Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1575668
HVA 
HVB. 
1614- 
4617. 
Fac-simile des Artistes contemporains  Paris (Berlin) B. Behr 
et C0. 1856, fol. 
Vernet widmete auch der Lithographie seine Aufmerksamkeit, und 
zwar schon bei der Einführung derselben in Frankreich durch Engel- 
mann. Seine ersten Versuche sind oben unter dem Monogramm H V 
No. 1606 genannt, und als Seltenheiten bezeichnet. Auf Blättern einer 
Folge von geistreichen Skizzen: Croquis lithographiques par Horace 
Vernet, in zwei Folgen zu 12 Lithographien, qu. fol., kommen eben- 
falls die Cursiveil vor. Die Vorstellungen gehören dem militärischen 
Genre an, in welchem sich Vernet mit ausserordentlichem Geiste be- 
wegte. Seine lithographirten Blätter sind den Handzeichnungen zu ver- 
gleichen, da sie als unmittelbarer künstlerischer Erguss zu betrachten 
sind. Im Weiteren vgl. Catalogue de llOeuvre lithographique de 
Mr. H. Vernet (pur M. Bruzard). Paris 1826. Das Verzeichniss ist 
indessen nicht complet, und daher dient der Artikel im Künstler- 
Lexicon als Supplement. Die von Vernet selbst lithographirten Vor- 
stellungen aus dem Kriegs, Soldaten-, Räuber, Jagd- und Volksleben 
belaufen sich auf ungefähr 50 Blätter in qu. fol. und gr. qu. fol. Auf 
den meisten steht aber der Name des Meisters. 
1614. Hans von Athen, Bildniss- und Historienmaler von Cöln, 
M. ist oben No. 647 bereits eingeführt, und wir verweisen zunächst 
. ä auf jenen Artikel, in welchem ausführlicher über seine Ge- 
H-llflf. mälde gehandelt ist. Auf Zeichnungen stehen bisweilen die 
Cursiven HVA. Diese Zeichnungen sind mit der Feder umrissen, 
dann auch braun getuscht und mit Weiss gehöht. Die Zeichnung, 
welcher wir die Cursiven entnommen haben, stellt den Einzug Christi 
in Jerusalem vor, 4. 
1615. Oornelis Hendrik van Amerom, Portraitmaler, wurde 1804 
'   zu Arnheim geboren, und von seinem Vater H. J. van 
 Amerom unterrichtet, bis er an M. J. van Bree einen 
weiteren Meister fand. Später liess er sich zu Leyden nieder. wo er 
seine Zeit zwischen dem Zeichnungsunterrichte und der Malerei theilte. 
Das Monogramm dieses Meisters findet man auf Gemälden in Oel, 
und auf Zeichnungen. Das erste Zeichen wird man leicht für HVA 
nehmen. Das zweite besteht aus denselben Buchstaben, doch könnte 
man auch HVM oder AMV lesen. 
1616- Henry Valentin, Zeichner und Maler, mit welchem 1855 
in Paris ein geistreicher Künstler zu Grabe ging, 
   fand schon im ersten Bande N0. 715 eine Stelle, 
 ' A141 und wir verweisen darauf. Die Abbreviatur des 
Namens Endet man auf Holzschnitten in verschiedenen illustrirten 
Werken. 
1617. Hans van der Biest aus Enghien kam 1604 als Ober- 
Tapeziermeister in Dienste des Herzogs Maximilian 
von Bayern, da dieser Fürst eine Hautelisse-Manu- 
faktur errichtet hatte, aus welcher von dieser Zeit an 
bis 1616 eine bedeutende Anzahl von schönen und 
kostbaren Teppichen zur Wanddekoration des von Maximilian neu er- 
bauten Residenzschlosses hervorgingen. Einen grossen Theil der Cartons 
fertigte Peter Candito als Hofmaler des Herzogs, und nach diesen wurden 
mit grossem Aufwande von Wolle, Seide und Gold mehrere" der noch 
in der k. Residenz zu München vorhandenen Teppiche gewirkt. Die 
Arbeiten des Hans van der Biest und seiner Gesellen sind an dem 
am Rande eingewirkten Monogramme des genannten Tapeziermeisters
        

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