Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
GK - IML
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1568674
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1571949
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751. 
links stehenden Ruinen mit dem viereckigen Thurme abzeichnet. Lihks 
auf der Terrasse bemerkt man zwei Männer. Ohne Zeichen. 
12) Der grosse runde Thurm. Er steht in der Mitte auf einem 
Hügel, und rechts schliessen sich einige Gebäude an. Im Grunde links 
und rechts bemerkt man ebenfalls Gebäude. Vom Thurme schaut ein 
Mann herab. Ohne Zeichen. 
Die späteren Abdrücke haben die Adresse von P. Schenk. 
13) Die Ruine mit der grossen Scharte. Links bemerkt man die 
Ruine eines Gebäudes mit grossem Thore und einem Fenster darüber, 
in dessen Nähe die Mauer eine weite Oeffnung hat. Hinter dieser 
Ruine zeigen sich verfallene Mauern, und rechts im Grunde steht ein 
viereckiger Thurm. Im Vorgrunde rechts breitet sich ein beschatteter 
Hügel aus. Ohne Zeichen. 
14) Die zwei Männer vor dem Thore der Ruine. Links breiten 
sich die Ruinen eines grossen Gebäudes aus, und vor dem in Mitte 
derselben eingebauten Hanse geht ein Mann mit spitziger Mütze. 
Durch eine Mauer vor den Ruinen führt ein grosses Thor, neben 
welchem ein Mann auf dem Steine sitzt, und zu einem anderen spricht. 
Den Vorgrund rechts bilden zwei grosse beschattete Steine. Ohne Zeichen. 
15) Die Treppe. Links steht ein viereckiger Thurm, an welchen 
sich ein mächtiger runder Thurm mit zwei Eingängen schliesst. Diese 
hoch gelegenen Thürme sind von einer Mauer umgeben, in welcher 
der Eingang in das tmtere Geschoss des runden Thurmes neben der 
steinernen Treppe sich befindet. Links vorn bemerkt man zwei Männer 
mit runden Hüten, und im Grunde rechts erhebt sich ein anderes 
grosses Gebäude. Ohne Zeichen. 
16) Der Mann mit dem Bündel. Links sieht man ein grosses Thor, 
an welches sich ein Haus und die Ruine eines viereckigen Thurmes 
mit verplanktem Eingange schliessen. Durch das grosse Thor fällt der 
Blick auf Ruinen von Gebäuden. In der Mitte des Vorgrundes schreitet 
ein Mann gegen den Beschauer heran, welcher den Bündel am Stecke 
über der Achsel trägt. Ohne Zeichen. 
861- Eugen Hess, Genreinaler, der Sohn des berühmten Peter von 
EE Hess, wurde 1824 zu München geboren, und entwickelte 
schon in trüben Jahren ein entschiedenes Talent. Seine 
7845 Gemälde gehören dem höheren Genre an, und schildern 
 theils die vornehme Jagdlust des 16. und 17. Jahrhun- 
derts, doch auch mit so vielen Episoden, welche den Bildern einen ro- 
mantischen Anstrich verleihen. Er führt in das alte Herrenhaus , in 
die Vorrathshalle der Klöster, in die altdeutsche Kammer zu fröhlichen 
Gesellschaften u. s. w. Hess behauptet als Jagden- und Thiermaler 
eine eigenthümliche Stelle. F. Hanfstängel lithographirte den ersten 
Unterricht im Waidwerk 1851, gr. fol. 
Dann findet man von ihm auch schöne radirte Blätter. Jenes mit 
dem gegebenen Zeichen stellt einen Rehkopf mit Gewichten vor. Bis 
an die Brust gesehen, ist er nach links gerichtet, und rechts unten 
ist das Zeichen. H. 3 Z. 6 L. Br. 2 Z.  L. 
Ein anderes Blatt, aber mit dem Namen bezeichnet, enthält eine 
Jagdscene. Nach links hin geht ein Klopfer mit dem Fuchs über dem 
Stocks auf dem Rücken, und ihm folgen andere mit Wild beladene 
Treiber. Links unten im schmalen Rande: Engen Hess 1847. Höhe 
der Platte 3 Z. 9 L. Breite ä Z. 6 L. 
Ein drittes, sehr schönes Blatt stellt eine Bewirthung der Jäger 
im altdeutsehen Costüme vor. Links erhebt sich ein Theil des Schlosses, 
und auf dem Platze liegt ein Hirsch. Hinter den Jägern steht der 
Page mit einem Humpen auf dem Teller, während der nach rechts 

        

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