Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1572518
HGB. 
989  
992. 
361 
23) St. Paulus, B. 18. 
Bartsch sagt, dass der Apostel das Schwert in der rechten Hand 
halte. Diess ist ein Irrthum; St._ Paul hält es mit der Linken. Es 
müsste denn eine gegenseitige Copre vorhanden seyn. 
24) St. Hieronymus in der Wüste vor einem in den Baumstamm 
gestellten Oruciüxe knieend. Links oben auf dem Täfelchen am Baume 
das Zeichen. H. 7 Z. Br. 5 Z.   
Bartsch VIII. p. 468 N0. 7 schreigt gieses Blatt dem Hans Bro- 
samer zu. Es gibtAbdrücke in zwei ar en. 
25) Der schlafende Stallknecht, welchen rechts vom Fenster herein 
die Hexe mit der brennenden FaäkelHbcätgaähtgtL Bgchtä gntenLein 
Täfelchen mit dem Monogramm H   .  r.  4  
Dieses Blatt schreibt Bartsch VIII. p. {N0 N0. 15 dem Hans Bro- 
samer zu, es rührt aber von Baldung Grien her. Vergl. das Mono- 
gramm N0. 669. 
26) Ein Pilger, in einer viereckigen Einfassung mit je einem 
Wappen in den Ecken. 
27) Ein Mann mit zwei Knaben, und ein Weib mit zwei Mädchen. 
28) Ein Mann und ein Weib mit Kindern, wovon ein Mädchen 
den einen Knaben bei den Haaren fasst. 
Diese dräi Blätter werden im Cataloge der Kupferstichsammlung 
des J. G. v. uandt dem Baldung Grün zugeschrieben. 
29) Die zwei nackten Mütter mit Säuglingen an der Brust, und 
mit raufenden Kindern, auch die Kinderaue genannt. B. N0. 46. 
Dieses Blatt gibt B. Weigel: Holzschnitte berühmter Meister, 
VII. Heft, in Gopie. Er erklärt es als Original-Formschnitt. 
989. Hans Bresang S011 sich nach Christ, Monogn-Erkl. s. 221, 
dieses Zeichens bedient haben. In früherer Zeit schrieb 
 man nämlich dem Hans Bresang das Monogramm des Hans 
I   Baldung Grün zu, und Christ hat wahrscheinlich das vorher- 
gehende Zeichen ungenau gegeben. Bryan stellte das G_ etwas höher, 
scheint aber nur auf der Basis des alten Professor Christ zu stehen. 
Wir haben das gegebene Zeichen nicht vorgefunden. 
QQÜ. Heinrich Güdig, auch Gödigen und Godigen genannt, 
churfürstlich sächsischer Hofmaler, behauptet oben unter dem 
F633 Monogramm H G No. 953 eine ausführliche Stelle, und es ist 
auch angegeben, dass man das Monogramm H GB auf radirten Blättern 
des Meisters finde. Gödig stammt aus Braunschweig, und darauf be- 
zieht sich der Buchstabe B. Die Blätter mit dem gegebenen Zeichen 
sind unter der allegirten Nummer verzeichnet, und wir gehen daher 
nicht weiter darauf ein. 
991. Heinrich Gödig, Maler und Radirer von Braunschweig, be- 
 diente sich auch des obigen Monogramms, und wir 
 haben dort auf die Hauptstelle dieses Meisters ver- 
n-f  wiesen. Die Rolle mit den Buchstaben H GB findet 
man auf der radirten Ansicht des Grimmenstein und der Stadt Gotha 
von 1567, beschrieben unter dem Monogramm H G N0. 7. 
992. Heinrich Rille und Johann Georg Bnnsen, ersterer Wardein, 
H G B H letzterer Münzmeister in Frankfurt a. M., zeichneten Ge- 
' ' präge mit den Initialen des Namens. Man findet sie auf 
den halben Thalern von 1'793 und 1796, sowie auf späteren Münzen.
        

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