Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1573990
HMV-HN. 
1280- 
1283. 
509 
radirt und gestochen, und geben Studien von Figuren, Köpfen und 
Carricaturen. Oben links steht: Di Leonardo da Vincd, und das 
Zeichen des Steckers. Die Zahl beläuft sich auf wenigstens 20 Blätter, 
welche unter einem allegorischen Titel erschienen: Baccolta da" disegnv? 
incisi da Girolami Jllantellvf sugli ariginali dellu bibldotlzeca Am- 
brosiana. Milano 1785, fol. Die Zeichnungen sind nicht von 
gleicher Grösse. 
1280. Hang Martin Veith, Zeichner und lllaler," geb. zu Schaff- 
 1,17 hausen 1650, gest. nach 1'727, hatte als Kunstler Ruf. Er 
j Z ß- malte Bildnisse, biblische und mythgloglsche Vorstellungen 
im italienischen Style seiner Zeit. Auf Gemalden uäd Zlxcfeichnnngen 
findet man das Monogramm doch schrieb er meisens an amen _ans. 
Seine Zeichnungen sind mii der Feder umrissen, 1n Tusch oder Bister 
übergangen, und auch in Rothstein ausgefuhrt. Im _Kunstler-Lex1con 
ist 1717 als das Todesjahr des Meisters genällllt, 1114er Safnmlung 
des Dekan Veith in Schaffhausen war alßer bis ti8351 21118 (izälßälilülää 
mit der Verklärung Christi auf dem Ta or an we c er a (m  
gramm mit 1727 vorkommt. 7 
1231. Unbekannter Maler oder Kupferstecher, welcher in der 
HVVXI 7  zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts thätig war. Brulliot, 
   App. I. N0. 284, kennt ein radirtes Blatt mit dem ge- 
gebenen Zeichen. Es stellt eine Schlossruine vor, mit der Unter- 
schrift: Ifasleel by Wyck te Düürstede. H. 5 Z. 5 L. Br. 4 Z. 3 L. 
1282- Unbekannter Zeichner oder Kupferstecher, Welcher in der 
HKIXW zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts thätig war. Bartsch IX. 
I1 Veügf, p. 85, beschreibt ein allegorisches Blatt, welches einen Mann 
a1.-  vorstellt, der im Kahne die stürmische See durchfährt nach 
dem Hafen der Glückseligkeit, an welchem ihm links der Erlöser die 
Arme entgegenstreckt. Letzterer steht auf einem Felsen mit dem 
Tode, einer Syrene, einem Walliische, einem Seepferde und einer 
Schlange zu seinen Füssen. Dieselben Gewalten stemmen sich auch 
dem Seefahrer entgegen. In Mitte des Hintergrundes steht Moses auf 
dem Felsen, welcher sich aus dem Meere erhebt, und links nach 
unten am Felsen bemerkt man das obige Zeichen, welches Bartsch 
dem Erfinderäder Allegorie znschreibt. Daneben bemerkt man den 
Buchstaben M. H. 3 Z. 4 L. Br. 4 Z. 4 L. 
1283. Hans Neudörfer, Zeichner und Schreib- und Rechenmeister 
von Nürnberg, geb. 1497, gest. 1563, nimmt in der 
 Kunstgeschichte eine ehrenvolle Stelle ein. Ihm 
verdanken wir die genauere Kunde über Kunst und 
Künstler in Nürnberg, von der zweiten Hälfte des 
 15. Jahrhunderts an bis zum Schlüsse seiner Pe- 
riode. Er hinterliess seine Aufzeichnungen als Manu- 
script, es wurde aber schon von Schriftstellern des 
vorigen Jahrhunderts benutzt, und eine neue Aus- 
gabe mit der Fortsetzung von Gulden besorgte Frie- 
  drich Campe unter dem Titel: Nachrichten von 
  51' den vornehmsten Künstlern und Werkleuten, so 
innerhalb hundert Jahren in [Vürnberg gelebt haben, 1546. Nebst 
der Fortsetzung von A. Gulden, 1660. [Vürnberg 1828. 12. Wir 
haben es hier zunächst nur mit dem Schreibmeister zu thun, welcher 
flber in seinem Fache als Künstler zu betrachten ist. Heller führt 
Ihn auch in seiner Geschichte der Holzschneidekunst auf, und bringt
        

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