Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1572948
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HHF-HHP. 
1074  1079. 
1074. Hans Heinrich Friese, Münzmeister in Halle von 166Q-1677, 
1.1.1 F war 1670 auch für die Münze in Gotha beschäftigt. Er 
  1 signirte Münzstempel H H F. Beide H zusammengezogen 
H- H- 15- mit F sind auf einem sächsischen Thaler, welchen Tenzel 
Tab. 84 N0. 3 in Abbildung gibt. Unten stehen _auch noch die Buch- 
staben SM, welche wahrscheinlich „Sachsen-Me1n1n_gen" bedeuten. Auf 
Sachsen-Altenburgischen Kippermünzen bedeuten sie „Schmoln". 
1075. Unbekannter Formschneider, welcher um 1559 in Tübingen 
H H L F thätig war. In dehm bezeichnietäan Jahre gäblfr eine Ilfagte 
 von Württemberv eraus. Au iesem von e er erwä n en 
Blatte kommen die Initialer? H H L F, und ein aus I S bestehendes 
Monogramm vor. 
1976. Unbekannter Zeichner oder Maler, welcher im 17. Jahr- 
 4 hundert gelebt hat, lälld mit ger italäargsjräign Ktgnstäveizse tier- 
 traut war. Das gege ene, wo aus este en e eic en 
findet man auf einem breit radirten Blatte mit der Ansicht einer Stadt. 
Rechts vorn liegt ein nacktesWeib am Fusse eines _Baumes,_ dessen 
Aeste bis zum Plattenrande reichen. Neben dem Weibe 1st ein Kind, 
so dass vielleicht Venus und Amor vorgestellt sind. Der Kunstwerth 
dieses Blattes ist gering. H. 8 Z. 1 L. Br. 4 Z. 11 L. 
  zeichnete W. I-Iollar ein Todtentanzbild, 
1071 11' HOZIL mu" welches den Papst auf dem Throne und 
neben ihm den Tod vorstellt. Parthey beschreibt dieses Blatt N0. 263. 
Es gehört zum Todtentanze, welchen Hollar nach H. Holbein gestochen 
hat. H. 3 Z. 2 L. Br. 1 Z. 10 L. 
1078. Heinrich Hondius, der ältere und der jüngere Kupferstecher 
dieses Namens, behaupten unter dem Mono- 
ffbmjfwrß. gramm Hh No.1034 eine ausführliche Stelle, 
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H H 01159- f M maß 5 E? EliZiiiälääilndlbfrääätiisäfäf äiii-tiä 
Hondius angehören. Sie bestehen in Landschaften mit Ruinen nach 
Zeichnungen von Martin Heemskerk, und in Bildnissen, 4. u. 8. Man 
kann die Blätter dieser beiden Meister nicht immer genau unterscheiden, 
in; sliiz iä därselben Weise arbeiteten, die Jahrzahl 1596 spricht aber 
r . on ms sen. 
m79- Eeinrich Jetzeller, Glasmaler, war um 1585-1600 in der 
 Schweiz oder in Baden thätig, und zwar unter dem 
 Einflusse des Hans Jörg Wannenwetsch von Basel. 
Jetzeller kommt im rothen Buche der Zunft zum 
Himmel in Basel nicht vor, und wird sohin in einer 
. anderen Stadt gelebt haben. Man findet getuschte 
Zeichnungen von ihm, welche in Wappen mit allegorischer Einfassung 
und in historischen Compositionen bestehen. Auf einer solchen Zeich- 
nung fanden wir den Namen: Heinrich Jetzeller P-ictor 1587, auf 
anderen Blättern steht das Monogramm, theils auch flüchtiger, und mit 
einem Punkt über dem senkrechten Striche zwischen H und P. Die 
obigen Monogramme wird man" aber für H H P nehmen. Jetzeller's 
Zeichnungen sind zahlreich, kamen aber erst in der letzteren Zeit 
zum Vorschein. Wir kennen auch einen Glasmaler Johann Hetzeller, 
welcher sich eines aus HI bestehenden Monogramms bediente, aber 
später lebte.
        

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