Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1575278
HSE. 
1521. 
637 
9) Ein sitzender Krieger mit dem Schwerte über die gespreizten 
Schenkel, welches er mit der Rechten anfasst, während er mit der 
Linken eine umgekehrte Hellebarde hält. Der Körper ist von vorn 
gesehen, der nach links gewendete Kopf ist aber fast in Profil. Unten 
links ist die Jahrzahl 1524, aber kein Monogramm. H. 3 Z. 11 L. 
Br. 2 Z. 8 L. 
Dieses Blatt beschreibt Brulliot in der Table generale, und dann 
ist es auch in der Geschichte der Kupferstichsammlung zu Copenhagen 
von B. v. Rumohr und J. M. Thiele S. 22 erwähnt. Man wollte es 
dem Ladenspelder zuschreiben, allein das gut gezeichnete und geist- 
reich gestochene Blättchen spricht nicht für einen Knaben von zwölf 
Jahren, wie Ladenspelder damals war. 
10) Das Bildniss eines Geistlichen unter einem Bogen. Unten auf 
dem Täfelchen: Fiat Voluntas Tua Die 15-54. 
Dieses Blatt wird im Catalog Ottley dem Ladenspelder zugeschrieben. 
11) Ein Fries mit Ornamenten und Figuren. In der Mitte ist eine 
männliche und eine weibliche Figur, deren Schenkel in Laubwerk und 
Schlangengeringel ausgehen. Rechts und links sitzt je ein Genius, und 
in der Mitte unten ist ein kleiner beschatteter Cartouche mit dem 
Zeichen , in welchem der Buchstabe E fast dem F gleicht. H. 2 Z. 
Br. 10 Z. 8 L. 
12) Ein anderer Fries mit Ornamenten auf schwarzem Grunde. 
In der Mitte ist ein geflügeltes Kind, welches das Laubwerk mit 
Früchten hält. Zu beiden Seiten sitzt ein Kind auf dem Blätterwerk. 
Ohne Zeichen, aber im Catalog Cicognara dem Ladenspelder zuge- 
schrieben. H. 1 Z. 7 L. Br. 3 Z. 11 L. 
13) Eine Arabeske. In der Mitte ist ein Phantasiegebilde mit 
weiblichen Brüsten, Fledermausilügeln und einem menschlichen Haupte 
mit thierischen Ohren. Es geht hermenartig aus, und nach unten be- 
merkt man auf einem Täfelehen das Monogramm, auf einem anderen 
die Jahrzahl 1542. In den übrigen Räumen sind Gewinde, in welchen 
zwei nackte mit Laub bekränzte Frauengestalten vom Rücken gesehen 
nach verschiedenen Seiten hinübergreifen. Unten gegen die Mitte geht 
aus dem Gewinde eine grosse Schlange mit dem Kopfe abwärts. Höhe 
 
1521. Unbekannter Kupferstecher, vyelcher um 1570 in Deutsch- 
1543m ging thatiä warf! Enharbeliteti 1x11 der Weise des Hans Sebald 
e am a er 0 ne 1 m g eic zu ommen. Mit Hans Laden- 
PESE spelder, dem vorhergehenden M  t d 'f  ht  
wechselt werden. ,Bartsch IX. p. 486 kennfälsniih, da? Bfättnllält dgg 
zweiten Zeichen, derselbe Meister deutete aber auch durch die andern 
Monogramme seinen Namen an. 
1) Herkules und Dejanira. 12. 
2) Lucretia._ H._3 Z. 4 L. Br. 2 Z. 3 L. 
da 3_)hIt)asRWeäb xäit (lllem Kingmz ugd ein Mann, welcher Früchte 
rreic  un , urc messer  L. 
geb 4) Qäs Vlgeibd m3 dehm Kindei, Zwelchem ein Mann das Klystier 
en wi  un , urc messer  5 L. 
 5) Diana mit Lanze und Halbmond, und dem Krebs zu ihren 
Fussen. Links oben steht: LVNA, und rechts in halber Höhe das 
grlttäz äeichen. Copie nach H. S. Beham, B. No. 120. H. 1 Z. 6 L. 
r.  
H 36)Z EänLDegengriE mit der Lucretia, und unten mit Laubwerk.
        

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