstichen Eiit biblischen Vorstellungen in qu. fol. 
Die Blätter sind gut gestochen, und überdiess auch mit den Initialen 
H. V. D. B. versehen, welche auf Heinrich van der Borcht jun. gedeutet 
werden. Dieser Meister nennt sich auf dem Bildnisse des Dr. Johannes 
Becins, welcher 1626 in Dortrecht als Stadtbibliothekar starb, D. V. 
Hoochstrat, andere schreiben aber Hoogstraten. 
1634. He man van der Myn, geb. zu Amsterdam 1684, hatte als 
H d M Bildnissmaler Ruf, und um ein Bildniss handelt es sich 
' v'  y" hier, nämlich um JBIIGS des Johann Jacob Vitriarius, Pro- 
fessor juris publici, welches I. Houbracken gestochen hat. Auf diesem 
schönen Blatte steht H. o. d. My., fol. H. van der Myn war 1'724 nicht 
mehr am Leben. In Wilhelm van Swaanenburgn Parnaso, Amster- 
dam 1724, wird seiner Wittwe mit acht Kindern gedacht. 
1635. H. van der Nypooi-t finden wir einen Künstler genannt, 
' welcher radirte Blätter mit diesem Zeichen versehen haben 
 soll. Wir kennen nur den Justus van "der Nypoort, auf 
 welchen aber das Monogramm nicht wohl passt. Es müsete 
sich aber dennoch auf ihn beziehen, wenn ein Blatt damit 
versehen ist. Die holländischen Schriftsteller kennen unseres Wissens 
keinen H. van der Nypoort, im Nachlasse des F. Brulliot ist aber das 
Monogramm als jenes eines Künstlers dieses Namens eingezeichnet, aber 
ohne bestimmte Angabe einer radirten Vorstellung mit demselben. Das 
Zeichen könnte sich wirklich auf Justus van der Nypoort beziehen, 
indem zwischen dem H scheinenden Buchstaben ein Punkt angebracht 
ist. In diesem Falle gehört der zweite Schenkel des muthmasßlichen 
H als Schreiberzug zu V, wie es öfter vorkommt. Im Künstler-Lexicon 
haben wir 18 Blätter von der Hand des I. van der Nypoort verzeichnet, 
doch keines mit dem Mouogramme.  
        

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