Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1573170
HIM 
HIP. 
1128-1132. 
427 
11) Vignette mit den Wappen des deutschen Reiches, des Papstes 
Alexander VI., und der Stadt Rom. Ueber dem Anfange des Textes: 
Da die heyllige statt Rom gepauet wart etc. Ohne Zeichen. Ilöhe 
1 Z. 11 L. Br. 2 Z. 5 L. 
1128. Unbekannter Kupferstecher, dessen Lebenszeit die beige- 
F  761 fügte Jahrzahl bestimmt. _Ma.n findet eine Landschaft mit 
.5 0  diesem Zeichen. Rechts sitzt neben dem Hause ein Mann 
auf dem Stuhle, und ein Mönch ist vor ihm im Gespräche. Links 
im Mittelgrunde bemerkt man zwei Männer an der über den Fluss 
führenden Brücke. Rechts unten an der Stufe, auf welcher "der Mann 
sitzt, bemerkt man das Zeichen. Der Titel lautet: Neizharts von 
Kyburg emzd Storfreed von Hadermont. H. 4 Z. Br. 6 Z. 4 L. 
1129. Hans Joachim Henneberger soll der Träger des ersten 
   Zeichens heissen. Brulliot I. N0. 2326 erhielt von dem 
m    Prälaten Schmidt in Ulm die handschriftliche Mittheilung, 
 X   dass dieser Meister von 1583-1622 Altarbilder und Blumen 
  31' gemalt habe. Wir wissen nur, dass ein Hans Jakob Ilenne- 
, w; berger 1622 über dem Portale der Kirche zu Geisliixgen 
die Taufe Christi in Fresco darstellte. Gemälde mit dem ersten Zeichen 
können wir nicht angeben, es werden sich aber deren finden. Das 
zweite Menegramm, welches als sprechendes einem H. J. Henneberger 
angehören kann, fand Börner auf einer mit der Feder umrissenen 
Ansieht des Ulmischen Städtchens Albeckh in Vogelperspektive. Nur 
die Gebäude sind sorgfältig gezeichnet, in der Perspektive herrschen 
aber überall Verstösse gegen die Regel. Der Zeichner scheint um 
die Mitte des 17. Jahrhunderts gelebt zu haben, und ist vielleicht der 
jüngere Joachim Henneberger, welcher erst 1700 starb. 
1130. Hans Jakob diente als Münzmeister verschiedenen Herren, 
H I M M und zeichnete gewöhnlich H. I. Zur Zeit seines Aufent- 
"A    haltes in Eisleben, von 1619-1621, bediente er sich 
aber auf Stempeln der Buchstaben _H. I. M. M. 
1131- Heinrich Jetzeller, Glasmaler, welcher um 1590-1600 in 
Bern, oder in einer anderen Stadt der Schweiz lebte, 
 ist schon unter dem Monogramm H H P N0. 1079 ein- 
- geführt, da man im ersten Zeichen auch diese Buch- 
 staben vermuthen kann. Weniger ist diess mit dem 
 zweiten Zeichen der Fall, da der Punkt das I be- 
zeichnet. Ueber die Zeichnungen haben wir an der erwähnten Stelle 
gehandelt. Sie sind zahlreich, kamen aber erst in der letzteren Zeit 
zum Vorschein. Herr Baron von PfaHenhoHen in Donaueschingen be- 
sitzt sieben Zeichnungen mit den obigen Monogrammen und den Jahr- 
zahlen 1590, 1592 und 1593. Sie dienten zu Glasgemälden, deren 
uns aber nicht bekannt sind. In den Zeichnungen dieses Meisters ist 
noch eine Reminiszenz an Holbein. 
. 1132. Unbekannter Zeichner oder Kupferstecher, welcher um 
 1745 in Augsburg gelebt zu haben scheint. In Roth's 
 Werk: Aygfpyrgisches Fjriedeps-Gedäclztnus. Augs- 
burg 1748, qu. fQL, 1st e1n Kupferstmh m11: den gegebenen Bucln- 
staben. Er stellt dle Uebergabe der Augsburger Gonfession vor. D1e 
übrigen Blätter dieses Werkes smd ohne Zeichen.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.