Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1574060
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HNI 
1299 
11303. 
Exprimit etc. Der Grund ist mit horizontalen Linien überarbeitet. 
Höhe der Platte 9 Z. 6 L. Br. 4 Z. 6 L. Im späteren Drucke steht 
unten: M. J. Frentzel Possessor. Christ bestimmt die Jahrzahl 1585, 
wir glauben aber nicht, dass Abdrücke von diesem Jahre vorkommen. 
Brulliot I. No. 1912 schreibt dem H. Nützel das zweite Zeichen zu, 
und sagt, dass man es auf Bildnissen von Fürsten finde. Das erste 
Monogramm erklärt der genannte Schriftsteller als das eines unbe- 
kannten Meisters, weil Christ seinen Namen nicht erfahren hatte. 
1299. Unbekannter Maler, welcher zu Anfang des 17. Jahr- 
 hunderts in Antwerpen thätig war. Er zeichnete 
. .  1599 in der genannten Stadt den Einzug der Prin- 
ZGSSlll Isabella Clara Eugenia von Spanien, der Gemahlin des Erz- 
herzogs Albert, Gouverneurs der Niederlande, und führte später diesen 
Triumphzug in Oel aus. Als Pendant malte er eine allegorische Vor- 
Stellung, jedes Bild 18 Z. 6 L. hoch, und 24 Z. 3 L. breit. Diese 
Gemälde kamen in verschiedene Hände, und zuletzt nach Wien, wo 
sie gegen Ende des vorigen Jahrhunderts der Regierungs-Secretair 
J. P. Cerroni erwarb. Seine reiche Sammlung ging 1828 den Weg 
der Auktion, und im Cataloge kommen auch die beiden ügurenreichen 
Gemälde vor. Sie blieben nicht lange in Wien, und gelangten 1842 
in den Besitz des Kaufmanns W. Auberlen in Augsburg. Dieser Kunst- 
freund starb vor mehreren Jahren, und seine Sammlung von Gemälden 
ist nach allen Winden zerstreut. Auf jedem der erwähnten Gemälde 
kommt das Monogramm vor, mit dem Beisatze: IN VENT. ET FECIT 
A. 1621 und 1622. Auf die Deutung des Monogramms müssen wir 
verzichten. 
ww- Hroerdwwißl um taste: ßläläteiättldiiääftft; 
Rottenburg an der Tauber. Es stellt ein liebliches blasses Mädchen 
auf Holz vor. Ein Künstler dieses Namens ist ganz unbekannt, er 
verdient aber einer rühmlichen Erwähnung. Herr v. Jaumann starb 
1860, und somit wird das Bild in andere Hände gekommen seyn. 
1301. Der unbekannte Kupferstecher mit diesem Zeichen ist unter 
HA R N0. 638 eingeführt, man kann aber auch HNIZ lesen, 
W, und desswegen geben wir hier den Rückweis. Ein zweiter 
Meister mit einem ähnlichen Monogramme behauptet N0. 639 eine 
Stelle. Das Nähere über beide s. N0. 638 und N0. 639. 
1302. Hans Heudörßer, Schreib- und Rechenmeister von Nürn- 
berg, ist oben N0. 1283 eingeführt, und wir 
.0 haben dort auch auf das gegebene Zeichen 
 I;   Rücksicht genommen. Man findet es auf dem 
i C Schlnssblatte seines Gespräch-Büchleins über 
1' den Schreibnnterricht. Das Blatt enthält ein 
2 15'419". Alphabet von Initialen. Vergl. im Weiteren 
den ailegirten Artikel. 
1303. Johann Heinrich Hintze, Landschafts- und Architektur- 
  _ maler von Berlin, ist unter den Initialen HH No.l056, und 
"  dann auch unter einem aus H H E gebildeten Monogramme 
 N0. 1068 eingeführt, und daher verweisen wir zunächst auf 
 E jene Artikel. In dem gegebenen Monogramme liegt der Name 
des Künstlers, wie leicht herauszufinden ist. Das Zeichen kommt wohl 
nur auf Gemälden aus der früheren Zeit desselben vor.
        

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