Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1574057
HNF. 
1296 
T1293. 
5159 
schweben im Laubwerk. Unter dem links 
Täfelchen mit den Initialen. H. 4 Z. 6 L. 
ist 
sitzenden Genius 
Br. 3 Z. 8 L. 
ein 
1296. Hans Neumann, herzoglich sächsischer Münzmeister von 
N 1550-1569, ist oben unter dem Monogramm HN eingeführt, 
 und wir verweisen nur auf jene Stelle. 
1297. Unbekannter Kupferstecher, welcher um 1592-1596 ar- 
IN  beitetea Bgxitsch R-atdlx p. 581 beschreibt die 
ß  e ste rei ätter un as vierte  t  ' l i 
 Brrullliot 111. N0. 333a angibt. Erlsbiiäreisbdeicdii: 
Monogranim aus NF, während das Zeichen auf dem Blatte No. 4 mit 
der Jahrzahl 1596 in der gegebenen Form eingestochen ist. 
i) Johannes III. D. G. Suecorum etc. Bez, 15.92. Büste in 
Profil nach rechts, in ovaler Bordüre. Links in halber Höhe das 
Zeichen. H. 4 Z. Br. 3 Z. 
2) Gustacres D. G. Scecorum Gotlwruvn Vandalorrvmque Bez- etc. 
Büste in Profil nach rechts. Links in halber Höhe das Zeichen mit 
1593. Oval in gleicher Grösse. 
3) Ericcs X1 V. D. G. Suecorvm etc. Bez. Büste in Proiil nach 
gIllkS. Rechts in halber Höhe das Zeichen. In der Grösse der obigen 
äitter. 
4) Carolus D. G. Regnolrunz Sveciae  Wermelandiae D-vw. 
Halbe Figur nach links mit kahlem Hnupte, in voller Rüstung und 
mit grosser Krause. Er setzt den Commandostab an die Hüfte und 
der mit Federn geschmückte Helm steht vor ihm auf dem Gesimse. 
Die erwähnte Schrift bildet oben zwei Linien, und unter diesen sind 
14 Wappen der Herzogthümer. Das schwedische Wappen ist links 
hinter dem Fürsten in der Mauer angebracht. Ueber dem Gesisme 
sieht man ebenfalls 12 Wappen, jene der Grafschaften. Links steht: 
AETATIS: SVAE. ANNO: 46', und das Zeichen mit 1.5.96. Rechts 
lgeä: mgnzölävSäGlivlA COMITATVVM HEGIVI SVECIAE. H. 9 Z. 
 r.   
Dieses Bildniss ist gut gezeichnet, aber etwas roh gestochen. Die 
Ovale mit den Kfänigsportäaiten sind feiner behandelt, und dabei nicht 
minder genau in er Zeic nung. 
5) Ein leeres Feld mit vielen Wappenschildern umschlossen, und 
sechs Medaillons, deren fünf die Bildnisse der früheren Könige des 
Hauses Wasa enthalten. Ohne Zeichen. H. 9 Z. 5 L. Br. 12 Z. 11 L. 
Die beiden letzten Blätter erwähnen auch v. Rumohr und Thiele 
in der Geschichte der k. Kupferstichsarnmlung in Copenhageil S. 25, 
mit N0. 4 sind sie aber hinsichtlich des Monogramms im lrrthum. 
1293 H. Ilützel, Kupferstecher, war in der zweiten Hälfte des 
IVKI 16. Jahrhunderts in Sachsen thätig, leistete aber nichts 
HHF Erhebliches. Er stach Bildnisse von sächsischen Fürsten, 
theils in ganzer Figur, theils in Kniestück, mit dem Namen oder dem 
Monogramm bezeichnet. Zu seinen Hauptblättern gehören die Bild- 
nisse der Churfürsten Moriz und August von Sachsen, ganze Figuren 
im Churmantel. Auf dem Blatte mit Moriz von Sachsen ist im Hinter- 
grunde das Begriibniss zu Freiberg (1563) vorgestellt, fol. Das erste 
Monogramna findet man neben andern auf dem Bildnisse des Dr. Niko-, 
laus Selnecker in starker Büste mit dem Buche in beiden Händen. 
Auf dem Buche, oder der Bibel steht die Jahrzahl 1584, und unter der 
Büste: Vera Image Reverendi Et Cl. Viri Doctoris Nicolai Selnec- 
ceri. Unten liest man: Haec Selnecceri Speciem Doctor-is Imago 
33'"
        

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