Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1573723
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1230 
1233. 
vor, und darin ein Weib mit dem Stecke. Lang ging aus der Schule 
der Stimmer hervor. 
1230- H. Landin, Emailmaler von Limoges, stammt aus einer 
H L Familie, welche mehrere Künstler zahlte. Er war in der ersten 
 Hälfte des 17. Jahrhunderts thätig, vielleicht gegen den Anfang 
desselben. Seine Werke sind ziemlich handwerksmässig und in der 
Zeichnung gering. Er scheint seine Bilder aus der Laterna. magica. 
ans Tageslicht gezogen zu haben. Die weiss und blau gemalten Bor- 
düren ahmen das Relief nach, wie jene des Jean Landin, über welchen 
wir unter I. L. handeln. Das Contre-Email ist blaugrau. Man findet 
in Sammlungen bemalte Tassen, Teller und andere Gefässe. Sie sind 
auch mit Figuren geziert, meistens in Medaillen, und höchstens in 
Zusammenstellung von deren zwei. Die Buchstaben HL sind ent- 
weder schwarz oder in Gold aufgetragen. 
1231. Unbekannter Kupferstecher, welcher um 1587 in Hamburg 
VH, 6, thätig war. Er stach einen Prospekt dieser Stadt. 
" ' ' ' In der Mitte oben halten zwei Engel das Wappen, 
und darunter liest man: Anno MDLXXXVII. Cum. Gloria. Honora. l 
Hamburg Da pacem Domina in diebus nostris. Im Unterrande 
steht: Daniel Frese pinx. Gre. Earcudit Hamburgi. Die Buchstaben 
H. L. fe finden sich am Plattenrande zu den Seiten der langen Schrift- 
tafel, qu. fol. An Hans Liefrinck ist nicht zu denken. 
1232. Medailleure und Münzmeister, welche H. L. zeichneten. 
H L Einige verbanden diese Buchstaben auch zum Monogramm und 
'  kommen desswegen oben N0. 1214 vor. Die meisten der fol- 
H L genden Meister nennt Schlickeysen. 
Hans Liphart, Münzmeister in Erfurt von 1592-1399, und in 
Göttingen von 1601-1606. 
Heinrich Lambert, Münzmeistnr in Deutz um 1608-1616. Be- 
diente sich auch des Monogramms. 
Heinrich Lähr und Hans Lauch, Münzmeister in Quedlinburg, sind 
unter dem Monogramm eingeführt. 
Hans Lencker, Goldschmied und Stempelschneider in Augsburg 
kommt unter dem Monogramm H L N0. 1205 vor. Er arbeitete um 
1620-1630. Vgl. auch Bolzenthal S. 197. Doch bemerken wir, dass 
zwei oder drei Künstlerdieses Namens zu unterscheiden sind. 
Hans Lippe, Münzmeister in Thorn 1629 und 1630. 
Hans Laufer, Rechenpfennigmacher in Nürnberg, hinterliess zahl- 
reiche Gepräge mit HL und dem Monogramme. Starb 1632. 
Hermann und Hans Lüders, Vater und Sohn, beide Münzmeister, 
sind unter dem Monogramm eingeführt. Sie zeichneten aber auch H L 
und  S. 
Heinrich Langeman, Medailleur, geb. zu Amsterdam 1765, gest. 1816, 
hinterliess viele Bildnissmedaillen und Gedächtnissmünzen, theils mit H.L. 
Heinrich Lorenz, Stempelschneider, trat 1843 in Berlin auf, und 
liess sich 1848 in Altona nieder. Schlickeysen nennt ihn unter den 
H L zeichnenden Künstlern. 
1233- nßnfißttßÄ-ßifßmtß, Malerin, war um 1830 in Paris thätig. 
 Sie lithographirte eine Folge von 15 Blättern mit 
H Z Darstellungen aus dem Leben der ländlichen Be- 
völkerung, Costümstücken etc. Auf diesen Litho- 
ZLZ OÄ graphien kommen die Initialen des Namens vor. 
 Diese Künstlerin scheint die Gattin eines der vielen 
Künstler des Namens Lecemte zu seyn.
        

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