Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1574122
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HOF-HOB. 
1318-1322. 
3) [B. 2] Die Kreuzabnehmung, nach Paul Farinati: H0. F. V. F. 
H. 13 Z. 3 L. Br. 20 Z. 6 L. 
I. Radirt, mit geringer Nachhülfe des Stichels, 1586. 
II. Mit der Jahrzahl 1593. 
III. Mit G. Dalolio's Adresse. So bestimmt Heller, diese Abdrücke 
gehen aber voraus. 
4) Die Darstellung im Tempel, reiche Composition in zwei Blät- 
tern, welche Bartsch unbekannt blieb, aber von Zani V. 2. p. 251 be- 
schrieben ist. 
1318- Der Meister Hofstad ist der Urheber eines Qemäldes in der 
HOFSTADIVS LOWANIENSIS fäkälälfjimffs 4111311295351 
FAOIEBAT 1469- den leidenden Heiland 
vor, wie er sich zur Betrachtung hingibt, nicht als Ecce homo von 
Pilatus dem Volke ausgestellt. Auf der Rückseite steht der Name 
des Meisters mit der Jahrzahl 1469, das Bild ist aber ühermalt. Eine 
Wiederholung dieses leidenden Ileilandes besass vor einigen Jahren 
der Domdechant von Hirscher in Freiburg, das Bild kam aber später 
nach Carlsruhe. Das Haupt des Heilandes ist sehr edel und rührend, 
die Zeichnung und Ausführung sehr gut. Den Namen dieses Meisters 
hatte die Kunstgeschichte nicht eingezeichnet. 
  steht auf dem von Wallerant Vaillant in 
131a HOHL Pznxu Schabmanier behandelten Bildnisse des be- 
rühmten Buclidruekers Johannes Frobenius in Basel. Das Bildiiiss 
hatte Hans Holbein gemalt, die Abbreviatur seines Namens geht aber 
auf Rechnung des WV. Vaillant. H. 4 Z. 7 L. Br. 3 Z. 6 L. 
 zeichnete auf Ku ferstichen Heinrich Hondius 
132a Hand" feut der ältere. hlanpfindet diese Abbreviatur auf 
Bildnissen, gr. S. Unter dem Monogramm H11 N0. 1034 haben wir 
ausführlicher über diesen Meister gehandelt. 
1321. Niccolo Alunno von Fuligno, leiner lder frühlerenhhgzistei- 
der Unibriscien Sc u e. so nac osini 
  (Storia dellu pittura italiana III. p. 34) 
 149a der Schüler des Bartolomeo di Tommaso 
gewesen seyn, was man aus dem kost- 
baren Gemälde mit der hl. Jungfrau und Engeln in S. Salvatore zu 
Fuligno schliessen kann. Alunno trat gegen 1458 auf, und somit ge- 
hört das Gemälde mit obiger Inschrift zu den spätesten Werken des 
Künstlers. Es stellt im Mittelfelde die Madonna zwischen zwei Engeln 
unter einem gothischen Giebel vor, und befindet sich in der kleinen 
Kirche Sam? Angele des Fleckeus La Bastia. Der Name Alunno wurde 
durch Vasari bekannt, der Künstler nennt sich aber nur Nicolaus 
F ulginas. Auf einem zweiten Gemälde steht: Nicolaz" Fulginavtis opus. 
1322- Jean Babel, Maler und Äupferstecher von Benuvais, über 
ä welchen wir unter den Initialen I. B. ausfuhrlicher handeln, 
i  als hier, wird von Papillon I. p. 260 unter die Formschneider 
l gezählt, dieser Schriftsteller keimt aber von ihm nur Kupfer- 
IGR, stiche, und keinen Holzschnitt. Wenn Rabel je in Hol; ge- 
schnitten hat... so können die mit dem ersten der_ gegebenen Zewhßn 
versehenen Blatter in A. Thevetts Cosmogranhie universelle (1584) von 
ihm geschnitten seyn. Im eilften Buche ist ein Kartchen der Isle 
dicte Octaboczin bei Madagascar, und ein solches der Isle de. (liampagu 
mit der Landung des Tartaren eingedrückt. Auf beiden Blättern ist
        

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