Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1571969
306 
737. 
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867. Unbekenliite; Verleger, welcher in Holland tllätig war. Frenzel 
H E. 0x0. erwa nt im Catalog Sternberg IV. N0. 3599 das in Kupfer 
  gestochene Bildniss des sogenannten Capitain Kenou näm- 
lggll 631211; Iägäläier Bürgerin, vrelche 15f3 die Bürger der Stadt Har- 
1  g E erzog Alba. anfuhrte. Dieses Bildniss ist selten, fol. 
86a läqnry Emy, Maler und Zeichner zu Paris, ist unter einem 
H. E_ 37121116561! Buchstaben bestehenden MonograrnmeNo. 862 eiii- 
ge u rt, und _wir haben auch bemerkt, dass die Initialen auf 
Holzschnitten nach seinen Zeichnungen vorkommen. 
 Heinrichjilberskirchen, lldünzmeister in Coblenz von 1669 
H. F" _is 167.1, zeichnete Munzgeprage H. E. Auf anderen Stempeln 
liess "er diese Buchstaben zum Monogramme verbinden.  
8m- Il-Ijeinrich Ernst Angerstein, Münzmeister in Coburg von 1683 
H_ E_ A. is 1705, zeichnete Stempel mit den Initialen des Namens. 
Man findet sie nur auf Münzgeprägen, nicht auf Medaillen, 
ß" HEEGE PMIT    
     r- n ei-ie  qu. o. 
Diese ßßlatter sind nach Robert van den Hoecke gestochen. Der Name 
des Kunstlers ist also verunstaltet. 
372- Hendrik Heerschop oder Heerschap, Genremaler, geboren 
HEERSCH zu Harlem 1627, wird unter die Schüler Rembrandüs ge- 
 zahlt. Er malte häusliche Scenen, gewöhnlich nur ein 
paar Figuren, aber mit viel Beiwerk. Im Auslande sind seine Bilder 
selten. Die Gallerie in Kassel bewahrt ein Gemälde mit einem Soldaten, 
welcher mit dem Mädchen Karten spielt. Der Name HEERSCH auf 
dem uns bekannten Bilde dürfte nicht gewöhnlich vorkommen. Er ist 
abgekürzt, muss aber hier angedeutet werden, da ein Heersch unbe- 
kannt ist. 
Heerschop radirte auch einige-Blätter in der Weise Rembrandts 
1) Ein unter dem Baume sitzender Eremit, 1652. 
2) Venus unter dem Baumzelte schlafend mit Amor, 1652. 
873- Unbekannter Kupferstecher, welcher im 17. Jahrhunderte 
 lebte. Das gegebene Zeichen findet man auf einem Blatte, 
welches den kleinen Jesus und Johannes vorstellt. Ersterer 
steht an einem Steine, und Johannes küsst ihm auf der Erde liegend 
die Füsse. Rechts im landschaftlichen Grunde bemerkt man eine Py- 
ramide, und links unten am Steine das Monogramm. H. 2 Z. 4 L. 
Br. 3 Z. 3 L.  
374. Heinrich Güdig, auch Gliidifen unclll Gßdihgen,hvonlll-Eripiunichwtgg, 
  urürst ic säc sisc er o ma erc e- 
Heim GW? Bmuqu Fa 95' E zeichnete auf solche Weise radirte 
Hem- Gmü" B' Fa 96' Landschaften mit biblischer Steffage. 
Heinecke machted aus der Abbreviatär einen Goldschmied Heärich 
Goede Braun, nn seine Nachfolger p anzten den Irrthum fort. nter 
dem Monogramme HG und H GB kommen wir auf diesen Meister _zu- 
rück, und es sind auch die Radirungen xiäher bezeichnet. 
815. Heinrich Ulrich, Knpferstecher von Nürnberg, kürzte auf 
Heinrich w Blättern mit Bildnissen und allegorischen Vorstellungen 
' seinen Namen ab. Er schrieb gEWÖhDhCh Vlrach statt Ulrech.
        

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