Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1573210
HIW. 
1146- 
11147. 
431 
lzeilchäer, unddnichthals gormschneidelil. Uebrigens wäre es 31101111 mög- 
ic , ass er as So nei emesser gefü rt habe. Die ersten Buc staben 
findet man auf einem Blatte der Copie des Todtentanzes in Basel nach 
21er Restauration desselbelnI durgh Hanä Hug Kluber 1568. Die Copie 
ertigte der Meister G S o. 3 5 , un wir haben sie im Artikel des- 
selben genau beschrieben. Der Meister HI W fertigte vielleicht etliche 
Blätter ohne GS, er gab sich aber nur auf einem einzigen Holzschnitt 
kund, nämlich auf jenem mit Hans Hug Kluber und seiner Frau in 
Begleitung des Todes. Zu den Füssen der beiden Eheleute ist eine 
Inschrifttafel mit Text in Typen: 
Contra factaren Bildnuss 
Barbara Hollcrin Ilans llug Kluber 
Hang Hag Klubers selige so den Todlentantz zu Basel 
eheliche Iaussfrawen: Anno 1568 aulls ncwe re- 
iiäiptziliiiszfidtii ' Ziäieltteiialitill.ßirttiifät 
Den Titel des Todtentanzes (von Huldrich Frölich) und das Ver- 
zeichniss der übrigen Blätter haben wir unter G. S. II. N0. 365 gegeben. 
Daltls Blatt mit den zweiten Initialen beschreibt Bartslgh IX. 11.404, 
nämlic die Ansicht von Strassburg, welche er aber nic t gesehen zu 
haben scheint. Das Blatt ist fast nur in Umrissen geschnitten, und 
in der Luft sieht man ein ilatterndes Band mit Schrift: Statt Strass- 
burg 1588. Links unten auf einer langen Tafel ist durch Buchstaben 
auf die Gebäude der Stadt hingewiesen, und rechts steht H I W mit 
dem Messer. H. 6 Z. 9 L. Br. 14 Z. 3 L. 
Dieses Blatt ündet man in folgendem Werkchen: Ordentliche 
Beschreibung, l Wahrer Gestalt die Nach-  barliche Bündnass ond 
Verein der dregen Löblichen freien Ställ l Zariclt, Bern ond Strass- 
barg, dieses gegen l wertigen 1588 Jars, im Monat Mai ist er l 
     
Dem Werke ist auch die von Rudolph Manuel Deutsch gezeich- 
nete Ansicht von Bern, B. N0. 3, und die Ansicht von Zürich von 
Ch. Maurer und Tobias Stimmer beigegeben. Ausserdem sind zwei 
Denkmünzen abgebildet, welche sich auf jenes Bündniss beziehen. 
1146. Hans Jakob Wolrab, Stempelschlineider, geb. zu Regensburg 
1633, gest. zu Nürnberg 1690, ührte in Deutschland die 
H' 1' W' Randschriften auf Medaillen und Münzen ein, und wurde 
1673 Münzmeister des fränkischen Kreises. Wir nennen die Medaille 
mit dem Bildnisse des Kaisers Leopold 1., der ungarischen Krone und 
zwölf Prospekten von Festungen 1686, jene auf Kaiser Joseph I. mit 
der Legende: Longaevas Magnos etc. 1687, und die drei verschiedenen 
Denkmünzen von 1688, als der junge Prinz Herzog Johann Wilhelm 
von Sachsen zum ersten Male die Würde eines Rector magniticus der 
Universität zu Jena bekleidete. Teutzel gibt sie auf Tafel 56 in 
Abbildung. 
1147. Hiieronymus Vgierx, Zeichner und Kupfi-üstecher von Amster- 
am, beschä tigt uns zu wiederholten alen, und wer über 
HL W' seine Lebenszeit Aufschluss verlangt, der ündet ihn I. N0. 472.. 
HI-W-E Im Künstler-Lexicon ist ein langes Verzeichniss seiner 
Blätter, hier aber fassen wir uns kurz. Das eine der mit den Initialen 
bezeichneten Blätter stellt die halbe Figur eines Mannes vor, wie er 
die linke Hand auf den Todtenkopf stützt. Mit der Inschrift: Joannis 
Goropii Becani Effigies. Am Piedestal steht: HI. W. 1580, kl. fol. 
Auä mehreren anderen Kupferstichen stehen die Buchstaben HI. W. F., 
un I H WF.
        

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