Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1573190
HIS 
HIV. 
114i. 
429 
H37- ll. J. Stevens, Zeichner in London, wählte sich gewöhnlich 
H l S plastische und architektonische Gegenstände zur Nachbildung, 
   und unternahm zu diesem Zwecke Reisen in den Königreichen. 
E111 Werk mit Abbildungen von alten Taufsteinen erschien unter fol- 
gendem Titel: Illustrations of baptismal fonts, by F. A. Paley. 
Lindän ißlaltoiHläies Zeichnilängen sind von O. Jewitt in Holz ge- 
sc ni en, un    geze1c ne. 
1138. l-Ieinrich Justus Sebastiani, Wal-dein in Steuerwald bei 
H_ L S {Iääcäeshoäimhvogi  von 1694 bis 
 ,z1cnee empe zu eprge  
1139- Hans Jakob Schollenberger, Kulagelrstecher in Nürnberg 
_ L   um 1675, hinterliess kleine iinisse in Büsten, auf 
II; I geh]?!  welchen die Abbreviatur und die Initialen des Namens 
'    vorkommen. Diese Blätter gehören nur zum Mittel- 
gute. Von ihm ist auch das Titelblatt zu: Christliche Betrachtung 
der ßetrübten Zeit. Nürnberg 1680, 4. Dieses Blatt ist H. I. S. fc. 
äezäcihrilet, alllf den übrigen Kupferstichen des Werkes kommen die 
uc s a. en se ten vor. 
1140. Jan van Hulsdonck, Blumenmaler, war in der zweiten 
Elälfte des 17. Jahrhunderts in Holland thätig. Seine Gemälde 
sind mit grosser Feinheit behandelt, aber geistlos und daher 
 nicht ansprechend, da die Trockenheit unangenehm wirkt. Auf 
solchen Bildern kommt das Monogramm vor, welches aus I VH 
besteht. 
1141- Johann Nicolaus Hogenberg aus München scheint der Träger 
 I dieses von Brulliot I. N0. 2355 gegebenen Zeichens zu seyn. 
H Man verwechselt ihn häufig mit dem jüngeren Hans Hegen- 
 1559 berg, Welcher um 1590-1610 in Cöln thätig war. C. van 
Mander kennt den älteren Hogenberg, oder Hoghenbergh, wie er ihn 
nennt. Der genannte Schriftsteller sah in der Ritterkapelle bei St. R0- 
muald zu Mecheln Gemälde mit Darstellungen aus der Geschichte des 
Caleph und Josua von diesem Meister, und weiss auch von dem Ein- 
zuge des Kaisers Carl V. und des Papstes Olemens VII. in Bologna. 
Dieses Werk bildet einen langen Fries von 36 radirten Blättern mit 
zwei Titelbildern, qu. fol. C. van Mander nennt dieses vorzügliche 
und seltene Werk: die rolle van s" Ifeysers incomst te Bolognen. 
Es bietet ein reiches und charakteristisches Bild der fürstlichen Pracht 
jener Zeit (um 1550), und ist ebenso lebendig in der Audassung, als 
gut radirt. Die Blätter sind von  und dann von AA etc. be- 
zeichnet, und wurden auch in Farben mit Gold gehöht verbreitet. 
Hogenberg bediente sich aber auch des Grabstichels, um die Radir- 
ungen zu vollenden. In dieser Art sind die acht Blätter folgenden 
Werkes behandelt: Kurtze erzeiclzniss wie Ifeyser Carolus der V. 
in Africa dem Honig von Thunis, so von dem Barbarossa ver- 
trieben, mit Ifriegsruslüg zur hulffe Icomt, und was sich zugedrage, 
kont ihr in diese folgende [igure fein ordentlirlt nach ein ander 
sehen   qu. fol. Diese Blätter stellen Schlachten zu Land und 
zur See vor, und Hogenberg scheint an Ort und Stelle gewesen zu 
seyn. Dann schreibt man ihm Blätter mit den sieben freien Künsten zu, 
doch hatte nur Füssly (Künstler-Lexicon S. 323) Kunde davon. Aehn- 
lichen Inhalts sind die Blätter, um welche es sich hier handelt, die 
wir aber nicht-gesehen haben. Brulliot kennt deren fünf in fol., und 
fand auf jenem mit der Dialectica das gegebene Zeichen vor. Im
        

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