Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1572429
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981 
983. 
Kreises. Er wird als solcher auf dem Münzprobationstage in Augsburg 
1593 erwähnt, vier Jahre nachher erscheint er aber in Nürnberg als 
Amtmann HinGder Slgzhau, d. h. Münzmeister. Wenn riilug Münzen die 
Initialen   vor omnien so können sie sich je nac em Prägorte 
auf ihn bezfiehen. E. Rüpldell: Abzeichen, Namen undjnitialen auf 
den fur dte Stadt Frankfurt gefertigten Münzen etc, 2m Archw für 
Frankfurts Geschichte, Heft 7 u. 8, beschreibt zwei mit H. G. be- 
zeichnete Medaillen zum Andenken an Georg Weiss von Limpurg 1579, 
und an Matbias Ritter 1588. Er deutet die Initialen auf H. Gebhard. 
Hieronymus Gronberger, Münzmeister in Erfurt von 1607-1609. 
Hans Gruber, Stempelschneider und Münzmeister in Nordhauscn, 
1618 und 1624. 
Hans Glaser, Münzmeister in Schleswig, 1641-4644. 
Hans Gebhard, Stempelschiieider in Oesterreich, 1603-1633. 
Hans Gesner, Vater und Sohn, Stempelschneider in Zürich von 
1706-1770. 
Heinrich Gube, Stempelschneider, trat 1820 in Berlin auf, und kam 
1830 in russische Dienste. Auf russischen Geprageu stehen die Buch- 
staben H. I'. 
981. Unbekannter Kupferstecher, welcher um 1775 in London 
w, thätig war. Er gehört wahrscheinlich der Familie der 
36' van der Gucht an, vliäelche mehrere Kupfersteclier zählte. 
Mit en gegebenen Initialen verse en ist das Bildniss des Lorenz Sterne 
nach J. Reynolds. Es gehört zu Sternes Werks. London 1775. 
982. Unbekannter Kupfersteoher, welcher um 17110-1770 thätig 
(14   war. Er gehört der Schule des Johann Heinrich 
 1 '26] Tischbein an, wir konnten aber seinen Namen nicht 
Q6977  herausfinden. Die gegebenen Buchstaben stehen auf 
Blättern mit Ländschgften, in welchen Ruinen und Gebäude vor- 
kommen, 8. un qu. . 
983. Heinrich Guttenberg, Zeichner und Kupferstecher, geb. zu 
[.1 GJQ Nürnberg am 29'. April 1'740, gestorben daselbst am 
3c ( (76 y 16. Janner 1818, behauptet im Kunstler-Lexicon eine 
all 9' m0" Stelle, noch ausführlicher handelt aber J. A. Börner 
über ihn in dem Werke: Die Nürnbergtschen Künstler, geschildert 
nach ihrem Leben und ihren Werken lI. S. 11 ff. Börner beschreibt 
180 Kupferstiche von der Hand dieses Meisters, welche im vollendeten 
Drucke den Namen desselben tragen. Nur auf einigen Probedrücken 
stehen die Initialen des Namens, welche sp_ä.ter weggenommen wurden, 
da im Rande die erklärende Schrift und die Namen der Künstler ein- 
gestochen sind.   
1) [B. N0. 6] Eine Stube, in welcher ein bartiger Bauer das neben 
ihm stehende-Mädchen anZ därLSchälteig) fESSt. Nach C. Bega für das 
Musee Napoleon. H. 11   r.  3 L. 
2) [B.lKIo.26-27] Zwei Scenen aus einem Ritterromane. Nach 
D. Chodowiecki. H. 3 Z. 4 L. Br. 2 Z. 
 3_) [B.No._32] Die büssende Magdalena. Nach L. Cardi (Cigoli), 
für die Gallerie de Florence. H. 7 Z. 3 L. Br. 5 Z. 7 L. 
4) [B. hie. 41] J udith mit dem Haupte des Holofernes. Nach Philipp 
van Dyck fur das Musee Napoleon. H. 4 Z. Br. 4 Z. 4 L. 
5). [B.No. 54] J. H. Ifläslein, REChIIIIIlgS-RGVlSlOIIS-Sylldlüls. Nach 
Heinrich Hessell, gbär ämL Drucke mit den Initialen ohne Schrift. 
H. 7 Z. 6 L. Br.  
        

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