Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1574645
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1444. 
Bartsch kannte nur zwei Holzschnitte dieses Werkes. Die Platten 
wurden wohl ursprünglich dafür geschnitten, doch kommen auch ander- 
weitig Abdrücke vor. R. Weigel beschreibt im Kunstkatalog N0. 16,352 
folgende Blätter: 
i. Das Wappen der von Zympern von zwei geilügelten Löwen ge- 
halten. Auf dem Helme ist ein Hirsch, und im Schilde ein 
Löwe mit Hellebarde. H. 6 Z. 6 L. Br. 5 Z. 6 L. 
2. Zwei geharnischte Könige stehend. H. 6 Z. 8 L. Br. 6 Z. 
3. König Philipp zwischen Alexander dem Grossen und seiner Ge- 
mahlin Ariba. Unten links das Zeichen und die Schaufel. H. 
 
Diese Vorstellung kommt auch in der oben erwähnten Ueber- 
setzung des Xenophon vor. 
4. Julius Cäsar auf dem Throne in Mitten seiner Räthe, Composi- 
tion von zehn Figuren. H. 5 Z. 9 L. Br. 5 Z. 3 L. 
5. C-aius Marius zu Pferd und Mannen. H. äZ. 9L. Br. äZ. 3L. 
6. Pyrrhus hält öffentliches Gericht. H. 3 Z. 7 L. Br. 5 Z. 9 L. 
7. Demetrius als Richter, Composition von neun Figuren. H. HZ. 
3L.Br.5Z.8L. 
8. Marcus Antonius im Lager bei Zelten. Unten links das Zeichen 
mit der Schaufel. H. 5 Z. 3 L. Br. 5 Z. 8 L. 
9. Photion und Mannen. Ein Hauptmann mit der Lanze von fünf 
Soldaten umgeben. Links unten das Zeichen. B. N0. 98. H. 5Z. 
8L.Br.4Z.5L. 
10. Ein bewaffneter Krieger vor einem Manne im Zelte. Links unten 
das Zeichen. B. No. 93'. H. 5 Z. 8 L. Br. 5 Z. 3 L. 
32) Flauii Vegetij Renati. Vier Bücher der Bitterschafft, mit 
manicherleyen gerüsten, bolwerkeu. un yebeieen    Augsburg, 
H. Steiner 1534, fol. 
Die erste Ausgabe des Vegetius erschien 1529, in der von 1534 
kamen aber einige Blätter von Burgkmair und Schäufelin hinzu. Von 
letzterem ist der Holzschnitt B. N0. 98. Er stellt den Hauptmann mit 
erhobener Lanze, und fünf Soldaten vor. Links unten das Zeichen. 
 
33) Ain Schön Lieblich auch kurtzweylig gedichte Lutzj Apulezj 
von ainem gulden Esel, darinn geleret, wie menschliche Natur so 
gar blöd, schwach, und verderbet, das sy beweilen gar uihisch, un- 
verstendig und lleislich, on verstand dahin lebet, gleich wie die 
Pferdt und Maul, wie David sagt, auch herwiderumb sich möge 
auss Gottes beystand erholen, uii aus ainem Esel ein Mensch ioerden, 
Gott gefellig, auffrecht und verstendig  Lustig zu lesen  ver- 
deutscht durch Johann Sieder  Augspurg, Alex. Weissenhorn 
1538, fol. 
Dieses sehr seltene Werk enthält 79 theils geringe Holzschnitte, 
deren sich wiederholen. Das Zeichen Schäufelims kommt nur auf dem 
Blatt 39 vor. H. 5 Z. 7-9 L. Br. 4 Z. 4 L. 
Die Holzschnitte bei Bartsch N0. 104-109 gehören nicht zum 
Apulejus, wie wir im Künstler-Lexicon N0. 154 vermuthet haben. Ueber 
dieses Werk vgl. auch Wiechman-Kadow in Naumanws Archiv I S. 129. 
Weigel beschreibt es im Kunstkatalog No. 20,076. 
34) Zweg schöne und lustige Historien und Geschichtbücher, 
der Rhömer krieg, wider die Carthaginenser  Durch L. Areti- 
num beschrieben und newlich inn das Teutsch durch Marcum Tatium 
 gemacht. Augspurg, H. Stainer 1540, fol.
        

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