Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1575390
HSL. 
Nr. 1543. 
649 
Die Platte hat sich erhalten, und daher ündet man neuere Abdrücke 
auf geschöpftes Papier, welche noch sehr gut sind. 
5) [B.No. 13.] Oswald von Eck, halbe Figur, mit dem Zirkel in 
der linken Hand 1553, von Bartsch nicht genannt. H. 9Z. Br. 13 Z. 
6) Franz Straub im Lehnstnhle sitzend, wie er die Hand auf den 
Tisch legt. In der Nische hinter ihm ist das Wappen mit dem springen- 
den Hirsch, rechts ein Fenster mit Aussicht auf eine Stadt. In der 
Mitte oben ist das Monogramm, und am Gesimse unten steht: Frantz 
Stravb, Seines Alters 51 Jaren In. 1561. Jar den 8 Tag Aprilis 
conterfeit. H. 15 Z. 2-5 L. Br. 11 Z. 6 L. 
Dieses Hauptblatt ist von grösster Seltenheit. Es wurde in der 
Eisenharüschen Auction mit 30 ii. 6 kr. bezahlt. 
7) Caspar Buthner. halbe Figur von vorn, mit dem Handschuh in 
der rechten Hand. Rechts an der Mauer ist das Wappen und die In- 
schrift: Her Got Verley Geduld. Unten liest_man: Caspar Bvthner 
Secundvm Imaginem Svuam l Aetatis Suae XÄ VIII. Anno MDLVII, 
und das Zeichen. H. 11 Z. 3 L. Br. 7 Z. 7 L 
8) Hermes Schallantzer, mit langem Bart und niederer Mütze, im 
Gürtelbild vor einer verzierten Mauer sitzend. An der Wand ist das 
Wappen, das Monogramm und die Jahrzahl 1560. Unten steht: Her- 
mes Schallautzer, Kayserlicher Rath vnd Baumeister aet. LVII. 
H.8Z.1O L. Br. 6Z. 2L. 
Dieses Blatt ist ausserst selten. Entweder dieses oder das folgende 
Bildniss war wohl zu Schallautzeüs Exempla aliquot vetustatis R0- 
manae bestimmt.  
9) Hermes Schallautzer, halbe Figur, von vorn etwas nach rechts. 
Er hält in der Rechten den Handschuh. Oben ist das Wappen mit dem 
gekrönten Haupt, und rechts wird eine landschaftliche Partie sichtbar. 
Unter dem Schilde ist das Monogramm auf schwarzem Grunde. Im 
Rande: Hermes Schallautzer D. Ferd. I. Rom. Imp. consilia et eins- 
dem aedificiorum praefI Natus anno LVII. H. 8Z. 9L. Br. ßZ. 2L. 
Dieses Bildniss ist ebenfalls sehr selten. 
10) [Wolfgang Lazius  Bildniss eines Gelehrten, halbe Figur nach 
rechts. Er ist ohne Kopfbedeckung, hat einen getheilten spizen Backen- 
Bart, und legt die rechte Hand auf das aufgeschlagene Buch. Einige 
andere Bücher liegen umher, und rückwärts gegen links ist die Bücher- 
stelle an der Wand. Unterhalb des grossen Buches steht die Jahrzahl 
1559. H. 10 Z. 3 L. Br. 8 Z. 9 L. 
Wir entnehmen die Beschreibung einem Cataloge'der Posonyischen 
Kusthandlung in Wien 1859. In dem vorhandenen Exemplare war der 
Schriftsockel abgeschnitten, und daher kann der Name des Mannes 
nicht angegeben werden. Es wird sich wohl um das Bildniss des Wolf- 
gang Lazius handeln. Das Porträt dieses Geschichtschreibers hat in 
neuerer Zeit H. Winkler in Wien gestochen. Er sitzt hinter dem Tische 
und seine Hände ruhen auf Büchern. Rechts steht das Monogramm des 
Lautensack. 
 11) Georg Stella, halbe Figur mit Bart von vorn, etwas nach rechts, 
Wle er die Hände auf einem Buche kreuzt. Rechts steht eine Vase mit 
Blumen. In der Luft schwebt ein kleiner Engel mit dem Kreuze, und 
rechts halt ein Genius zwei Wappenschilde. Unten steht: Bisltria 
lustra duosque annas, Laurentio ad aedem etc. Anno aedatis suae 
LXIII. Ohne Zeichen und Namen. H. 9 Z. 3 L. Br. 5 Z. 5 L. 
Dieses Blatt beschreibt Passavant N0. 62 nach dem Exemplare im 
Museum zu Berlin, und nennt die dargestellte Person Georg _Stella. 
In dieser Sammlung ist nämlich ein Bildniss des Musikers Georg Stella, 
welcher im vorgerückten Alter dem Manne des beschriebenen Blattes
        

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