Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1573926
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1264. 
Mauperche jnuentor pinzit fecit et ewcudit. Cum Priuilegio Regis. 
H. 6 Z. 10 L. und 3 L. Rand. Br. 9 Z. 5 L. 
Robert-Dumesnil hatte dieses Blatt nicht vorgefunden. Jenes N0. 27 
kann nicht darunter verstanden werden. 
5) Ein Herr im Gespräche mit zwei Damen. Er steht links im 
Vorgrunde im kurzen Mantel mit dem Degen, und der Weg führt 
nach dem Schlosse auf dem Hügel, welches von Mauern umgeben ist. 
Auf diesem Wege bemerkt man auch noch zwei kleine Figuren, rechts 
im Vorgrunde breiten sich mehrere Plianzen aus, und ein Baum reicht 
bis an den oberen Rand. Unten links: Hen. Mauperclze pimrit fecit 
et emcudü. Cum Priuile in Regis. H. 3 Z. Br. 4 Z. 
Robert-Dumesnil scheint dieses Blatt nicht gesehen zu haben. 
Mr. Sheepshancks in London besass einen Abdruck. 
6-17. Folge von 12 kleinen Landschaften ohne Nummern, von 
Robert-Dumesnil N0. 34-39 und 40-45 erwähnt, aber von diesem 
und im Künstler-Lexicon nicht genau beschrieben. H. 3 Z. 11 L. 
und 2 L. Rand. Br. 5 Z. 8-9 L. 
6) Die steinerne Brücke. Sie befindet sich am Fusse des rechts 
sich erhebenden, mit Bänmen und Gestränchen bewachsenen Berges, 
und führt in einem Bogen über das Wasser des Vorgrundes. Auf der 
Brücke treibt ein Mann zwei bepackte Esel nach rechts hin, und links 
vorn reicht eine Baumgruppe in den oberen Rand hinein. Den Grund 
bildet eine bergige Ferne. Unten links: H. [Uaupercleä in fecit. Cum 
{riuilegio Regis, und rechts: Se wende en Zille nostre dame denen 
e por azwin a. la grande porte cocher ehe lauteur ü, paris. 
Dieses Blatt ist als das erste zu betrachten, da es allein die 
Adresse trägt. Robert-Dumesnil stellt es an die Spitze einer Folge 
von sechs Blättern, N0. 40-45. 
7) Die Wassermühle. Zu dieser führt links eine Brücke, auf 
welcher zwei Männer gehen. Hinter der Mühle reicht ein mit Bäumen 
bewachsener Felsen bis an den oberen Rand, und bildet nach rechts 
einen Bogen, durch welchen man auf eine reizende Gegend sieht. In 
der Mitte des Vorgrundes bemerkt man zwei Männer, welche beide 
Stöcke tragen. Unten im Rande: H. Mauperchä in fecit ezcud. cum 
priuile du Boy. 
8) Die grosse Ruine aus Säulenstellungen und Bögen rechts des 
Blattes. Am Fusse derselben sind zwei Männer, und der sitzende 
scheint zu zeichnen, während der stehende den Stock über die rechte 
Achsel legt. Im Mittelgrunde sieht man eine mit vielen Bäumen he- 
wachsene Felsenwand, links ein Bauernhaus, und einige Figuren be- 
leben das Terrain. Am Wasser, welches hinter der grossen Ruine 
hervorkommt, sieht man zwei Männer und eine sitzende Frau. Den 
Grund schliessen Berge und eine Stadt. Unten rechts im Rande: 
H. Mauperchä in: fecit. Cum priuilegio Regis. 
9) Der Bettler, welchem ein Mann Almosen reicht. Links des 
Blattes liegen zwei grosse Felsenblöcke im Wasser, worüber eine 
steinerne Brücke führt, die aber nur zur Hälfte sichtbar ist. Rechts 
stehen zwei kleine Hanser bei einer Ruine am Fusse des Berges, und 
in der Nähe bemerkt man einen Mann. Im Mittelgrunde links sind 
noch einige andere Berge mit Ruinen, und das Thal geht in eine 
bergige Ferne aus. Im Vorgrunde links sitzt der Bettler auf dem 
Boden. Unten im Rande: H. Mauperchä in! ewcud. cum preui- 
legio liegt's. 
10) Die Hütte in der Erde mit zwei Männern. Den Mittelgrund 
nehmen Felsen und Berge ein, auf welchen man I-Iäuser und Ruinen 
sieht. Unter andern macht sich ein viereckiger Thurm bemerklich,
        

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