Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1573418
1201 
11202. 
451 
Dornen gekrönten Heilande den grössten Raum einnimmt. Oben 
steht: S. VERONICA, und unten ist das Monogramm ohne Jahrzahl. 
H. if Z. Br. 5 Z. 7 L. Vgl. N0. 1203. 
7)  Eine Tanzunterhaltung von vornehmen Leuten. A_uf 
dem Balcon des Palastes zeigt sich der König mit seiner Gemahlin, 
vom Hofe umgeben, und beobachtet den Tanz von fünf Höliingen mit 
ihren Damen. Das Orchester bildet ein Tambour und ein Pfeifer. In 
der Mitte des Blattes steht die reich drapirte Fortuna auf der Kugel, 
und oben ist das Zeichen mit 1516. H. 13 Z. 6 L. Br. 9 Z. 3 L. 
1201. Unbekannter Kupferstecher, welcher umuiäiü-iäsß thatig 
H war. Bartsch YIII. pag._ 3a geht nicht auf 
Q f); seinen Nalmen ein, urig ü]? enthailteär uns _hier 
Ä ebenfalls er weiteren r äruug, a ie meisten 
ä Blätter dieses originellen Meisters mit den ini- 
ÄTL  da? tialen HL in einem Täfelchen bezeichnet sind, 
W ' wie unten zä eriehen ist. KDe; getnalilinte Schrift- 
"W- äiiiiänbifäerreitftäieii"; 5228613283113 111i 
beschreiben da die Blätter mit dem Monogramm genauer. Das erste 
Zeichen, welches auch Bartsch gibt, steht auf dem Blatte mit Hymeneus, 
welcher stehend eine Fackel in der rechten Hand hält. Rechts am 
Baumstumpf bemerkt man das Monogramni. -H. 4 Z. 3 L. Br. 2 Z. 
7 L. B. No. 5. Da.s zweite Zeichen steht rechts oben, auf dem von 
Bartsch Nr. 8 beschriebenen Blatte der beiden Genien mit der grossen 
Schote. H. 3 Z. 5 L. Br. 2 Z. 7 L. Den Kupferstich niit dem 
dritten Monogranim beschreibt Bartsch N0. 9, gibt aber dasselbe nicht 
in Facsimile. Das Blatt stellt einen fast nackten Mann mit Weib und 
Kind vor, und was sich noch weiter darüber sagen lässt, ist unter den 
Initialen H L zu lesen. H. 4 Z. 10 L. Br. 3 Z. 5 h. Auf etlichen 
andern Kupferstichen, welche Bartsch nicht kannte, kommt ebenfalls 
ein Monogramm vor, man wird aber aus den obigen Zeichen den 
Meister erkennen.  
 Es finden sich aber auch Holzschnitte mit dem Monogramin, doch 
1st es grösser, als jenes im ersten Täfelchen. Das Verzeichniss folgt 
unter den Initialen H L, da. wir es hier unterbrechen müssten, indem 
nach unserem System die Initialen mit dem Monogramme nicht ge- 
geben werden können. 
IZÜZ. Hans Lange, Maler und Kupferstecher, scheint der Träger 
dieses auf Kupferstichen vorkommenden Zeichens zu seyn. 
H, Bausch IX, pag. 4g3, lbleschreibt dreiHBlätterhenähalcthsätcäi 
   an u  
Ehen  retteten.  ziearzrsthtz  . 
dem Heinrich Lautensack zu, und deswegen wurde das Monogramm 
auch von anderen Chalcologen diesem Meister zugeschrieben. Wir 
haben es aber mit einem um 1558-1570 blühenden sächsischen Meister 
zu thnn, nicht mit Heinrich Lautensack. Durch eine urkundliche Mit- 
theilung des Ch. Schuchart in Naumannis Archiv für die zeichnenden 
Künste, I. S. 88 wissen wir von einem Maler Johann Lange in Gotha, 
Welcher von dem Herzog Johann Friedrich dem Mittlern die Summe 
Vßn 100 Gulden erhielt, "damit derselbe zu Antdorf bei dem be- 
Wmbten Maler Florus (Franz Floris) das Malen und Conlerfeien gut 
lerne, da er in der Kunst des Malens schon einen guten Anfangk 
9emacht." Nach seiner Rückkehr im Jahre 1563 erscheint er als be- 
soldeter Maler des Herzogs, da es aber in der Bestallung heisst, dass 
er schon früher einen guten AnfangimMalen gemachäälibß, S0 können
        

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