Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1573050
1099 
1103. 
415 
1099. Hans Jegli oder Jeggli, Zeichner und Glasmaler, welcher 
' um 1598-1630 in Bern thätig war, behauptet unter 
H! I  dem Monogramm HI N0. 1095 bereits eine Stelle, 
,  und wir beziehen uns im Ganzen auf dieselbe. Die 
gegebenen Buchstaben kommen auf Zeichnungen vor, über deren Werth 
wir uns im ersten Artikel ausgesprochen haben. 
llÜÜ. Unbekannter Kupferstecher, welcher im 17. Jahrhundert 
 thätig war. Er copirte das berühmte Blatt des Annibale Carraeei, 
 welches unter dem Namen des Christus von Oaprarola bekannt ist, 
B. N0. 4. Der vom Kreuze abgenommene Heiland liegt im Schoosse 
der Maria, welche von zwei Frauen unterstützt wird. Der Copist gibt 
das Bild von der Gegenseite, und fügte unten die Buchstaben H. I. bei. 
Nach Zani, Ene. met. VIII. p. 208, schliesst sich an die Initialen die 
Jahrzahl 1638, Frenzel gibt aber im Catalog Sternberg I. N0. 4937 
das Datum 16.93 an. Wir haben dieses seltene Blatt nicht gesehen, 
und wissen daher nicht, 0b zwei in der Zeit so weit diEerirende Ab- 
drücke vorhanden sind. H. 4 Z. 8 L. Br. 6 Z. 2 L. 
1101- Heinrich Janssen, Goldschmied, Zeichner und Kupferstecher 
H I  um 1630, hinterliess sehr schöne, und eben so seltene Muster- 
"PW" blätter für Goldschmiede und Graveure, welche wir unter 
der Abbreviatnr H. Janss. verzeichnet haben. Die Initialen H. I. in. 
findet man auf Blättern einer Folge von allegorischen Figuren, welche 
daselbst N0. 4 beschrieben sind. Vgl. N0. 1105. 
H02- lieinrich Jacob, Münzmeister in_ Zerbst von 1614-1618, 
HIXKI in Eisleben 1619-1624, auch P11] Barby 1620 und_1621, 
und in Dresden  zeichnete verschiedene 
H  Gepräge .H I mit den Zaiiihacken, aber auch ohne diese. 
 Sein gleichnamiger Sohn, welcher von 1666-1667 Münz- 
 meister in Budissin war, fügte auf Stempeln ebenfalls die 
Buchstaben H. I. bei, es entscheidet aber das Datum. Auf 
kleineren Geprägen des älteren H._Jacob kommen die ersten Initialen 
vor. Die grösseren Buchstaben mit den gekreuzten Zainhacken findet 
man auf einem grossen Schaustück mit denrilhurfürsten Johann Georg I. 
aus eänem ggltilppirentllleiä Plfergläl äiid {Ilemisachsäiclhrlaä Wappen. kTenzel 
gi t ieses c austüc a. .10. in i ung. Es ommen 
ävei Medailäoräs mit lzrersleliiedeiään Reväersen vor, aber immer mit dem 
appen un en a rza en 1 6 nn 1627. 
1103. Unbekannter ßupferstecher, welcher um 1458 thätig war. 
Q r-I-i l 9 Passavant,Peintre-graveur I. p. 88, beschreibt ein Schrott- 
_ blatt (maniere criblee), welches den hl. Bernhard vorstellt, 
in einer Einfassung von Wolken mit den vier Evangelisten in den 
gckän. 131er Heiligäe särht mit irhobeZnenhHänden], lund trägt in der 
ec ten as von . ra en unige ene eic en cies  b 'f" t  
In dem Buche, welches er mit der linken Hanchhäilä stehtfvläiliaslelgiä Sir; 
lnlhlßfälldäe7 ist elitne änlschigft von fäinfc ZälGXä,ZWglCEG mit der Jahr- 
za o in a en ara eren en ig.    Br. 6 Z. 6 L. 
Diess ist das älteste datirte Blatt in Schrottmanier, Es wurde von 
dem französischen Commissär Maugerard in Mainz aufgefunden, und 
Hr. Hill liess 1819 ein Facsiinile anfertigen. Passavant gibt das Zeichen 
im Verzeichnisse der Künstler, welche im ersten Bande seines Werkes 
vorkommen. Der Künstler hat aber dadurch seinen Namen sioher nicht 
angedeutet. Wir lesen: Herr, oder Heiland Jesus Christus. In diesem 
Falle haben wir eine deutsche Arbeit in Metall, vielleicht jene des
        

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