Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1574655
1444. 
575 
Dieses Werk ist mit vielen Holzschnitten geziert, welche schon 
früher benützt wurden. Das Blatt mit dem Zeichen und der Schaufel 
stellt einen deutschen Soldaten vor, welcher mit der erhobenen Lanze 
nach links schreitet. Bartsch beschreibt diesen Holzschnitt No. 99, 
kennt aber das Buch nicht. H. 8 Z. 5 L. Br. 4 Z. 5 L. Die übrigen 
Holzschnitte sind bis auf einen ohne Zeichen. 
35) Polydorus Vergilius Urbiuas. Von den erfgndern der 
dyngen   Durch Marcum Tatium Alpinum  jns Teutsch trans- 
feriert und mit schönen Figuren durchauss gezyeret  Augspurg, 
H. Steyner 1537, 1545, fol. 
Die vielen schönen Holzschnitte sind von Burgkmair, Scbaufelin 
und andern, deren aber Bartsch nur zwei beschreibt. Das Zeichen 
des Meisters kommt auf dem Titelholzschnitte vor. 
36) Von den adelischen Tugenten-Ritter Pontus und Sidania. 
Augspurg, H. Stainer 1548, efol. 
Dieses seltene Werk enthält mehrere Holzschnitte, welche schon 
früher benützt wurden, nämlich zu den Ausgaben des Xenophon 1534, 
des Plutarch 1534, und des Tewrdank. 
1. Ein König mit dem gezogenen Schwerte zwischen zwei Säulen, 
rechts ein Ritter mit dem Schwerte, links eine gekrönte Dame, 
hier als Ritter Pontus und Sidonia genommen. Im Xenophon 
soll der König den Philipp von Macedonien mit Alexander und 
Ariba. vorstellen. Links unten das Zeichen mit der Schaufel. 
2. Die Vorstellung zu fol. 3. 6: Wie der König durch seine 
Ritter bemdt wird, dass die Iviertzehn Kinder getödt seyen. 
Mit dem Zeichen. 
3. Der Holzschnitt zu fol. 7 a: Der König hält grossen hoff zu 
Vannes mit Graffen m7 Herrn. Mit dem Zeichen. 
Diese beiden Vorstellungen haben im Plutarch andere Titel. 
4. Die Blätter aus dem Tcwrdank, und andere Holzschnitte haben 
kein Zeichen. Nur auf einem kommen die Buchstaben H W vor. 
37) Thournier, Kampf und Ritterspiel, Jnn Eroberunge aines 
gefährlichen Thurms, und Zauberer-Schloss zu Ehren dem hoch- 
gebornen Herrn Philipsen, Prinzen aus Ilispanien zu Bing und 
Marienburg gehalten worden. Frankfurt a. M, Ch. Egenolph 1550, fol. 
lnldiesem sehr seltenen Buche sind 14 Holzschnitte aus dem 
Tewrdank. Egenolph hatte also schon 1550 die Platten, doch erst 1563 
gab er eine neue Ausgabe heraus. 
38) Hymelwagen Aulf dem, wer wol lebt und wol stirbt, fert in 
das ewig leben. Hellwagen Auff dem, wer übel lebt und übel stirbt, 
fert in die ewigen Verdammnuss. Das ist die materi und innhalt 
diess Büchlins. (Von- Hans von Leonrodl). Augspurg, Silean Otmar 
1511, 15m, 4. 
Die vielen schönen Holzschnitte dieses Werkes beschreibt Bartsch 
No. 110-131, er gibt aber den Titel nicht genau an, und kennt die 
zweite Ausgabe nicht. Die Titelverzierung ist von Daniel Hopfer, dem 
illlonogrammisten D H II. No. 1132. 
39) Ain Hipsche Tragedia cö zwaien liebhabendn menschen; 
ainem Ritter Calixtus und einer Edln Junkfrawen Melibea. Augs- 
Purg, S. Grimm und M. Wirsung 1520, und H. Stainer 1534, 4. 
Die 25 Holzschnitte dieses Buches haben wir im Künstlerlexicon 
XV S. 112 muthmasslich dem Schäufelin zugeschrieben, Wiechmann- 
Kadow nimmt sie aber in Naumanms Archiv II. S. 157 für H. Burgk- 
mair in Anspruch. 
        

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