Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1573283
A38 
1161 
11163. 
Künstler war. In einem Dresdner Auktionskataloge von A. G. Oehl- 
schlägel finden wir dem Johann Klim auch ein Gemälde auf Holz zu- 
geschrieben, welches die Vermählung der hl. Catharina vorstellt. Es 
wird zweifellos für Original ausgegeben, doch ohne zu bemerken, ob 
das Monogramm darauf vorkomme, oder welche andere Autorität zur 
Seite stehe. Klim starb 1550. 
BarßSCh VIII. p. 538 beschreibt das Blatt mit den nackten Männern, 
und die Vignette mit dem wilden Manne, geht aber nicht auf den 
Meister ein. 
1) Ein Kampf von eilf nackten Männern mit Schwertern und 
Schilden. In Mitte des Blattes parirt ein auf dem Boden sitzender 
Mann den Hieb mit dem Schilde, rechts fasst ein anderer den Gegner 
am Fusse, und neben dem Kopfe des Gefallenen ist das erste Zeichen 
in einem Täfelchen mit der Jahrzahl 1527. H. 1 Z. 5 L. Br. 4 Z. 7 L. 
Dieses Blatt ist Copie nach dem Meister I. B., welcher öfter Jakob 
Bink genannt wurde, B. N0. 21. 
2) Die Vignette mit einem wilden Manne, dessen Arme und Beine 
in Laubwerk ausgehen. Rechts unten ist das Zeichen mit der Jahr- 
zahl 1528 darüber im Täfelchen. H. 10 L. Br. 3 Z. 6 L. 
3) Die Lucretia, 1527. 
Auf dieses Duodezblättchen macht Heller in der zweiten Ausgabe 
seines Handbuches für Kupferstichsammler aufmerksam, gibt aber keine 
weitere Beschreibung. 
1161. Medailleure und Münzmeister, welche Gepräge mit dem 
 Monogramme, und auch H. K. zeichneten. Das erste Zeichen 
IVKfI-K findet man auf dem Avers eines Schauthalers mit dem Brust- 
bilde des Churfürsten Ludwig VI. von der Pfalz 1583. Dieses Stück 
beschreibt Exter II. S. 348, er deutet aber das Monogramm des Gra- 
veurs oder Formers nicht. Das kleine Monogramm findet man auf 
dänischen Münzen von 1643-1662. Es bezieht sich auf den Münz- 
meister Heinrich Köhler. Auf kölnischen Münzen von 1722-1734 
bezieht es sich auf den Münzxneister Heinrich Koppers. 
1162. Unbekannter Bildhauer, welcher zu Anfang des 17. Jahr- 
;  hunderte in Cöln thätig war. Er fertigte aus weissem und 
Ego schwarzem Marmor das Denkmal des Heinrich von Reuschen- 
 berg, deutschen Ordens Landcomthur der Balley Biesen, ehe- 
dem an seiner Begräbnissstätte in der Oarmeliten-Kirche, jetzt in der 
Vorhalle des Jesuiten-Collegiums zu Cöln. Der Comthur liegt lebens- 
gross in der Rüstung auf dem Sarkophage und unter ihm ist eine Tafel 
mit der Grabschrift eingesetzt. Das Monogramm steht tiefer als die 
Schrift. H. von Reuschenberg starb im Jahre 1603. Vgl. Merlo, Kunst 
und Künstler in Cöln S. 549. 
1163. Gustav Heinrich Knauth, Historien- und Genremaler, geb. 
zu Dresden 1804, machte seine Studien in'Frankfurt a. M. und 
K in München, und verblieb mehrere Jahre in letzter Stadt. Aus 
dieser Zeit stammen einige Gemälde religiösen Inhalts, und dann Stift- 
zeichnungen mit ähnlichen Compositionen, welche sehr fein durchgeführt 
sind. Auch Genrebilder finden sich von seiner Hand, darunter einige 
aus dem klösterlichen Kreise, und Pilger, wie sie damals von mehreren 
Künstlern auf dem Zuge nach Rom und nach dem gelobten Lande ge- 
malt wurden. Im Jahre 1845 verliess Knauth München, um in seinem 
Vaterlande die Pilgerschaft in das Jenseits zu unternehmen. Folgende 
Blätter sind von ihm lithographirt:
        

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