Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1574119
HOE-HOF. 
1313- 
4317. 
521 
mit St. Joseph, welcher hier in eine Frau verändert ist. Inschriften 
haben die allerwenigsten Gemälde des Perugino. Die oben gegebene 
findet man auf dem Gemälde der thronenden Maria mit vier Heiligen 
im Vatikanischen Museum. Der Meister nennt sich de Chastro Plebis, 
d. h. Castello della Pieve, jetzt Cillä della Pieve, seiner Geburtsstadt. 
131a. 
noxs. 
HOE. F. 
Garl Wilhelm Höckner, Stempelschneider in Dresden. geb. 
1749, gest. 1820, zeichnete Stempel in der gegebenen Weise. 
Man findet einige Medaillen von seiner Hand, und auch 
geschnittene Steine. 
1314- Johann Boefnagel scheint das Blatt nach Gilles Mostaert 
Hoef f gestochen zu haben, weiches Adam und Eva im Paradiese 
 ' vorstellt. Oben auf einer breiten Schrifttafel steht: Servator 
vilam, mortem temeralor habebit. Unten im Rande sind vier Verse 
in zwei Colnmnen, und darunter liest man: G. Moslaert Inu. J0. b. 
Ezudit. Hoefl fI cum prae. H. 9 Z. 4 L. Br. 7 Z. 8.L. Der Stecher 
ist eher Jnhann als Georg IIne-fnagel, und der Verleger J0. b. Joos 
Boscher oder Johann Bnssemacher. 
1315- Hans Oswald Förg, Maler von Aichach, war in München 
zünftig, und kommt in den Znnilspapieren von 1612 an 
EGFÄ vor. In der Sammlung des Malers und Kunsthändlers 
7 Ü Halm zu München waren um 1818 Zeichnungen mit 
verschiedenen Thierköpfen, auf welchen das Monogramm mit den Jahr- 
zahlen 1615 und 1618 vorkommt. Auch das Wort Hirsclrau ist zu- 
weilen beigeschriehen. Diese Hirschnn war ein grosser Wildanger bei 
München, und wurde von dem Ohnrfürsteil Carl Theodor in einen 
englischen Garten verwandelt. Der Künstler machte da, und auf den 
angrenzenden Viehweiden, wo jetzt die Schönfeld-Vorstadt liegt. seine 
Studien. Es finden sich auch Landschaften mit Thieren, welche von 
ihm gemalt seyn könnten.  
1316. Johann Nikolaus Hogenberg, Kupferstecher zu CÖll], welcher 
um 1595-1610 arbeitete, soll nach Brulliot I. N0. 1916 ein 
Hßil? Blatt mit dem Reiterbildnisse des Herzogs Carl Emanuel von 
Savoyen mit diesem Monogramme bezeichnet haben. Diess wird wohl 
Carl Emanuel I. "seyn, welcher 1580 zur Regierung kam, und 1630 starb. 
Wenn das Blatt von Hogenberg herrührt, so ging er von seiner ge- 
wöhnlichen Bezeichnung ab. Es ist aber radirt, und scheint eher von 
einem unbekannten Maler ausgeführt zu seyn. 
1317- Horatius Farinati, Maler und Kupferstecher von Verona, 
H0 F F war um 1580-1615 thätig. Sohn des Paul 
A A A A Farinati, hinterliess er einige Blätter nach 
A I-{O A F A VA F, Zeichnungen des letzteren , deren Bartsch 
XVI. p. .168 fünf beschreibt._ 
i) [B. 1] Qer Untergang des ägyptischen Heeres 1m rothen Meere, 
nach Paul Farlnati. H0. F. F. 1599. H. 13 Z. 3 L. Br. 20 Z. 3 L. 
Bälrisßh kenntjssagxientAäwdrucä von 1599, im Cabinet Praun ist aber 
ein so c er von o mi er A resse von Gasparo Daiolio angegeben. 
Man nimmt daher mit Unrecht an, dass die zweiten Abdrücke Dalolio's 
Adresse haben. 
2) [B. 3] Maria mit denl qesuskinde auf dem Schbosse, und Johannes, 
gelcher diesem Früchte reicht: P. F. I.  H0. F. F. H. 9 Z. 2 L. 
r. 8 Z. 2 L.
        

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