Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1574420
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1283. 
und Bilder. 2. Band. Deutsche Dichtungen mit Bandz-eichnungen. 
Deutsche Eünsller. I. Band. Herausgegeben von J. Buddeus. 
Düsseldorf 1843, gr. 4. Auf dieser Radirung kommt das Zeichen 
mit der Jahreszahl 1842 vor. 
2) Die Radirung zu Chamisols Dichtung: Rede des allen Kriegers 
bunte Schlange. Mit dem zweiten Zeichen. Diese Randverzierung 
findet man in: Lieder und Bilder, 3. "Band, auch unter dem Titel: 
Deutsche Dichtungen mit Ilandzeichnungen deutscher Künstler. 
2. Band. Düsseldorf 1811-5. 
3) Schattenseiten der Düsseldorfer Maler, nebst verkürzten An- 
sichten ihrer letzten Leistungen. (Die Künstler selbst in ganzen 
Figuren in ihren Ateliers.) Ihren Kunstgenossen gewidmet von 
H. Ritter und W. Oamphausen. Sechs Hefte mit Originallithographien 
der genannten Meister. Ritter zeichnete das grosse Monogramm ein. 
Düsseldorf, J. Buddeus 1845, fol. 
4) Die Schusterwerkstatt. Lithographirt von F. Herr, fol. 
Der ertrunkenene Sohn des Fischers. Lith. von G. Feckert, fol. 
5) Verlobungsscene an der Normannischen Küste. Lith. von 
L. Zöllner, nach dem Bilde im städtischen Museum zu Leipzig. Leipziger 
Kunstvereinsblatt 1848, qu. roy. fol. 
6) Der Frühling. Ohromolith. in: Aquarelle der Düsseldorfer 
Maler, qu. fol. 
Ritter hatte kurz vor seinem Tode vier Zeichnungen geliefert, 
welche unter dem Namen der vier Jahreszeiten bekannt wurden. Sie 
enthalten Scenen aus dem menschlichen Leben, in den vier Haupt- 
perioden desselben. 
1412- Johann Heinrich lloos, lilaler und Radirer, geb. zu Otter- 
dorf in der Pfalz 163i, aber seiner Bildung nach 
IERqJJ-R, der holländischen Schule angehörend, hinterliess 
"m0 5' viele Gemälde mit Scenen des Ilirtenlebens, und 
H), entwickelte darin die grösste Meisterschaft. Sie 
bestehen in Landschaften mit Ruinen und Gebäuden, theils im italie- 
nischen Charakter, und von reicherer Composition, wenn er Vieh- 
heerden darstellte. Roos malte aber auch Bilder mit einzelnen Hirten- 
figuren, mit Ziegen und Schafen dm, wobei zuweilen der Hund Gesell- 
schaft leistet. In den Gallerien zu München, Dresden, Berlin, Cassel, 
Wien u. s. w. sind Werke von diesem Meister. Weniger bekannt ist 
er durch seine Bildnisse in Oel und seine Marktscenen. Mehrere 
Gemälde sind gestochen und lithographirt. Der Künstler starb 1682i 
zu Frankfurt a. M. 
Die gegebenen Monogramme findet man auf Gemälden und Zeich- 
nungen, sie kommen aber öfter in Verbindung mit dem Namen, als allein 
vor. Die Grösse des Zeichens ist nicht stereotyp. Bartsch I. p. 133 if. 
beschreibt 39 radirte Blätter von J. H. Roos, R. Weigel, Sup- 
plements au Peintre-graveur I. p. 17, gibt Nachträge, und bessere Be- 
stimmungen hinsichtlich des Abdruckes der Platten. Er bringt das 
Verzeichniss auf 43 Blätter. Eben so viele Radirungen sind auch im 
Künstler-Lexicon beschrieben. Das Monogramm kommt auf keinem 
Blatte vor. Auf jenem mit einer italienischen Landschaft glaubt man 
es rechts unten zu erkennen. Links sieht man Säulen eines Tempels, 
und im Vorgrunde sitzt die Hirtin mit ihren Kindern. H. 8 Z. 10 L. 
Br. 10 Z. 9 L. Dieses Blatt ist sehr selten. Man findet aber eine 
anonyme Oopie, welche oft für Original ausgegeben wurde, obgleich sie 
ohne Ausdruck ist. _Die meisterhaften Blätter dieses Meisters stehen
        

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